FE 05.0216/2025/AGB - "Fortschreibung der Filterregeln für Geokunststoffe nach M Geok E"
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2, Bergisch GladbachFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 228 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
- CPV
- 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Die aktuellen Filterregeln nach M Geok E erlauben den Einsatz von Geokunststoffen, die in unterschiedlichen Fällen und in Versuchen des Forschungsprojekts FE 05.0198 zu einer teils erheblichen zeitvarianten Verringerung der Durchlässigkeit geführt haben. Die Folge sind Vernässungen, Standsicherheitsprobleme und Schadensfälle, die durch eine Anpassung der Filterregeln zuverlässig verhindert werden könnten. Die Ergebnisse aus FE 05.0198 belegen, dass die Filterkriterien fortgeschrieben werden müssen; konkrete Vorschläge können aber allein auf der Basis weiterer experimenteller Untersuchungen abgeleitet werden. Hierzu sind weiterführende Systemversuche mit Vliesstoffen an der oberen Grenze der Öffnungsweite gemäß M Geok E erforderlich, da im FE 05.0198 ausschließlich Gewebe für die obere Grenze der Öffnungsweite verwendet werden konnten. Für diese Versuche werden überwiegend gesondert gefertigte Vliesstoffe benötigt, da nach der Marktstudie keine Vliesstoffe mit einer Öffnungsweite an der oberen Grenze verfügbar sind. Des weiteren sollen Versuche mit größeren Öffnungsweiten als im M Geok E angegeben durchgeführt werden, um zu ermitteln, inwieweit die obere Grenze O90,max angehoben werden kann unter der Vorgabe, dass die mechanische Filterwirksamkeit noch gegeben ist. Das übergeordnete Ziel ist die konkrete Fortschreibung der bisherigen Kriterien für die Filterregeln für Geokunststoffe nach M Geok E sowie eine technisch und ökonomisch sinnvolle Ergänzung der Kriterien. Mit einer Anpassung der Filterregeln wird der Nutzen der Forschung künftig in einer zuverlässigen Verhinderung von Beeinträchtigungen wie Vernässungen, Standsicherheitsproblemen oder Schadensfällen gesehen. Fortgeschriebene Auswahlkriterien würden damit das Vertrauen in den Einsatz von Geokunststoffen im Erdbau des Straßenbaus befördern und so ökonomisch und im Sinne der Nachhaltigkeit einen Mehrwert für alle Beteiligten schaffen.