FE 05.0218/2026/EGB - „Entwicklung von Verfahren und Handlungsanweisungen bei mechanischen Bodenverbesserungen“
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2, Bergisch Gladbach
- Frist
- in 22 Tagen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
- CPV
- 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Die ZTV E-StB, Abs. 13.2 enthält Hinweise zu Verfahren, bei denen die mechanische Bodenverbesserung durch Einrütteln oder Einschlagen von geeigneten grobkörnigen Baustoffen erfolgt. Diese sind nicht ausreichend beschrieben und ausschreibungstechnisch kaum umsetzbar. Daher wird häufig einer Bindemittelbehandlung gemäß ZTV E-StB, Abs. 12 mit Kalk- und/oder Zement der Vorrang gegeben. Insbesondere mit Blick auf die CO2-Bilanz ist der Einsatz dieser Bindemittel kritisch zu bewerten. In dem Forschungsvorhaben sollen unterschiedliche Primär- und Sekundärbaustoffe untersucht werden. Zudem sind die erforderlichen Aufbereitungsverfahren zu beschreiben und ggf. neue Verfahren, die sich durch den aktuellen Stand der Maschinentechnik ergeben, zu entwickeln. Hierdurch kann der Einsatz dieser Baustoffe unter aktuellen Aufbereitungstechniken eine Alternative gegenüber den Kalken und Zementen der klassischen Bindemittelbehandlung darstellen. Ziel dieser Forschung ist es, Lösungen, Kriterien und Anforderungswerte zu entwickeln, geringtragfähige oder schlecht verdichtungsfähige Böden ohne eine klassische Bindemittelzugabe nachhaltig zu verbessern. Der Nutzen umfasst insbesondere klimafreundlichere und ressourcenschonende Bauweisen im Erdbau des Straßenbaus.