Forschungsprojekt "Manipulation von Schutzeinrichtungen verhindern"
Berufsgenossenschaft Holz und Metall, MainzFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 578 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
- CPV
- 73110000 Forschungsdienste73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Aus Sicht der Verhaltensforschung handelt es sich bei der Manipulation von Schutzeinrichtungen um nicht-regelkonformes, vor allem aber irrationale Verhaltensweisen. Klassische, regelorientierte Arbeitsschutzkonzepte greifen demnach nur begrenzt. Neben einer weiteren Verbesserung technischer Schutzeinrichtungen erscheint es daher sinnvoll, Manipulationsanreize zu identifizieren, die sich negativ auf das Verhalten der Beteiligten auswirken und ihnen als verhaltensorientierte Maßnahme Interventionen entgegensetzten, die sicheres Verhalten fördern und wahrscheinlicher machen. Ausgehend davon, dass es im Prozess der Manipulation von Schutzeinrichtungen mehrere beteiligte Akteure gibt, sollte sowohl auf die Beschäftigten, die die Manipulation vornehmen, als auch die Führungskräfte und andere Beteiligte, wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsräte oder KollegInnen, die dieses Verhalten dulden fokussiert werden. Der Vertragsbeginn und Projektstart ist mit Zuschlagserteilung, voraussichtlich der 01.03.2025. Für das Forschungsvorhaben wird ein Zeitraum von bis zu 24 Monaten angesetzt und es endet spätestens zum 28.02.2027. Das geschätzte Auftragsvolumen beträgt ca. 200.000 € netto.