Ersatzneubau Sporthalle und Neubau Außensportanlagen, Oranienburg OT Friedrichsthal - Los 402/403 Elektro- und Informationstechnik
- Frist (abgelaufen)
- vor 585 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- 681.229 €
- Verfahren
- Offenes Verfahren, Bauleistung
- Ort der Leistung
- Oranienburg · Oberhavel · Brandenburg
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 12.05.2025 bis 23.02.2026
- Branchen
- Elektrotechnik, Bau
- CPV
- 45310000 Installation von elektrischen Leitungen45311000 Installation von Elektroanlagen · 45312000 Installation von Alarmanlagen und Antennen · 45314300 Kabelinfrastruktur · 45315600 Niederspannungsarbeiten
Beschreibung
Neubau Sporthalle Friedrichsthaler Chaussee 65, Oranienburg OT Friedrichsthal Neben der bereits fertiggestellten Grundschule ist eine Sporthalle mit integriertem Vereinsheim für den Fußballverein sowie Außensportanlagen für die Schul -und Vereinsnutzung geplant - darunter eine 60m-Laufbahn, eine Sprunggrube und ein Ballspielfeld. Die geplante Zweifeldsporthalle mit Zuschauertribüne und integriertem Vereinsheim wird als Ersatzneubau anstelle der bestehenden Sporthalle mit separatem Vereinsgebäude errichtet. Sie soll neben dem Schul- und Vereinssport zusätzlich für Turniere, Inklusionssport und Kulturveranstaltungen genutzt werden. Durch das zu erwartende Personenaufkommen von über 200 Personen gilt das Gebäude als Versammlungsstätte und unterliegt somit den Bestimmungen der BbgVStättV. Grundstück: Es handelt sich um das Flurstück 40 der Flur 2, Gemarkung Friedrichsthal mit einer Gesamtgröße von 29.446m². Es befand sich eine Bestandssporthalle und ein Vereinsheim des SV Friedrichsthal auf dem Grundstück, welche gerade abgebrochen wurden. Des Weiteren gibt es einen Fußballrasen- und Trainingsplatz sowie ein neu errichtetes Schulgebäude mit Pausenflächen und Stellplatzanlage. Die Topografie des Grundstücks ist eben, Höhenunterschiede beschränken sich auf wenige Zentimeter. Das Grundstück ist Bestandteil des Bebauungsplans Nr. 110 "Schulstandort an der Friedrichsthaler Chaussee". Das Plangebiet liegt in der Schutzzone IIIB des Wasserschutzgebiets Oranienburg-Sachsenhausen sowie im Landschaftsschutzgebiet "Obere Havelniederung". Gebäude: Die geplante Zweifeldsporthalle mit den lichten Maßen (B x L x H) 22m x 45m x 7,50m kann durch einen Trennvorhang in zwei Sportflächen mit separaten Eingängen unterteilt werden. Auf der Tribüne befinden sich Plätze für 220 Zuschauer Platz. Um die Halle gruppieren sich ein zweigeschossiger Sozialtrakt und ein eingeschossiger Technik- und Lagertrakt. Das Gebäude ist ebenerdig und nicht unterkellert. Zusätzlich zum Raumprogramm von Sporthallen nach DIN 18032-1, gibt es einen für alle nutzbaren Multifunktionsraum (115m²) mit Nebenräumen, sowie separat zugängliche Räumlichkeiten für den Fußballverein, darunter ein Clubraum (75m²) mit Nebenräumen, sowie Schiedsrichter- und Hauswirtschafträume. Auch zusätzliche Lager- und Geräteräume sind geplant. Es gelten die Anforderungen der DIN 18032-1 sowie die des nationalen Wettkampfsports (ohne Bundesliga). Die Prallwand ist gem. DIN 18032-3 ballwurfsicher ausgeführt auszuführen. Barrierefreiheit Das Gebäude ist gemäß DIN 18040-1 barrierefrei geplant. beinhaltet die barrierefreie Erschließung sowie eine kontrastreiche Farbgestaltung, Kennzeichnung von Treppenanund Austritten sowie Glastüren. Türdrücker und Lichtschalter werden auf einer standardmäßigen Höhe von 