Errichtung Kulturzentrum im Zehentstadel des Fuggerschlosses in Babenhausen (Schwaben); Technische Ausrüstung ALG 1-3, 7+8 (HLS), LPH 1-9, einstufiges offenes Verfahren
Markt Babenhausen, Babenhausenvergeben
- Frist (abgelaufen)
- keine Frist angegeben
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Markt Babenhausen · Unterallgäu · Bayern
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 12.09.2024 bis 30.06.2026
- Branche
- Ingenieurleistungen
- CPV
- 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen · 71321200 Heizungsplanung · 71321300 Beratung im Bereich Sanitärinstallation · 71321400 Beratung im Bereich Belüftung · 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Beschreibung
Die Marktgemeinde Babenhausen (Schwaben) plant die Instandsetzung des Zehentstadels, der Bestandteile des Fuggerschloss-Areals ist und der Gemeinde erbbaurechtlich zur Verfügung steht, um hier ein Kulturzentrum zu errichten. Das Gebäude ist ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Der Giebelbau mit einer Bruttogrundfläche von ca. 875 m² besteht aus EG, OG und 4 Dachgeschossen und wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet. Ein sehr kleiner Bereich ist unterkellert. Das Gebäude steht sowohl unter Denkmal- als auch unter Ensembleschutz. Im Mitelbereich wurden in den 60er Jahren Deckenbalken über EG teilweise entnommen und eine Stahlbetondecke eingebaut, die im Sinne des Denkmalschutzes entfernt werden muss. Es sollen im Erdgeschoss ein Veranstaltungssaal für 359 Personen (aufteilbar im Verhältnis 150/200) und eine Cateringküche, sowie notwendige Nebenräume, wie Toiletten, Garderobe, Stuhl- und Tischlager, Putz und Technikraum untergebracht werden. Abhängig von den Kosten und Finanzmitteln, sollen optional im 1. Obergeschoss Lagerräume für verschieden Vereine und ein Besprechungsraum für 25 Personen (vor allem für den Musikverein) geplant werden. Für eine später Nutzung weiterer Oberschosse soll die Nachrüstung eines Aufzugs planerisch vorgesehen werden. Bei diesem Projekt werden Förderungen u. a. des Bundes und der Städtebauförderung beantragt.Es liegen umfangreiche Unterlagen zu bereits durchgeführten Bestandsuntersuchungen aus den vergangenen Jahren vor (Aufmaß, Massenermittlung, Flächen, dendrochronologische Untersuchung, Tragwerksgutachten inkl. Schadenskartierung, Beurteilung zum vorbeugenden Brandschutz) und eine Machbarkeitsstudie.Die Büros, welche die Voruntersuchungen und die Machbarkeitsuntersuchungen durchgeführt haben, gelten als vorbefasste Bieter. Um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen, werden die Unterlagen den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt.
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt Ingenieurbüro Walter Spleis aus Laupheim am 10.06.2024.
- Los 1Ingenieurbüro Walter Spleis, Laupheim10.06.2024
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