Elektrodenheizkessel Reick - Los 1.2. Anlagentechnik Balance of Plant
DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH, DresdenFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 122 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Sonstiges mehrstufiges Verfahren, Bauleistung
- Ort der Leistung
- Dresden · Dresden (Stadt) · Sachsen
- Veröffentlicht
- CPV
- 45251000 Bauarbeiten für Kraftwerke und Heizkraftwerke42122000 Pumpen · 44115100 Rohrleitungen · 45231112 Installation von Rohrleitungsnetzen · 45231113 Neuverlegung von Rohrleitungen
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH (nachfolgend DREWAG), ein Tochterunternehmen der Sachsen Energie AG, betreibt das Zentrale Fernheiznetz (ZFHN) der Stadt Dresden. Im Rahmen der angestrebten Dekarbonisierung soll der Anteil regenerativer Wärmeerzeugung deutlich erhöht werden. Einen wichtigen Baustein bilden dabei Power-tot-Heat-Anlagen (P2H-Anlagen), die regenerativ erzeugten Strom zur Wärmeerzeugung nutzen. Elektrodenheizkessel ermöglichen die Produktion von Heißwasser für die Fernwärmeversorgung. Vor diesem Hintergrund plant die DREWAG die Errichtung einer Elektrodenheizkesselanlage (EHK-Anlage) zur Wärmeerzeugung für das ZFHN am Standort Heizkraftwerk Dresden-Reick (HKW Re). Der Standort bietet für den Bau und die Integration der Anlage besonders günstige Voraussetzungen: • vorhandene elektrische Leistungsversorgung auf Mittelspannungsebene • bestehender Anschluss an das Fernwärmenetz • Nutzung vorhandener Wärmespeicher als hydraulischer Zwischenpuffer • verfügbare bebaubare Flächen und grundsätzlich gegebene Genehmigungsfähigkeit • Synergien bei Betrieb und Instandhaltung durch räumliche Nähe zu Bestandsanlagen und be-stehendem Betriebspersonal Das Projekt umfasst die Errichtung einer EHK-Anlage mit 2 × 40 MW elektrischer Leistung sowie deren Einbindung in das ZFHN. Die Kopplung erfolgt indirekt über Wärmeübertrager. Die bestehende Wärmespeicheranlage am Standort übernimmt dabei die Funktion einer hydraulischen Weiche zwischen den Elektrodenheizkesseln und dem Fernwärmenetz, wodurch Erzeugung und Bedarf zeitlich entkoppelt werden. Derzeit sind zwei Betriebsarten vorgesehen: • Geplanter Wärmeerzeuger im Rahmen der regulären Fernwärmebereitstellung • Teilnahme am Regelenergiemarkt (Erbringung von Systemdienstleistungen), insbesondere Bereitstellung von Primär- und Sekundärregelleistung (PRL und SRL) Das Gesamtprojekt wird in mehreren Losen vergeben und abgewickelt. Die Lose umfassen maschinen- und verfahrenstechnische Leistungen, technische Gebäudeausrüstung (TGA), elektrotechnische und leittechnische Systeme sowie bautechnische Leistungen. Der Teilnahmewettbewerb und die Vergabe erfolgen nach Kriterien, welche in den Ausschreibungsunterlagen festgelegt sind. Die vollständigen Ausschreibungsunterlagen (detaillierte Planung) werden erst nach Beendigung des Teilnahmewettbewerbs den qualifizierten Bietern zur Verfügung gestellt.
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