1,05m angeordnet, lediglich die Türdrücker der barrierefreien WCs werden auf einer Höhe von 0,85m geplant. Baugrund / Gründung Es gilt derzeit das Baugrundgutachten des angrenzenden Schulgebäudes. Weitere Bohrung im Bereich des neuen Sporthallengebäudes sind nach Abbruch des Bestands geplant. Gemäß vorliegendem Gutachten stehen tragfähige und durchlässige Sande an. Grundwasser steht im Gründungsbereich nicht an (erst bei ca. 4 - 3m unter Gelände). Die Baugrube wird geböscht. Die Gründung der Halle erfolgt über Stahlbetonstreifenfundamente. Dazwischen wird eine nichttragende Stahlbetonbodenplatte hergestellt. Im Sozialtrakt ist die Bodenplatte tragend. Die Abdichtung der Bodenplatte und der Sockelbereiche erfolgt gemäß Baugrundgutachten für die Lastfälle W1.1-E bzw. W4-E gem. DIN 18533 Konstruktion/ Materialien Tragwerk: Das Gebäude wird in Massivbauweise aus Stahlbeton und KS-Mauerwerk errichtet. Im Bereich der Halle wird ein Stahlbetonskelett bestehend aus Fertigteilstützen (h = ca.12,5m) und KS-Mauerwerksausfachungen errichtet. Im Bereich der Attiken der Halle werden Stahlbeton-Fertigteile zwischen die Stützen gespannt. Die Stabilisierung des Sozialtrakts und des Technikbereichs erfolgt über horizontale Decken- und vertikale Wandscheiben, die bis zur Gründung durchgehen. Gebäudefugen sind nicht vorgesehen. Die Stabilisierung des Hallenbereichs erfolgt über das Dachtragwerk und die eingespannten Fertigteilstützen in Verbindung mit Ausfachungsmauerwerkswänden in KS. Die Decken des Sozialtrakts und des Technikbereichs werden aus Spannbetonhohlplatten als Fertigteile und bereichsweise aus Stahlbeton hergestellt. Die auskragende Decke über EG wird als Stahlbetonrippendecke aus Fertigteilen mit Ortbetonergänzung ausgeführt (Pi-Decke). Dächer: Die Dachkonstruktion der Halle besteht aus Holzfachwerkbindern in Brettschichtholz mit einer Deckung in Form eines Trapezblech mit Akustiklochung. Die Binderspannweite beträgt ca. 28m und der Binderabstand ca. 5m. Die Binder lagern mittels Elastomerlager auf den Konsolen der Hallenstützen auf. Die Fachwerkträger sind in Feldmitte 3m hoch. Zwischen den mittleren zwei Hallenträgern wird der Trennvorhang über eine Unterkonstruktion befestigt. Das Hallendach und das Dach des Gerätetrakt sind mit Kies beschichtet. Der Sozialtrakt erhält ein extensiv begrüntes Dach. Fassade: Außenseitig ist ein WDV-System geplant. Die Gebäudezugänge werden mit einer Vorhangfassade mit Steinwollfassadenplatten versehen. Die Wandbereiche sind mit Mineralwolle gedämmt, die Perimeterdämmung erfolgt über XPS. Die Aufdachdämmung erfolgt in Teilen mit Mineralwolle und EPS Dämmung. Ausbau: Nichttragende Wände werden in KS-Mauerwerk und Trockenbauwänden mit Gipskartonbeplankung erstellt. Die Wände werden mit Kalkzementputz versehen. In allen Räumen - außer Lager und Technikräume sind GK-Abhangdecken vorgesehen - in Teilen mit Akustiklochung. Im Ausbau kommen u.a. folgende Materialien zum Einsatz: - Wände: Innenputz mit Anstrich oder Wandfliesen - Boden: schwimmender (Heiz-)Estrich mit Kautschuk, Industrieparket, PUR-Beschichtung, Fliesen oder Feinsteinzeug - Türen: Stahl-Umfassungszargen mit HPL-beschichteten Türblättern sowie Stahlrahmentüren
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt Forth Elektrotechnik GmbH aus Eberswalde am 01.04.2025. 16 Angebote gingen ein.
- Los 1Forth Elektrotechnik GmbH, Eberswalde01.04.2025
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