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Ausstellungsbau - KKE 6.110 -ID24055_Oez-

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 1 - Vergabestelle für den Öffentlichen Hochbau, Berlinvergeben

Frist (abgelaufen)
vor 922 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Offenes Verfahren, Bauleistung
Ort der Leistung
Berlin · Berlin
Veröffentlicht
Branchen
Hochbau, Bau
CPV
45212310 Bauarbeiten für Ausstellungsgebäude45262600 Diverse Spezialbauarbeiten

Beschreibung

1.1 Allgemeine Angaben Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen plant in Berlin Mitte auf der Fischerinsel den Neubau "AHP: Errichtung eines Besucherzentrums / Archäologisches Haus am Petriplatz". In dem Gebäude werden im Untergeschoss archäologische, mit dem Ort verbundene Funde für Besucher zugänglich gemacht. Die darüber liegenden Geschosse dienen als archäologische Werkstätten und Sammlungsräume, sie verfügen zudem über Ausstellungsflächen für Besucher und einem Vortragssaal. 1.2 Allgemeine Angaben zum geplanten Besucherzentrum / Beschreibung der Ausstellung Das Archäologische Haus ist als Arbeitshaus für Archäologinnen und Archäologen und „gläserne Schauwerkstatt“ gedacht, in der Besucherinnen und Besucher die Tätigkeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfolgen können – vom Fund der Objekte über deren Untersuchung bis zur Präsentation in der Vitrine oder der Sicherung im Depot. Das Haus erstreckt sich über sieben Etagen, mit Besucherbereichen in unterschiedlichen Größen und mit variierenden Anforderungen. Insgesamt sind ca. 2.000 qm zu gestalten. Basierend auf Storytelling - Konzepten ist der Hausrundgang als eine „Protagonistenreise“ der Besucher: innen angelegt, auf der sie archäologische Prozesse erleben und „selbst zum/zur Forscher: in“ werden. Darüber hinaus soll das sog. Schauregal, das sich im Flurbereich des Hauses über das 1. bis 5. OG hinweg auf ca. 5 m Breite erstreckt, als Aushängeschild des Hauses wirken. Insgesamt soll das PETRI die frühe Stadtgeschichte Berlins sichtbar und archäologische Prozesse erlebbar werden lassen. Zukünftig soll es zudem als Ausgangspunkt für den noch zu entwickelnden Archäologischen Pfad fungieren, der weitere Standorte und Grabungen im Zentrum Berlins umfassen wird. Der Grundriss des Archäologischen Hauses folgt der Kontur der freigelegten Fundamente der ehemaligen Lateinschule, die ein Kernelement der geplanten Ausstellung bilden (UG). Eine Kombination von unterschiedlichen Nutzungen ist bezeichnend für den siebengeschossigen Neubau. Archäologisch und historisch bedeutsame, mit dem Ort verbundene Funde werden den Besucherinnen und Besuchern in einer Ausstellung über alle Stockwerke zugänglich gemacht. Die internen Arbeitsbereiche des LDA und MVF in den Obergeschossen sind durch gläserne Wände aus den Besucherbereichen heraus einsehbar. Dabei handelt es sich um einen archäologischen Projektraum („Fundeingang“, 1. OG), die Restaurierungswerkstatt des MVF (2. OG) sowie das Magazin des MVF (Studiensammlung, 3. + 4. OG). Interaktive Stationen in den Besucherbereichen sollen thematisch die internen Werkstätten begleiten. Im 4. OG ist ein für Besucher begehbares Schaumagazin vorgesehen.

Ein Los

  1. Los
    Ausstellungsbau - KKE 6.110

    Die Leistung umfasst grafische Produktionen und ihre Montagen in die Ausstellung, Bau- und Montageleistungen von Einbauten und Präsentationselementen wie Vitrinen und Schauregalen. Teile dieser Elemente beinhalten die Integration von Medientechnik.

    Zuschlag: SEIWO Technik GmbH, Drebach (478.939 €)

Zuschlag

Den Zuschlag erhielt SEIWO Technik GmbH aus Drebach für 478.939 € am 31.05.2024.

  1. Gesamt
    SEIWO Technik GmbH, Drebach
    31.05.2024 · 478.939 €

Angaben aus den Bekanntmachungen der Auftraggeber. Datenschutz und Widerspruch

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