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Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025

Landesamt für Umwelt, MainzFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 747 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Offenes Verfahren
Ort der Leistung
Mainz · Mainz (Stadt) · Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Für KMU geeignet
ja, laut Bekanntmachung
CPV
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

Um das Ziel zu erreichen, bis 2030 mindestens 2,2 % der Landesfläche für die Windenergie bereitzustellen (Windenergiegebiete), bedarf es eines "Landesweiten Beitrags Artenschutz" für die 2. Teilfortschreibung Erneuerbare Energien der Regionalen Raumordnungspläne. Für die-sen Fachbeitrag, der auch im Rahmen der Erstellung des Landschaftsprogramms LEP V An-wendung finden kann, ist zunächst die Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz notwendig. Auf Grundlage der erfassten sowie weiterer Daten werden vom Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) Schwerpunkträume für Fledermäuse ermittelt. Das Ziel des "Landesweiten Beitrags Artenschutz" besteht auch darin, konfliktarme Räume für Windenergieplanungen zu identifizieren, die den Trägern der Regional- und Kommunalplanung zur Verfügung gestellt werden. Genehmigungsebene - Windenergiegebiete Durch § 6 Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) wird Artikel 6 der EU-Notfallverordnung in nationales Recht umgesetzt. Ziel ist, eine Beschleunigung der Genehmigung von Windener-gieanlagen zu erreichen, indem auf die artenschutzrechtliche Prüfung und auf die Umweltver-träglichkeitsprüfung verzichtet wird. Somit sind Kartierungen durch den Vorhabenträger mit Blick auf die Zugriffsverbote sowie ein artenschutzrechtlicher Fachbeitrag nicht verpflichtend. Auch wenn keine artenschutzrechtliche Prüfung in Gebieten nach § 6 WindBG durchzuführen ist, hat die zuständige Behörde basierend auf vorhandenen Daten Minderungs- und Schutz-maßnahmen anzuordnen. Der amtliche Datenbestand zu Fledermäusen in Rheinland-Pfalz ist dafür keinesfalls ausreichend, sodass entsprechende Kartierungen erforderlich sind. Durch die Erfassung windenergiesensibler Fledermäuse in Rheinland-Pfalz kann somit auch der Daten-bestand im Hinblick auf Genehmigungsebene gestärkt werden. Regionalplanung als vorgelagerte Planungsebene - Windenergiegebiete Zentraler Bestandteil der Beschleunigung des Ausbaus von Windenergieanlagen auf der vor-gelagerten Planungsebene sind die sogenannten Windenergiegebiete gemäß § 2 WindBG. Dort findet die Verfahrenserleichterung nach § 6 WindBG Anwendung, sofern sich das Gebiet nicht in einem Natura 2000-Gebiet, einem Naturschutzgebiet oder einem Nationalpark befindet und bei der Ausweisung des Windenergiegebiets eine strategische Umweltprüfung nach § 8 ROG oder § 2 Absatz 4 BauGB durchgeführt wurde. Die Windenergiegebiete werden in Zukunft zu "Beschleunigungsgebieten" entsprechend der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien (RED III), welche die Beschleunigungsvorgaben der EU-Notfallverordnung verstetigt. Da in Windenergiegebieten artenschutzrechtliche Prüfungen und Kartierungen im Hinblick auf die Zugriffsverbote nicht verpflichtend sind, müssen die Be-lange des Artenschutzes bereits auf der vorgelagerten Planungsebene berücksichtigt werden, indem auf Grundlage von Artdaten konfliktarme Gebiete identifiziert werden. Dafür liegen der-zeit in Rheinland-Pfalz keine geeigneten, hinreichend genauen und aktuellen Datengrundlagen bezüglich der Fledermausarten vor. Andererseits lassen sich Vorhersagen zum Eintritt arten-schutzrechtlicher Verbotstatbestände auf Ebene der vorgelagerten Planung (Regionalplanung) aufgrund einer gewissen Veränderlichkeit und Dynamik von Fledermausvorkommen über die Zeit sowie der unterschiedlichen Zeitpunkte der Planung und der Genehmigung mitunter nur schwer auf die Ebene der Genehmigung übertragen. Daher kann die Berücksichtigung arten-schutzrechtlicher Belange auf der vorgelagerten Planungsebene sinnvollerweise nur über zeit-lich und räumlich beständigere Datengrundlagen erfolgen. Folglich bietet sich zur Ermittlung artenschutzrechtlich konfliktarmer Bereiche die Abgrenzung von Schwerpunkträumen wind-energiesensibler Arten an. Diese sollen aus einer Kombination von aktuellen Artdaten, die im Rahmen dieser Ausschreibung auf Stichprobenflächen (SPF) erfasst werden und vorhandenen bzw. zu erstellenden Habitatmodellen oder aggregierten Einzeldaten durch das LfU ermittelt werden. Erfassung windenergiesensibler Arten Für die Identifikation von Schwerpunkträumen windenergiesensibler Fledermausarten und die Erstellung des "Landesweiten Beitrags Artenschutz" ist das LfU zuständig. Zur Identifikation landesweiter Schwerpunkträume windenergiesensibler Fledermausarten sind jedoch umfangreiche Erfassungen windenergiesensibler Fledermausarten notwendig. Zum Zweck der Durchführung der Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten muss sich das LfU, im folgenden Auftraggeber (AG) genannt, externen Kartierenden, im Folgenden Auftragnehmer (AN) genannt, bedienen. Kartierkulisse und Erfassung auf Stichprobenflächen Da eine flächendeckende Kartierung relevanter Fledermausarten nicht realisierbar ist, werden Erfassungen in ausgewählten SPF innerhalb einer vordefinierten Kartierkulisse durchgeführt. Die Kartierkulisse besteht aus Flächen, die potenziell für die Windkraft geeignet sind (windhö-ffige Standorte, Flächen > 10 ha) und keinen gesetzlichen Ausschlusskriterien unterliegen. Aufgrund der potenziellen Beeinträchtigung von Fortpflanzungs- und Ruhestätten von Fleder-mausarten, beschränkt sich die Kartierung auf Waldflächen. Um die Kartierkulisse weiter ein-zugrenzen, liegt der Schwerpunkt der Kartierungen auf geeigneten Gebieten vorhandener Ha-bitatmodelle. Dies ermöglicht es dem LfU im Rahmen der Abgrenzung der Schwerpunkträume die vorliegenden Habitatmodelle zu nutzen und ggf. auf Arten mit ähnlichen Quartier- und Jagdlebensraumansprüchen zu übertragen. Die finale Auswahl der SPF erfolgte auf Grundlage der Größe "zusammenhängender" Flächen der Kartierkulisse, da die Auswahl großer Flächen die Wahrscheinlichkeit erhöht, Quartierstandorte innerhalb der Habitatmodelle nachzuweisen. Außerdem wurden geeignete Flächen der Habitatmodelle, die in Waldflächen von FFH-Gebieten mit windenergiesensiblen Fledermausarten bzw. in Wald-FFH-Lebensraumtypen, die mit dem Vorkommen windenergiesensibler Fledermausarten assoziiert sind, lie

