Tender Republic Ausschreibungen

Ertüchtigung der Lichthebeanlage für die Hallenrinnen der Fließ- und Stillgewässersimulationsanlage (FSA) des Umweltbundesamt in Berlin-Marienfelde

Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Zentrale Vergabestelle, Dessau-RoßlauFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 553 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Ort der Leistung
nicht angegeben
Veröffentlicht

Beschreibung

Für die Durchführung von Versuchen in den unterschiedlichen Versuchsbereichen der FSA-Hallen wird eine spezielle Versuchsbeleuchtung verwendet, welche an verfahrbaren Hebeanlagen befestigt ist. Mit Hilfe dieser Hebeanlagen kann die Versuchsbeleuchtung über den großen Rinnensystemen, sowie den Teich- und Rinnen-Kleinsystemen in der Hö-he elektrisch verfahren werden, um somit den optimalen Abstand zur Wasseroberfläche zu erreichen oder in der oberen Endlage den Deckenkranbetrieb zu gewährleisten. Entsprechende Stromleitungen werden über Medienketten den Lampen zugeführt. Die Beleuchtung für die acht Rinnensysteme in der FSA hängt an einer Hebeanlage, welche in flexible Höhen gefahren werden kann. Die Hebeanlage besteht aus zwei Bereichen (vorderer und hinterer Hallenbereich, Hebeanlage A und B). Die Hebeanlagen sind für jede der acht Rinnen einzeln, unterteilt in A und B ansteuerbar (d.h. es gibt 16 Antriebe und 16 Steuereinheiten), wobei die Steuereinheiten für Rinnen 1 und 2, Rinnen 3, 4 und 5, sowie Rinnen 6, 7 und 8, sich an jeweils getrennten Hallenpfeilern, jeweils für Hebeanlage A und B befinden. Über die Steuereinheiten erfolgt des Weiteren die Kommunikation mit den Kranschaltpunkten der Kranbahnen, welche wiederum nur in oberer Endlage der Hebeanlage betrieben werden können. Bei Kranbetrieb (3 Deckenlaufkrane) werden die Hebeanlagen bis zur Endlage nach oben unter die Hallendecke gefahren. Der Abstand zum Kran bei Durchfahrt beträgt ca. 30 cm. Die Antriebe der Hebeanlagen besitzen Endlagen oben/unten, Motorbremse gemäß tech-nischem Datenblatt sowie eine Sicherheitsverriegelung bei Kranbetrieb. Die Hebeanlage in der derzeitigen Modifikation wurde 1999 gebaut und an die damalige Infrastruktur der FSA-Halle, zur Ausleuchtung von 70 Meter langen Rinnensystemen, angepasst. Diese langen Rinnensysteme haben sich als nicht geeignet erwiesen und wurden daher eingekürzt. Die dadurch freiwerdende Hallenfläche wurde für die Installation von kleineren Fließ- und Stillgewässermesokosmen genutzt, welche sich in den dort durchgeführten Versuchen, als sehr gute Ergänzung zu den größeren Mesokosmeneinheiten erwiesen haben. Um die derzeit zwei-geteilte Hebeanlage (Abschnitt A und B) an die optimierte Infrastruktur in der FSA-Halle anzupassen, und die unterschiedlichen Versuchseinheiten/Bereiche flexibel Ausleuchten zu können, soll eine Dreiteilung der Hebeanlagen erfolgen. Die neu entstehende Hebeanlageeinheit ist mit der entsprechenden Antriebs- und Steuertechnik sowie den notwendigen Energieketten und Fallbremsen auszustatten. Die Steuertechnik ist an die neue Aufteilung (Abschnitt A, B, C) anzupassen, zu erweitern und neu zu modifizieren. Pro Teilabschnitt sollen dabei alle acht Rinnen einzeln und in der Gruppe stufenlos ansteuerbar sein. Die näheren fachlichen Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.