Erweiterung Gymnasium Dahlmannschule in Bad Segeberg - Nicht-offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb
Stadt Bad Segeberg, Bad Segebergvergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 805 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Nichtoffenes Verfahren, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Bad Segeberg · Segeberg · Schleswig-Holstein
- Veröffentlicht
- CPV
- 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71220000 Architekturentwurf · 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Beschreibung
Die Dahlmannschule ist ein traditionsreiches Gymnasium, das sich im Zentrum der Kreisstadt Bad Segeberg befindet. Es ist eines der ältesten Gymnasien des Landes Schleswig-Holsteins. Die sich seit den 1920er Jahren stetig weiterentwickelnde und wachsende Dahlmannschule erforderte Erweiterungsbauten auf dem Schulgrundstück, die im Wesentlichen Ende der Fünfziger und Ende der Siebziger Jahre realisiert wurden und sich über das gesamte Schulgrundstück verteilen. Das historische Hauptgebäude mit seinen unterschiedlichen Anbauten prägt den Standort maßgeblich, insbesondere von der Innenstadt aus, und wurde Anfang der 1990er Jahre unter Denkmalschutz gestellt. Die Dahlmannschule befindet sich zudem in einem historisch denkmalgeschützten Kontext. Die benachbarte Gemeinschaftsschule am Seminarweg ist ebenfalls seit 2013 ein eingetragenes Kulturdenkmal. Die Dahlmannschule wird zur Zeit von 750 Schülerinnen und Schülern (SuS) besucht, von denen eine große Mehrheit nicht in Bad Segeberg wohnt und als Fahrschülerschaft bezeichnet wird. Das Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich auf den gesamten Kreis Segeberg. Auch das Kollegium von ca. 60 Lehrerinnen und Lehrern besteht zu einem wesentlichen Teil aus Pendlern. Seit dem Schuljahr 2019/20 werden die SuS an der Dahlmannschule aufgrund der landesweiten Bestimmung wieder in 9 Jahren zum Abitur geführt. Im Zuge einer Phase-0 und einer Machbarkeitsuntersuchung in 2023 wurde ein Mehrbedarf an Räumen und Aufenthaltsorten für die Schülerinnen und Schüler ermittelt, welcher durch zwei Erweiterungsbauten mit rd. 1.746 qm BGF zukünftig gedeckt werden soll. Auf Basis einer Kostenschätzung wird derzeit von einer Summe anrechenbarer Baukosten (Kostengruppen 300 und 400) in Höhe von rund 3,8 Mio. EUR (Stand Machbarkeitsstudie) ausgegangen. Ziel ist es, die Erweiterungsbauten im historischen und denkmalgeprägten Umfeld geschickt einzubinden und eine hohe Funktionalität für den Schulalltag herzustellen.
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt STUDIO HONIG Hoffmeister Niepel Partnerschaft von Architekten mbB aus Hamburg am 04.12.2024. 24 Angebote gingen ein.
- Los 1STUDIO HONIG Hoffmeister Niepel Partnerschaft von Architekten mbB, Hamburg04.12.2024