Tender Republic Ausschreibungen

Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) 2022 - integratives Modell -

Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz, GörlitzFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 1595 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Ort der Leistung
Weißwasser · Sachsen
Veröffentlicht
CPV
50000000 Reparatur- und Wartungsdienste51000000 Installation (außer Software) · 55000000 Dienstleistungen des Hotel- und Gaststättengewerbes und des Einzelhandels · 66000000 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen · 70000000 Immobiliendienste · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen · 75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung · 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft, Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht · 79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz; Bereich/Abteilung: Sachgebiet Arbeitgeber-/ Trägerleistung GR/ZI; Straße, Hausnummer: Bahnhofstraße 24; Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; E-Mail: jobcenter-gr-vergabe@kreis-gr.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: 05/BaE integr. Paragr. 76/2022 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Angebote können nur unter Verwendung der vorgegebenen Vorlagen und Form vollständig auf das entsprechende elektronische und mittels Zeitschloss gesicherte Postfach übergeben werden. Anforderungen an Umfang und Darstellung siehe Vergabeunterlagen. 5) Art und Umfang der Leistung: Der Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz, beabsichtigt im Wege einer öffentlichen Ausschreibung nach § 9 UVgO folgenden Dienstleistungsauftrag zu vergeben: Gegenstand der Leistung ist die Durchführung von außerbetrieblichen Berufsausbildungen (BaE) im integrativen Modell. Die gesetzlichen Grundlagen der Ausbildungen sind § 16 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) i. V. m. § 76 Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) und die geltenden Paragrafen des Berufsbildungsgesetzes (BBiG). Ziel der BaE ist es, junge Menschen, die ohne Förderung eine Berufsausbildung nicht beginnen, fortsetzen oder erfolgreich beenden können, soweit zu fördern, dass sie einen erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung erreichen. Der Auftragnehmer ist im integrativen Modell für die Durchführung der Ausbildung verantwortlich. Ihm obliegt die ergänzende fachtheoretische Ausbildung, sozialpädagogische Betreuung, fachpraktische Ausbildung, Organisation der Praktika und Anmeldung in den Beruflichen Schulzentren. Der Auftragnehmer hat während der Durchführung einer außerbetrieblichen Berufsausbildung alle Möglichkeiten wahrzunehmen, um den Übergang der Auszubildenden in ein betriebliches Berufsausbildungsverhältnis zu fördern. Dabei sind die Betriebe auf die Möglichkeit der Teilnahme an der assistierten Ausbildung (AsA) hinzuweisen. Sie sind den Betrieben zu erläutern und bei Bedarf durch den Auftragnehmer zu initiieren. Die Ausbildung beginnt am 01.09.2022. Die Leistung des Vertrages ergibt sich aus der Regelausbildungszeit und beträgt 24 Monate. Die Leistung kann auch eine Verlängerung der Ausbildungsverhältnisse nach § 8 BBiG umfassen. Die Leistung besteht aus einem Los mit 6 Ausbildungsplätzen in zwei Ausbildungsberufen: 3 Ausbildungsplätze im Ausbildungsberuf Verkäufer/in und 3 Ausbildungsplätze im Ausbildungsberuf Fachlagerist/in jeweils mit einer Regelausbildungszeit von 24 Monaten. Die Ausbildung findet in Weißwasser statt. Die endgültige Verteilung der Ausbildungsplätze innerhalb des Loses auf die Ausbildungsberufe erfolgt auf der Grundlage der Zuweisungen des zuständigen Arbeitsvermittlers oder Fallmanagers/Coaches bis zum 05.08.2022. Der Auftraggeber kann im gegenseitigen Einvernehmen die Teilnehmerplätze während des Leistungszeitraumes erhöhen. Gemäß § 47 UVgO gilt hierfür eine Obergrenze von 20 % des Auftragswertes. Detailliertere Informationen sowie die Zahlungsbedingungen der zu erbringenden Leistung entnehmen Sie bitte dem Teil B: Leistungsbeschreibung mit Bewerbungsbedingungen und dem Teil C: Vertragsbedingungen. Ort(e) der Leistungserbringung: Postleitzahl: 02943; Ort: Weißwasser; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.09.2022, Ende: 31.08.2024 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2554630/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 24.05.2022, 11:00 Uhr; Bindefrist: 08.08.2022 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Es gilt VOL/B. Weiteres siehe Vergabeunterlagen. