Beschaffung einer Anlage für Plasmachemie-Prozesse
Universität Hamburg, HamburgFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 861 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren, Lieferung
- Ort der Leistung
- Hamburg
- Veröffentlicht
- Für KMU geeignet
- keine Angabe des Auftraggebers
- Branche
- Labor und Messtechnik
- CPV
- 38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
Beschreibung
Die Universität Hamburg (UHH) ist mit über 42.000 Studierenden die größte Universität in der Freien und Hansestadt Hamburg, die größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung in Norddeutschland und eine der größten Hochschulen in Deutschland. Im Herzen der Freien Hansestadt Hamburg gelegen, bietet die Universität ein vielfältiges Lehrangebot und exzellente Forschung. Die Universität Hamburg führt als zentrale Vergabestelle für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) ein Offenes Verfahren für eine Lieferleistung durch. Ziel ist der Kauf und die Lieferung einer vollständigen, direkt in Betrieb nehmbaren Anlage für Plasmachemie-Prozesse für das Projekt Plasma2X. Im Projekt Plasma2X soll eine Pilotanlage entwickelt und mithilfe von Forschungs- und Industriepartnern aufgebaut werden. Die zu entwickelnde Pilotanlage soll rohes Biogas chemisch durch ein Plasmacrackingverfahren zersetzen, um anschließend die elementaren Bestandteile so neu zu kombinieren, um durch Synthesen speicherbare und CO2 neutrale flüssige Kraftstoffe (für die Luft- oder Schifffahrt) herzustellen. Elementarer Bestandteil neben dem Plasmacracking ist eine Membrantrennung. Durch eine geschickte Kombination unterschiedlich selektiver Membranen können so auf der einen Seite nicht reagierte Edukte oder Nebenprodukte zurückgeführt und auf der anderen Seite ein Synthesegas aufkonzentriert werden. Dieses Zwischenprodukt reagiert dann entweder in einer Fischer-Tropsch- (FT)- oder einer Methanolsynthese zu flüssigen Kraftstoffen. Die beiden Synthesen, deren Produkte, sowie deren vollständigen Lebenszyklen werden anschließend in einer Potenzialanalyse gegenübergestellt und bewertet.
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