30 Lose

  1. Los 2
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 1

    Anzahl SPF: 1

  2. Los 3
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 2

    Anzahl SPF: 1

  3. Los 4
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 3

    Anzahl SPF: 1

  4. Los 5
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 4

    Anzahl SPF: 4

  5. Los 6
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 5

    Anzahl SPF: 1

  6. Los 7
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 6

    Anzahl SPF: 1

  7. Los 8
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 7

    Anzahl SPF: 1

  8. Los 9
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 8

    Anzahl SPF: 1

  9. Los 10
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 9

    Anzahl SPF: 4

  10. Los 11
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 10

    Anzahl SPF: 1

  11. Los 12
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 11

    Anzahl SPF: 2

  12. Los 13
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 12

    Anzahl SPF: 1

  13. Los 14
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 13

    Anzahl SPF: 2

  14. Los 15
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 14

    Anzahl SPF: 1

  15. Los 16
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 15

    Anzahl SPF: 1

  16. Los 17
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 16

    Anzahl SPF: 3

  17. Los 18
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 17

    Anzahl SPF: 2

  18. Los 19
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 18

    Anzahl SPF: 2

  19. Los 20
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 19

    Anzahl SPF: 2

  20. Los 21
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 20

    Anzahl SPF: 1

  21. Los 22
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 21

    Anzahl SPF: 1

  22. Los 23
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 22

    Anzahl SPF: 1

  23. Los 24
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 23

    Anzahl SPF: 1

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    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 24

    Anzahl SPF: 6

  25. Los 26
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 25

    Anzahl SPF: 1

  26. Los 27
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 26

    Anzahl SPF: 1

  27. Los 28
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 27

    Anzahl SPF: 2

  28. Los 29
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 28

    Anzahl SPF: 1

  29. Los 30
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 29

    Anzahl SPF: 1

  30. Los 31
    Erfassung windenergiesensibler Fledermausarten in Rheinland-Pfalz - 2025; Los 30

    Anzahl SPF: 2