FKZ 3723 11 101 1 - "Umweltbewertung und regulatorische Herausforderungen von DLT-Lösungen"
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Dessau-RoßlauFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 1242 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) beschreibt ein dezentrales System, welches Informationen zuverlässig und je nach Ausgestaltung des Konsensmechanismus fälschungssicher digital zur Verfügung stellt. DL Technologien sind für ein großes Spektrum von Anwendungen an-gedacht, bislang jedoch nur in Einzelfällen umgesetzt worden. Zu poten-tiellen Anwendungsbereichen zählen u.a. der Umweltschutz und das Lieferkettenmanagement. Bislang haben sich diesbezügliche Erwartun-gen jedoch nicht erfüllt. Stattdessen sind hohe Energie- und Ressour-cenverbräuche, insbesondere im Zusammenhang mit Kryptowerten auf Basis des Konsensverfahrens Proof of Work (z.B. Bitcoin), zu verzeich-nen. Blockchain ist eine der bekanntesten DLT. Die neuere Generation von Blockchains, sog. "Smart Contracts" setzen auf der Blockchain auf und bilden digitale Verträge in Programmiercode ab. Allerdings gibt es auch bei Smart Contracts Hürden. So müssen diese Programme bspw. von Anfang an fehlerfrei programmiert werden, um Rechtssicherheit zu gewährleisten. Ebenso fehlen rechtliche Grundlagen für die Vertragsge-staltung von Blockchain-Anwendungen in Deutschland wie auch in der EU. Das Ziel dieses Vorhabens besteht darin, grundsätzlich zu prüfen, inwie-fern DLT-Lösungen unter Ausnutzung ihrer komparativen Vorteile effi-zient gestaltet werden können und welche Ressourcen- und Energiever-bräuche dabei mit ihnen einhergehen. Zudem soll untersucht werden, in welchen praktischen Anwendungsfällen der Einsatz von DLT-Lösungen für den Umweltschutz sinnvoll sein kann und welchen Mehrwert sie im Vergleich zu alternativen Lösungen bieten. Dabei sollen auch regulatori-sche Herausforderungen analysiert werden