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FKZ 3724 53 702 0 - Ammoniak als Wasserstoffträger - Fragen und Herausforderungen der Technik bei großvolumigen Import von Ammoniak und deren Umweltauswirkungen

Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Dessau-RoßlauFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 886 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Ort der Leistung
nicht angegeben
Veröffentlicht

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

Refoplan 2024: „Ammoniak als Wasserstoffträger - Fragen und Herausforderungen der Technik bei großvolumigen Import von Ammoniak und deren Umweltauswirkungen“ Die Fortschreibung der nationale Wasserstoffstrategie sieht bis 2030 einen Wasserstoffbedarf von 95-130 TWh/a vor, davon sollen ca. 45-90 TWh durch Importe gedeckt werden. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften ist ein direkter Transport von Wasserstoff mit hohem Auf-wand verbunden. Ammoniak wird daher als zukünftiges und besser transportables Wasserstoffimportmedium diskutiert. In der für Herbst 2023 angekündigten Importstrategie wird eine entsprechende Berücksichtigung von Ammoniak erwartet. Es ist infolgedessen von deutlichen Steigerungen der derzeit importierten Ammoniakmengen auszugehen. Anhand von verschiedenen Importmengen sollen Beispielterminals (Größe, Standorte) betrachtet und die potentiellen Emissionen in die Umweltmedien analysiert werden. Zudem soll auch eine Betrachtung von Ereignissen und Störfällen für die unterschiedlichen Beispielstandorte erfolgen. Basierend auf den abgeschätzten Emissionen, welche an Ammoniakterminals und beim möglichen Cracking des Ammoniaks zu Wasserstoff entstehen, sollen potentielle Wirkungen auf die Umwelt untersucht und bewertet werden. Hierbei sollen zudem neben der Wirkungen von Einzelanlagen mögliche kumulative Effekte bei der Umsetzung bestimmter Szenarien (Mengen in Kombination der Beispielstandorte) abgeschätzt werden.