FE 15.0730/2025/RRB - Potential zur Steigerung der Nachhaltigkeit im Betonbrückenbau
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Bergisch Gladbachvergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 420 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- 151.261 €
- Verfahren
- Offenes Verfahren, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Bergisch Gladbach · Rheinisch-Bergischer Kreis · Nordrhein-Westfalen
- Veröffentlicht
- CPV
- 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Beschreibung
Nachhaltiges Denken und Handeln ist in den letzten Jahren deutlich in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Der Klimawandel zeigt, dass nachhaltige Lösungen nicht nur unerlässlich sind, sondern auch schnell gefunden werden müssen. Das Gesamtsystem Ingenieur- und Straßenbau muss hierfür in allen Teilbereichen hinsichtlich der maßgeblichen Nachhaltigkeitskriterien (ökologische, ökonomische und soziale Aspekte) gesteigert werden. Auf politischer Ebene wurden umfassende Ziele und Kriterien definiert, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Die von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 legt 17 globale Nachhaltigkeitsziele fest, die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungsaspekte berücksichtigen. Mit der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie werden die Ziele der Agenda für eine nachhaltige Entwicklung in eine nationale Strategie überführt. Im Bundesfernstraßenbereich beträgt - bezogen auf Fläche der Brücken - der Anteil von Brücken aus Beton/Stahlbeton 17,2 % und der Anteil von Brücken aus Spannbeton 68,6%. Die Herstellung des Baustoffs Zement setzt große Mengen an CO2 frei. Es gilt die Attraktivität des im Brückenbau überaus bewährten Baustoffs Beton auch unter der weiter zunehmenden Bedeutung der Nachhaltigkeit sicher zu stellen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Betonbrücken hinsichtlich des Beton-/Zementverbrauchs zu optimieren und den CO2-Verbrauch zu minimieren. Dabei sollen die heutigen Anforderungen an Robustheit nicht abgemindert werden. Ausgehend von Referenzbauwerken, die auf der Grundlage des geltenden Regelwerks des Brückenbaus geplant und konstruiert werden, ist die Verringerung des CO2-Verbrauchs aufzuzeigen. Der Nutzen des Forschungsvorhabens liegt im Erkenntnisgewinn über Möglichkeiten zur Reduzierung des CO2 - Verbrauchs beim Betonbrückenbau und zur Steigerung der Nachhaltigkeit mit Fokus auf die Ökologie. Die Erkenntnisse können in Pilotprojekten in der Brückenbaupraxis erprobt werden und nach Bewährung in das Regelwerk für den Brückenbau einfließen.
Ein Los
- LosFE 15.0730/2025/RRB - Potential zur Steigerung der Nachhaltigkeit im Betonbrückenbau
Nachhaltiges Denken und Handeln ist in den letzten Jahren deutlich in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Der Klimawandel zeigt, dass nachhaltige Lösungen nicht nur unerlässlich sind, sondern auch schnell gefunden werden müssen. Das Gesamtsystem Ingenieur- und Straßenbau muss hierfür in allen Teilbereichen hinsichtlich der maßgeblichen Nachhaltigkeitskriterien (ökologische, …
Zuschlag: Bietergemeinschaft Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, Ingenieurbüro Grassl GmbH Ingenieurbüro Schiessl Gehlen Sodeikat GmbH, München
ohne Wert
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt Bietergemeinschaft Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, Ingenieurbüro Grassl GmbH Ingenieurbüro Schiessl Gehlen Sodeikat GmbH aus München am 23.10.2025.
- GesamtBietergemeinschaft Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, Ingenieurbüro Grassl GmbH Ingenieurbüro Schiessl Gehlen Sodeikat GmbH, München23.10.2025