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Die Auftragnehmereignung ist entsprechend der Vorgaben der Vergabeunterlagen nachzuweisen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind zu erbringen: 1. Die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder eine auf andere Weise erlaubte Berufsausübung. Hierzu zählen insbesondere die Einreichung eines entsprechenden Vereinsregisterauszuges bzw. – falls nicht eintragungspflichtig – die Gewerbeanmeldung, ggf. Gewerbeummeldung. Der Registerauszug darf bei Einreichung des Angebotes nicht älter als 6 Monate sein. 2. Ein Bieter hat die Trägerzulassung gemäß § 176 Abs. 1 SGB III i. V. m. § 181 Abs. 4 Satz 1 und Abs. 6 Nr. 1 SGB III beizufügen. Auf dieser Trägerzulassung bzw. deren Anlage muss der bebotene Ausbildungsort aufgeführt sein. Die Antragstellung auf Ausbildungsberechtigung bei der zuständigen Stelle ist dem Auftraggeber bis spätestens eine Woche nach Zuschlagserteilung nachzuweisen. Die Ausbildungsberechtigung ist dem Auftraggeber unmittelbar nach Erhalt vorzulegen. 3. Als Nachweis für seine Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit Angebotsabgabe eine Erklärung über seinen Gesamtumsatz sowie den Umsatz der Leistung, die mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar ist, für die letzten 3 Geschäftsjahre einzureichen. Zur Eignungsfeststellung verlangt der Auftraggeber vom Bieter für die letzten drei Jahre einen jährlichen Gesamtumsatz, der mindestens dem Zweifachen des hier angebotenen Auftragswertes entspricht. 4. Nachweis qualifizierten Personals: Es muss deutschsprachiges Personal zum Einsatz kommen. Bei Nichtmuttersprachlern wird mindestens Sprachniveau C1 verlangt. Der Personaleinsatz bemisst sich nach folgenden Personalschlüssel: 1,0 VZÄ Ausbilder je 6 - 10 Ausbildungsplätze, 0,5 VZÄ Lehrkraft je 6 - 10 Ausbildungsplätze und 0,5 VZÄ Sozialpädagoge je 6 - 10 Ausbildungsplätze, dabei entspricht 1,0 VZÄ 40 Wochenarbeitsstunden. Soweit ab dem 2. Ausbildungsjahr nicht alle Ausbildungsplätze besetzt sind, ist eine Reduzierung des Personals entsprechend des Personalschlüssels möglich. Der Personalschlüssel richtet sich in diesem Fall nach der Anzahl der Auszubildenden zu Beginn des Ausbildungs-jahres mit Stichtag 01.09. des Jahres. Die Profession Sozialpädagoge ist zwingend durch fest angestellte Arbeitnehmer beim Bieter sicherzustellen. Als Minimalanforderungen werden folgende Qualifikationen/Berufserfahrungen des einzusetzenden Personals erwartet. Der Ausbilder verfügt mindestens über einen Berufsabschluss und pädagogische Eignung z. B. Abschluss nach der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) oder adäquate Qualifikation z. B. Meister und mind. 2 Jahre Erfahrung in der Berufsausbildung innerhalb der letzten 5 Jahre. Die Lehrkraft verfügt mindestens über einen staatlich bzw. gleichwertig anerkannten Abschluss, der zum Unterrichten an staatlichen/privaten Schulen berechtigt und einjährige Berufserfahrung mit der Zielgruppe. Der Sozialpädagoge verfügt mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen und mindestens einjährige Berufserfahrung: Bachelor bzw. Master Sozialpädagogik/Soziale Arbeit, Diplom-Sozialpädagoge/-arbeiter, Diplom-Pädagoge mit Vertiefung Sozialpädagogik, Staatlich anerkannter Sozialpädagoge/-arbeiter, ein dem Staatlich anerkannten Sozialpädagogen/Sozial-arbeiter gleichgestellter Abschluss im Beitrittsgebiet vor dem 03.10.1990 oder Staatlich anerkannter Erzieher, Pädagogen und pädagogische Mitarbeiter (besitzen artfremdes Studium) und entsprechender mehrjähriger (mindestens drei Jahre) Erfahrung in der sozialpädagogischen Begleitung der dargestellten Zielgruppe. Der Personaleinsatz ist vollständig auf dem Erhebungsbogen Personal anzugeben. Die persönliche und fachliche Eignung des Personals ist in diesem Erhebungsbogen umfassend darzustellen. Sie ist durch Einreichung der geforderten Abschlusszeugnisse bzw. Urkunden nachzuweisen. Der Erhebungsbogen Personal muss bei Angebotseinreichung vorliegen. Eine Nennung des Personals mit N. N. ist unzulässig. Sofern zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe kein entsprechendes Personal vertraglich gebunden ist, muss eine Erklärung über die einzusetzende Person abgegeben werden und deren Absichtserklärung für eine vertragliche Bindung. 5. Die geforderte Berufserfahrung bzw. praktische Erfahrung ist dem Auftraggeber z. B. durch Arbeitszeugnisse, Übersicht des beruflichen Werdeganges usw. durch den Bieter vollumfänglich nachzuweisen (Referenzliste Personal). 