Baugrunderkundung der Rheinsohle zwischen Rhein-km 528,000 und 557,000
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein, Duisburgvergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 902 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Ort der Leistung
- Mainz-Bingen · Rheinland-Pfalz
- Veröffentlicht
- Branche
- Ingenieurleistungen
- CPV
- 71351910 Geologische Untersuchungen
Beschreibung
Beschreibung: Es sollen zwischen Rhein-km 528,00 und 557,00 je nach Wasserstand und Befahrbarkeit die Greiferproben vom Wasser oder Proben mit einer Schaufel vom Land entnommen werden. Im Anschluss sollen die Proben dem bodenmechanischen Labor in Karlsruhe sowie dem Labor in Ottersberg zugestellt und übergeben werden. Weiterhin ist es mittels Rammsondierungen (DPH) an ausgewählten Punkten der Rheinsohle vom Wasser sowie vom Land der Felshorizont zu identifizieren. Es sollen insgesamt 62 Punkte beprobt und entsprechende Proben anschließend an den Ort der Auswertung geliefert werden. An 13 der 62 Punkten sollen parallel bzw. zusätzlich weitere Proben entnommen und anschließend an den Ort der Auswertung geliefert werden. An 22 der 62 Punkte sollen zusätzlich Rammsondierungen durchgeführt werden. - Beprobung: - Es sind 25 Greiferproben von schwimmenden Gerätschaften vom Wasser zu entnehmen. Die Proben sind mit einem geeigneten, rundum verschließbaren Zweischalengreifer, von einem selbstfahrenden schwimmenden Arbeitsgerät mit Stelzen oder mit einem Schubboot gekoppelten Stelzenponton, an dem jeweiligen Beprobungsquerschnitt und Punkt zu entnehmen. - Es sind 37 Proben mit einer Schaufel an trockenen Stellen oder an den Stellen mit Wassertiefe bis ca. 40cm vom Land zu entnehmen. - Parallel bzw. zusätzlich zu Greifer- und Schaufelproben sind weitere 13 Proben mit einer Schaufel separat zu entnehmen. - Parallel bzw. zusätzlich zu Greifer- und Schaufelproben sind 22 Rammsondierungen (DPH) nach DIN EN ISO 22476-2:2012 durchzuführen. Davon sind je nach Wasserstand voraussichtlich 12 von schwimmenden Gerätschaften und 10 an trockenen Stellen von der Geländeoberfläche durchzuführen. Falls Untersuchungspunkte aufgrund niedriger Wasserstände nicht von schwimmenden Gerätschaften angefahren werden können (voraussichtlich 7 von 12 Punkte), sollen diese in trockenem beprobt werden. - Transport der Proben: - Transport der 62 Proben zur Bestimmung der Kornverteilung nach Karlsruhe - Transport der 13 Proben zur Durchführung der umweltchemischen Untersuchung nach Ottersberg - Auswertung: - Auswertung der Ergebnisse der 22 Rammsondierungen nach DIN EN ISO 22476-2:2012. - Dokumentation: - Erstellung eines Berichtes über die durchgeführten Untersuchungen. - 25 (die Anzahl kann sich ändern) hochqualitative und georeferenzierte Fotos von den mit dem Greifer entnommenen und am Bord abgelegten Proben sowie entsprechend 25 hochqualitative und georeferenzierte Fotos der Proben aus dem Greifer in den Eimern. - 37 (die Anzahl kann sich ändern) hochqualitative und georeferenzierte Fotos von den Proben mit einer Schaufel in den Eimern. - 62 hochqualitative und georeferenzierte Fotos von jedem Probennahme Ort. Bei Proben in trockenen Bereichen sollte ein Zollstock zum Vergleich danebengelegt werden. - 22 Darstellungen der gemessenen Eindringwiderstände und Zuordnungen des Übergangs vom Lockergestein zum Felshorizont. - GIS-basiertes Modell: - Die ausgewerteten Daten sollen neben der Erstellung von Sieblinien und Schichtenverzeichnissen in einem GIS (GeoInformationsSystem) dargestellt werden.
Zuschlag
Das Verfahren ist laut Bekanntmachung vergeben; der Gewinner wurde nicht veröffentlicht.
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