Erstellung von Lernpanoramen zur Erkundung verschiedener Berufsfelder
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), BonnFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 769 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Umsetzung der Lernpanoramen für die Berufsfelder Es soll mit dem Berufspanorama eine Lernumgebung geschaffen werden, die Jugendliche zum Stöbern einlädt. Dieses Lernpanorama muss Elemente des Infotainments als Grundlage haben und folgende Bestandteile integrieren: - ein Panorama, das über 360°-Fotos gesteuert werden kann - klicksensitive Flächen mit hinterlegten Medien (Filme, Fotos, Text-Informationen oder Audiodateien sowie weiterführende Links), auch in Mischformen - versteckte Items / Gegenstände, die zusätzlich gefunden werden können - wechselnde spielerische Aufgaben (Integration von Multiple-Choice, Quiz-Elemente wie Zu-ordnungsfragen (Text-Bild, Lückentexte u.ä.) - Protagonist/-innen, die für verschiedene Berufsgruppen / Funktionen stehen (ca. 3-4 Protago-nist/-innen pro Berufsfeldpanorama) - eine Fortschrittsanzeige, die eine Orientierung gibt, wieviel der Inhalte sich die Jugendlichen bereits erschlossen haben. - ein Counter für gesammelte Punkte Beispiel: https://zynd.de/play/berufsfeldpanorama-it Die weiteren, bisher umgesetzten Panoramen finden sich auf dieser Seite: https://zynd.de/quarter/was-interessiert-mich Alle Inhalte, die crossmedial in das Lernpanorama eingebettet werden, sind in den zu erbringenden Leistungen enthalten. Alle Erklärfilme, Audios, Fotos, Texte, Übungstypen, Aufgaben oder ähnliche Medien sind integriert zu produzieren. Jedes Lernpanorama hat in der Regel drei Räume. Pro Raum muss mit einem interaktiven 3D-Video (Einführung durch eine Realperson) gerechnet werden, sowie mit insgesamt 3-5 ergänzenden Pop Up-Videos in 2D um Arbeits-Abläufe/Prozesse zu verdeutlichen und zu visualisieren, sowie pro Protagonist/-in mit je einem sogenannten Haltungsinterview, das aus 10 Fragen (bzw. 6+4) besteht. Hinzu kommen mindestens 6-10 interaktive Übungen (z.B. Single-/Multiple-Choice), sowie mindestens die gleiche Anzahl an erklärenden Text-Infoboxen und (Foto-) Slide Shows als grafische Darstellungen, sodass pro Raum in etwa 10 Elemente verortet sind. In den zu entwickelnden Umgebungen und vertiefenden Videos sollen möglichst echte Auszubilden-de und Mitarbeitende in authentischen und typischen Ausbildungs-/Arbeitssituationen agieren und zu sehen sein. Eventuelle Kundschaft/Gäste/Partner/-innen/Patient/-innen können durch Schauspiele-rinnen und Schauspieler dargestellt werden. Die in jeder Umgebung integrierten interaktiven Übungen sind in Form von Zuordnungsfragen, Such-spielen (Hidden Items), Single-/Multiple-Choice oder aber alternativen Aufgabentypen zu verschie-denen Arbeitsschritten, Aufgabenbereichen oder Werkbereichen/Werkzeugen umzusetzen. In den Berufsfeldpanoramen sollen die typischen Tagesabläufe und die Ausbildungsstruktur der häufigsten oder wichtigsten Berufe des Feldes vermittelt werden. Auch andere relevante Rahmenbedingungen des Ausbildungsbereichs müssen thematisiert werden. Wichtig ist zum Beispiel auch die begleitende Vermittlung von sozialen und weichen Themen, wie der Anerkennung des Berufs im Um-feld der Ausbildenden, sowie die Bedeutung oder der Antrieb zur Berufswahl für sie selbst. Allgemein gilt: Die Inhalte für die jeweiligen Szenarien werden vom Auftraggeber separat beschrieben und orientieren sich an den Inhalten des ersten Lehrjahres und möglichst übergreifender Tätig-keiten der verschiedenen Berufsspezialisierungen. Bei der Ausarbeitung dieser abstrakt beschriebenen Inhalte und Aufgaben ist der Auftragnehmer gefordert, diese in ein Konzept zu integrieren und in ansprechende Medienproduktionen zu transferieren. Hinsichtlich der Produktion ist darauf zu achten, dass möglichst keine zusätzlichen (Reise-) Kosten entstehen. Es ist davon auszugehen, dass zwei der drei geforderten Berufsfelder (Gesundheitsberufe und Berufe der Veranstaltungstechnik) sich in Standortnähe des Auftragnehmers finden lassen. Metallbau muss ggfs. innerhalb eines Großunternehmens abgebildet werden, sodass hierfür einmal Kosten zu kalkulieren sind.