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FKZ 3722 65 403 0 - Was geht da wirklich? Realitätscheck der Eignung von Kläranlagensimulationsstudien zur Abschätzung der Schadstoffemissionen ins Oberflächengewässer

Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Dessau-RoßlauFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 1224 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Ort der Leistung
nicht angegeben
Veröffentlicht

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

ReFoPlan Titel: „Was geht da wirklich? Realitätscheck der Eignung von Kläranlagensimulationsstudien zur Abschätzung der Schadstoffemissionen ins Oberflächengewässer“ Die Abschätzung von Stoffausträgen aus Kläranlagen in die Umwelt ist ein wichtiger Teil der Umweltrisikobewertung bei der Zulassung von Bioziden, Arzneimitteln und REACH-Chemikalien. Bisher wurden für die Abschätzung des biologischen Abbaus in Kläranlagen Standardwerte verwendet, die aus Screening-Tests abgeleitet wurden. Seit einiger Zeit reichen die Antragsteller aber zunehmend auch Daten aus Kläranlagensimulationsstudien nach OECD 314B ein, was z. T. zu drastischen Verringerungen der abgeschätzten Emissionsmengen und zu geringeren Risiken führt. Es ist jedoch unklar, ob die so abgeschätzten Emissionsmengen ausreichend protektiv und repräsentativ für die gesamte EU sind, da die Reinigungseffizienz von Kläranlagen zeitlich wie räumlich deutlich variiert. Daher sollen in einem ersten Schritt mittels eines Kläranlagenmonitorings und dabei insbes. anhand zweier zuvor ausgewählter Testsubstanzen diejenigen Betriebs-/Schlammparameter von Kläranlagen ermittelt werden, die die Reinigungseffizienz maßgeblich beeinflussen. Anschließend sollen für beide Testsubstanzen Studien nach OECD 314B durchgeführt werden, jeweils mit einem best- und einem worst-case Schlamm in Bezug auf die Reinigungsleistung. Ziel des Vorhabens ist es, genaue Sollbereiche für verschiedene Schlammeigenschaften für Kläranlagensimulationsstudien zu erarbeiten, um die Schlämme hinsichtlich ihres Abbaupotenzials besser einordnen und eine für die gesamte EU protektive Emissionsabschätzung durchführen zu können.