6. Der Bieter soll durch Angabe von mindestens 3 Referenzen für die in den letzten drei Geschäftsjahren erbrachten Leistungen, die dem Gegenstand dieser Vergabe entsprechen oder mit ihm vergleichbar sind, seine Erfahrungen nachweisen. Bei Bietergemeinschaft sind insgesamt mindestens 3 Referenzen nachzuweisen. 7. Nachweis räumliche, sachliche und technische Ausstattung: Für alle nachfolgenden räumlichen und ausstattungstechnischen Forderungen gelten insbesondere die folgenden Vorschriften Arbeitsstättenverordnung und technische Regeln für Arbeitsstätten, Vorschriften der zuständigen gesetzlichen Berufsgenossenschaften und Brandschutzbestimmungen. Es ist mindestens ein Unterrichtsraum mit einer Mindestgröße von 3 m²/Ausbildungsplatz vorzuhalten. Der Unterrichtsraum ist zeitgerecht auszustatten. Die Möglichkeiten moderner Unterrichtsgestaltung sind auch im Hinblick auf die einzusetzende Technik zu nutzen (Wandtafel, Flip-Chart, Beamer usw.). Darüber hinaus sind geeignete Medien zur Vermittlung der geforderten Inhalte vorzuhalten und einzusetzen, welche einen engen Bezug zur Zielsetzung der Ausbildung haben und ebenso die Lernfähigkeit der Auszubildenden angemessen berücksichtigt. Der Auftragnehmer richtet entsprechend der Anzahl Auszubildender PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang ein, um EDV-Unterweisungen, Arbeitsplatzakquise und Bewerbungstrainings durchführen zu können. Die Leistungsmerkmale der PC-Arbeitsplätze sollen dabei aktuellen Anforderungen entsprechen. Den Auszubildenden ist auch außerhalb der Unterrichtszeiten die Möglichkeit für selbstständige Übungen und Internetrecherche innerhalb der Räumlichkeiten des Auftragnehmers zu bieten. Die Ausstattung des Praxisraumes bzw. der Übungswerkstatt muss in Art und Umfang der Verordnung des jeweiligen Ausbildungsberufes entsprechen. Erforderliche Maschinen und Anlagen müssen derzeitigen technischen und qualitativen Standards im jeweiligen Ausbildungsberuf entsprechen. Die erforderlichen Maschinen, Geräte, Werkzeuge und Lernmittel sowie Arbeitskleidung und Arbeitsschutzkleidung müssen dem Auszubildenden kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Zur Durchführung von Einzelberatungen und Kleingruppengesprächen ist vom Auftragnehmer ein separater Raum (Besprechungsraum) einzurichten, der ausreichend Platz bietet und den persönlichen Datenschutz gewährleistet. Der Ausbildungsort soll in angemessener Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass Räumlichkeiten, Ausbildungszeiten und regelmäßig verkehrende öffentliche Verkehrsmittel aufeinander abgestimmt sind. Die Räume zur Ausbildungsdurchführung sollen durch entsprechende Beschilderung gut auffindbar sein. Die Dokumentation erfolgt über den Erhebungsbogen Ausstattung und ist um eine formlose Anlage (Grundriss mit Kennzeichnung der genutzten Räumlichkeiten und die Vertragsunterlagen zur Sicherung der Nutzbarkeit der Räumlichkeiten) zu ergänzen. Sofern der Bieter Räume bei Dritten anmieten möchte, sind anstelle der Vertragsunterlagen entsprechende Absichtserklärungen des Dritten zur Vermietung an den Bieter ausreichend. 8. Die Eigenerklärung als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 31 und 35 UVgO i. V. m. den §§ 123 und 124 GWB (Erklärung liegt als Vorlage den Vergabeunterlagen bei); Es wird auf die am 01.04.2019 in Kraft getretene Vergabemindestentgeltverordnung (VergMindV) hingewiesen, die eine Zahlung des dort festgelegten Mindestentgeltes zur Bedingung für die Ausführung des Auftrages macht. 9. Ggf. eine formlose Haftungserklärung bei Eignungsleihe hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit. Bei Bietergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft – bis auf den Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft – eine Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben sowie den für die Angebotsabgabe und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Bei Bietergemeinschaft haben alle vorgesehenen Unternehmen die o. g. Nachweise und Erklärungen zu erbringen. Zulässig ist, dass sich ein Bieter zur Angebotsabgabe an verschiedenen Losen in verschiedenen Bietergemeinschaften beteiligt. Nicht zulässig ist, dass sich ein Bieter zur Angebotsabgabe als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften innerhalb eines Loses beteiligt. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bieter und das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Etwaige Bieterfragen, deren Beantwortung zur Erstellung des Angebotes unumgänglich ist, können bis zum 16.05.2022, 24:00 Uhr gestellt werden. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Ausbildung

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