4725F10701 - Prognosemöglichkeiten für naturbedingte Einwirkungen von Außen (EVA) mit künstlicher Intelligenz auf Endlager in der Betriebsphase (PEAK)
Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, BerlinFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 355 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
- CPV
- 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Im Rahmen der Standortauswahl für ein Endlager für hoch-radioaktive Abfälle (HAW) in Deutschland besteht der Bedarf Vorsorge zu treffen gegen standortspezifische naturbedingte Einwirkungen von Außen (EVA) auf das Endlager während der Betriebsphase. Diese EVA sind zu identifizieren, zu bewerten und ihre Prognosemöglichkeiten abzuwägen, hier kann Künstliche Intelligenz (KI) unterstützen. Vorrangiges Ziel des Vorhabens PEAK ist es, Kenntnisse über die verfügbaren und im Einsatz befindlichen nationalen wie internationalen KI-gestützten Prognose-Methoden für EVA in der Betriebsphase eines HAW-Endlagers zu erhalten. Die Verwendung dieser Methoden, u. a. zur Echtzeitüberwachung und Vorwarnung sowie die damit einhergehenden Szenarien Analyse mitsamt der Simulation entsprechender Auswirkungen ausgewählter Ereignisse, ist in nationalen wie internationalen (Endlager)-Projekten aufzuzeigen und zu bewerten. Abschließend sind diese KI-gestützten Methoden im Rahmen einer SWOT-Analyse hinsichtlich ihrer Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der verwendeten Ansätze zu untersuchen. Die Erkenntnisse aus dem Vorhaben PEAK sind im Zuge des Standortauswahlverfahrens für die Bewertung der Sachstandsberichte und dem Bericht Standortregionen sowie der vorgeschlagenen Erkundungsprogramme von Bedeutung. Vorlaufforschung ist hier für die Einschätzung zum Einsatz von KI im Standortauswahlverfahren und der Belastbarkeit sowie Qualität von Aussagen daraus dringend erforderlich.