Tender Republic Ausschreibungen

Entwicklung, Konstruktion sowie Berechnung, Herstellung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines Resonanzprüfstandes

Universität der Bundeswehr München (UniBw M), Neubibergvergeben

Frist (abgelaufen)
vor 753 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Lieferung
Ort der Leistung
Neubiberg · München (Landkreis) · Bayern
Veröffentlicht
CPV
38500000 Apparate und Geräte zum Prüfen und Testen

Beschreibung

Die Universität der Bundeswehr München (UniBw M) wurde 1973 auf Bestreben des damaligen Bundesministers der Verteidigung, Helmut Schmidt, unter dem Namen "Hochschule der Bundeswehr München" gegründet. Sie ist eine von zwei Universitäten, die die Bundeswehr zur Ausbildung ihrer Offiziersanwärter und jungen Offiziere hat. Die Universität gehört zum zivilen Organisationsbereich Personal und ist dem Bundesministerium der Verteidigung zugeordnet. Die UniBw M hat am 11.08.2020 ein neues "Zentrum für Digitalisierung- und Technologieforschung der Bundeswehr" (dtec.bw) gegründet. dtec.bw ist Bestandteil des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Überwindung der COVID-19 Krise und wird über das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) mit Forschungsmitteln aus dem Konjunkturprogramm ausgestattet. Das Projekt RISK.twin wird durch dtec.bw gefördert. Für das Projekt RISK.twin beabsichtigt die UniBw M, einen Resonanzprüfstand zur Untersuchung der Restlebensdauer von historischen Brücken zu erwerben. Das Projekt bündelt die umfassenden, an der UniBw M sowie HSU vorhandenen Kompetenzen in der kritischen technischen Infrastruktur (Massivbau, Baukonstruktion und Bauphysik, Siedlungswasserwirtschaft, Energie), in der daten- und physikbasierten Modellierung (Simulationsmethoden, maschinelles Lernen, Operations-Research) sowie in den politischen Entscheidungsprozessen. Das Projekt verfolgt das Gesamtziel, für drei wichtige Klassen kritischer technischer Infrastruktur (Hochbau, Brückenbauwerk, Wasseraufbereitungsanlage / Energie) erstmals leistungsfähige und flexible Prognosemodelle basierend auf dem Konzept des digitalen Zwillings zu entwickeln. Diese digitalen Zwillinge werden anhand realer Versuchsbauwerke mit umfassenden Sensordaten validiert und deren Nutzen für konkrete Fragestellungen des Wartungsbedarfs ("Predictive Maintenance"), der Risikobewertung für Störfälle oder Extremszenarien sowie der Lebensdauervorhersage demonstriert. Hieraus leitet das Projektteam entsprechende anwenderorientierte Handlungsempfehlungen ab. Auftragsgegenstand ist die Entwicklung, Konstruktion sowie Berechnung, Herstellung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines Resonanzprüfstandes. Der Auftragnehmer muss die Liefergegenstände spätestens bis zum 31.01.2024 abnahmereif liefern, installieren und in Betrieb nehmen.

Zuschlag

Den Zuschlag erhielt CFM Schiller GmbH aus Roetgen am 18.10.2024. 5 Angebote gingen ein.

  1. Los 1
    CFM Schiller GmbH, Roetgen
    18.10.2024

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