Ex-Post: Deponie Eiterköpfe - Neubau einer Umschlaghalle - Los 3 Elektroarbeiten
Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel, Ochtendungvergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 525 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren, Bauleistung
- Ort der Leistung
- Ochtendung · Mayen-Koblenz · Rheinland-Pfalz
- Veröffentlicht
- Branche
- Bau
- CPV
- 45000000 Bauarbeiten
Beschreibung
Der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (nachfolgend kurz: AZV) betreibt nahe der Ortsgemeinden Ochtendung, Plaidt und Saffig die Zentraldeponie Eiterköpfe. Auf der Zentraldeponie wurden seit 1983 bis zum Jahr 2005 unvorbehandelte Siedlungsabfälle und hausmüllähnliche Abfälle deponiert. Infolge des Ablagerungsverbots für unbehandelte Siedlungsabfälle erfolgt seit Mitte 2005 die Ablagerung von vorwiegend mineralischen und inerten Reststoffen. Die im Verbandsgebiet gesammelten Siedlungsabfälle und andere getrennt erfasste Fraktionen werden seitdem auf dem Gelände der Deponie aus den Sammelfahrzeugen in LKW umgeladen und anschließend konzentriert in die jeweiligen Anlagen zur weiteren Abfallbehandlung transportiert. Der Abfallumschlag für den Restabfall, den Sperrabfall, Bioabfall und den Bau- und Abbruchabfall aus dem Verbandsgebiet des AZV findet derzeit auf offenen Umschlaganlagen auf dem Deponiekörper im Bereich der DA 4.1, 5 und 6 statt. Aufgrund der anstehenden Verfüllung dieser Deponieabschnitte infolge ausgehender alternativer Ablagerungsflächen müssen diese Anlagen jedoch verlagert werden. Der Abfallumschlag soll außerdem zukünftig nicht mehr im Freien, sondern eingehaust stattfinden. Hierdurch wird eine weitestgehende Reduzierung der entstehenden Emissionen gewährleistet. In Rahmen die Veränderungen in 0.A, ist eine Umschlaghalle teilweise auf dem alten Deponiekörper zu errichten. Los 3 TGA/Elektro: Umschlaghalle, Pumpenhaus, LKW-Waage samt Anschlüsse. Vollständige Elektroanlage für die Umschlaghalle. Dabei sind Verkabelungen, Trassen, Beleuchtung, Notbeleuchtung und Blitzschutzanlage der Halle zu planen und errichten. In einem EMSR-Systemcontainer sind Schaltschränke zu liefern, aufzustellen und anzuschließen. In dem Pumpenhaus ist eine Diesel-Notstromanlage zu errichten samt Anschlüsse für die Löschanlage herzustellen. Anschluss einer LKW-Waage ist ebenfalls zu planen und zu errichten. Die Halle und die LKW-Waage sollen mit IT-Kabeln angeschlossen werden. Stromversorgungsanschlusspunkt liegt 700 m Luftlinie weg von der Umschlaghalle in der Bestandsanlage. - NEA-Anlage Nennleistung 300kVA für 12 Stunden Notstromversorgung inkl. alle notwendige Installationen. - Anschluss Stromkabel und IT-Anlage ~800m - Verkabelung und Trassen in der Halle ~1.000 m - Schaltschränke 15 St. Weitere Einzelheiten können den Vergabeunterlagen entnommen werden.
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt Rudolf Fritz GmbH aus Rüsselsheim am 29.12.2025. 9 Angebote gingen ein.
- Los 1Rudolf Fritz GmbH, Rüsselsheim29.12.2025
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