FKZ 3723 58 101 0 - Digitale Mobilitätsplattformen - Regulatorische Rahmenbedingungen für eine sozial-ökologische Gestaltung der Plattformökonomie im Verkehrssektor
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Dessau-RoßlauFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 1223 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
ReFoPlan: „Digitale Mobilitätsplattformen - Regulatorische Rahmenbedingungen für eine sozial-ökologische Gestaltung der Plattformökonomie im Verkehrssektor“ Zunehmend verbreiten sich plattformbasierte und datengetriebene Mobilitätskonzepte, die insbesondere nach dem Mobility-as-a-Service (MaaS)-Prinzip private, geteilte und öffentliche Mobilitätsangebote auf digitalen Plattformen bündeln, intermodal miteinander vernetzen und diese vermarkten. Die verkehrlichen und sozial-ökologischen Wirkungen dieser sich ausbreitenden Plattformökonomie im Verkehrssektor sind jedoch umstritten und hängen von den Organisations- und Geschäftsmodellen dieser plattformbasierten Mobilitätskonzepte und den ihr zugrundeliegenden regulatorischen Rahmenbedingungen ab. Hier kommen neben Open Data und Open Source Ansätzen auf den digitalen Mobilitätsplattformen auch weitere institutionenökonomische und -rechtliche Fragen zu Datenzugang, -souveränität und -schutz zum Tragen, die das Potenzial der Plattformökonomie im Verkehr zur Beförderung einer sozial-ökologisch nachhaltigen Mobilität maßgeblich beeinflussen. Das Vorhaben soll daher eine Bestandsaufnahme zu Angeboten sowie zur Markt- und Nachfragestruktur der Plattformökonomie im Mobilitätsbereich erarbeiten. Darüber hinaus soll eine empirische Analyse zu den verkehrlichen und ökologischen Wirkungen von MaaS-Angeboten sowie deren Nutzerinnen und Nutzern durchgeführt werden.Des Weiteren ist zu untersuchen, welche regulatorischen Rahmenbedingungen für die Geschäftsmodelle, Betriebskonzepte und Datenarchitekturen notwendig sind, um die negativen, verkehrlichen und sozial-ökologischen Effekte der Mobilitätsplattformen zu minimieren, und welche weitergehenden behördlichen Steuerungserfordernisse sich aus den auf Mobilitätsplattformen neu generierten und bereitgestellten Daten ergeben.