FKZ 37K2 54 203 0 - Potenziale der Defossilisierung bei der thermischen Abfallbehandlung durch Anwendung von CO2-Abscheidetechniken
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5, Dessau-RoßlauFrist abgelaufen
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- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
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Beschreibung
Die Ausschreibung steht unter Vorbehalt der Finanzierbarkeit. KliFoPlan: „Potenziale der Defossilisierung bei der thermischen Abfallbehandlung durch Anwendung von CO2-Abscheidetechniken“ Jährlich fallen in Deutschland etwa 50 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle an, von denen mehr als zwei Drittel einer stofflichen Verwertung zugeführt werden. Nicht-recycelbare und gemischte Siedlungsabfälle werden entweder direkt oder nach einer mechanisch-biologischen bzw. mechanisch-physikalischen Aufbereitung überwiegend in thermischen Abfallbehandlungsanlagen (TAB) thermisch behandelt bzw. energetisch verwertet. Dadurch werden die Abfälle hygienisiert, die darin enthaltenen Schadstoffe werden aus dem Wertstoffkreislauf ausgeschleust bzw. zerstört und die enthaltene Energie wird genutzt. Durch die Oxidation der organischen Bestandteile von Abfällen entstehen jährlich rund 20 Millionen Tonnen unvermeidbarer CO₂-Emissionen, von denen im Durchschnitt 50 Prozent biogenen Ursprungs sind. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, muss auch die thermische Abfallbehandlung defossilisiert werden. Nach aktuellem Stand kommt die Abscheidung und dauerhafte Nutzung oder Speicherung von CO₂ aus der thermischen Abfallbehandlung infrage, um den Ausstoß von CO₂ in die Atmosphäre zu verhindern und gegebenenfalls Negativemissionen zu ermöglichen. Mit diesem Vorhaben sollen die Potenziale der Defossilisierung bei der thermischen Abfallbehandlung durch die Anwendung ressourcenschonender und energieeffizienter CO2-Abscheidetechniken ermittelt werden.