Durchführung einer Auftragsforschung zum Thema 5G-Standalone-Netzwerke
Berufsgenossenschaft Holz und Metall, MainzFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 1247 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
Beschreibung
In vielen Mitgliedsbetrieben werden in den kommenden Jahren lokale produktionsbezogene 5G-Standalone-Netzwerke für eine umfassende Vernetzung aufgebaut werden, um ein flexibles Zusammenspiel der unterschiedlichen Produktionsanlagen untereinander sowie deren Vernetzung mit Konstruktions- und Planungstools zu ermöglichen. Der Datenverkehr kann von den Unternehmen selbstständig gelenkt, gespeichert und analysiert werden. Von der Bundesnetzagentur wurde für diese 5G-Standalone-Netzwerke für die Industrie und Landwirtschaft der Frequenzbereich von 3,7 GHz bis 3,8 GHz bereitgestellt. Unterhalb einer Leistung von 10 W EIRP handelt es sich nicht um standortbescheinigungspflichtige Funkanlagen, die hier im Regelfall zum Einsatz kommen werden Durch die Sendeanlagen werden elektromagnetische Felder emittiert, welche die zulässige Auslöseschwelle der Arbeitsschutzverordnung für elektromagnetische Felder (EMFV) überschreiten und aktive Implantate (z. B. Herzschrittmacher) beeinflussen können. Deshalb soll für den oben genannten Frequenzbereich und den genannten typischen Leistungen vornehmlich bei Innenanlagen ermittelt werden, welche Abstände zur Sendeanlage für die Einhaltung der Auslöseschwelle erforderlich sind. Außerdem soll ermittelt werden, ab welchen Abständen eine Beeinflussung von aktiven Implantaten unwahrscheinlich ist. Der Einfluss der emittierten Leistung und der Feldgeometrie in Abhängigkeit von der eingesetzten Antennenform soll beschrieben werden. Die zu berücksichtigenden Randbedingungen bei der Durchführung der Messungen sollen beschrieben werden. Dabei werden hier nur passive Antennen ohne Beamforming (mMIMO) betrachtet. Es soll am Ende eine Praxishilfe vorliegen, aus denen die einzuhaltenden Abstände zu den jeweiligen Antennentypen hervorgehen. Zudem sollen Handreichungen für die Durchführung von Feldstärkemessungen an derartigen Antennen erarbeitet werden. Außerdem sollen typische Immissionen in der Umgebung von in Betrieb befindlichen Antennen für 5G-Kleinzellennetzn messtechnisch ermittelt werden. Vertragsbeginn ist mit Zuschlagserteilung, voraussichtlich der 01.06.2023. Für das Forschungsvorhaben wird ein Zeitraum von 18 Monaten angesetzt und es endet voraussichtlich zum 30.11.2024 Das Auftragsvolumen beträgt ca. 50.000,00 € netto