Generalplanerleistung für Sanierung und Erweiterung - Feuerwehrgebäude OT Friedrichsthal "FFW Nord" als gemeinsame Ortsfeuerwehr für Friedrichsthal und Malz
- Frist (abgelaufen)
- vor 683 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Oranienburg · Oberhavel · Brandenburg
- Veröffentlicht
- CPV
- 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Beschreibung
Die bisher eigenständig funktionierenden Ortsfeuerwehren in den Ortsteilen Friedrichsthal und Malz mit dementsprechend getrennten Gebäudestandorten sollen im Zuge einer Sanierung - und Erweiterungsplanung zusammengelegt werden. Durch die Zusammenlegung soll die Einsatzbereitschaft tagsüber in beiden Ortsteilen gewährleistet werden. Als Standort ist das Grundstück der jetzigen Feuerwehr OT Friedrichsthal in der Keithstraße 1 vorgesehen. Lage / Grundstück: Das zu beplanende Grundstück befindet sich in Oranienburg OT Friedrichsthal und weist eine Größe von 3.048 m² auf - es setzt sich aus mehreren Flurstücken zusammen (siehe Anlage: "Flurkartenauszug"-Blau eingekreist). Eine Bestandsbebauung ist vorhanden. Das Grundstück befindet sich direkt im alten Ortskern von Friedrichsthal, am Anger und direkt gegenüber einem denkmalgeschützten Kirchengebäude. Beim Entwurfskonzept ist die gestalterische Eingliederung des Gebäudes in den Kontext des alten Dorfkerns unbedingt zu beachten. Bestandsgebäude Feuerwehrgebäude: Auf dem Grundstück befindet sich ein aktuell genutztes Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Friedrichsthal aus dem Jahr um 1904, welches 1997 zuletzt umfangreich saniert wurde. Eine weitere Erneuerung der Fenster fand ca. 2010 statt. Es handelt sich um ein 2-geschossiges Gebäude mit zusätzlichem Schlauchturm und einer Gesamtgröße von rund 250 m²BGF. Es ist im Rahmen von Nachhaltigkeitsbestrebungen gewünscht, dass das Bestandsgebäude bzw. Teile der Bausubstanz mit in die Planung einbezogen werden. Es liegt ein Bauzustandsgutachten zur ersten Einschätzung der Bausubstanz des Bestandsgebäudes vor (siehe Anlage "Bauzustandsgutachten"). Dieses unterstützt im vorliegenden Umfang zunächst die Konzeptfindung. Bei einer planerischen Entscheidung zum Erhalt des Bestandsgebäudes werden weiterführenden Untersuchungen (u.a. Holzschutzgutachten, Schadstoffgutachten, Standsicherheitsnachweis) notwendig, um final über die Umsetzbarkeit entscheiden zu können. Ein Abbruch des Bestandsgebäudes zugunsten eines Ersatzneubaus soll nur in Betracht kommen, wenn die Sanierung und Erweiterung aus eindeutigen planerischen Gründen nicht möglich wären (z.B. falls die Zufahrt-/Ausfahrtsituation im Alarmierungsfall nicht gewährleistet wäre) oder falls andere zwingende Gründe gegen eine Miteinbeziehung des Bestandes sprechen. Bestandsgebäude Scheunengebäude: Nord-Westlich schließt an das Feuerwehrgerätehaus ein baufälliges z.T. ruinöses Scheunengebäude an - Das Dach ist teilweise bereits eingestürzt. Es liegen keine Informationen über die Entstehungszeit, sowie Planunterlagen u.ä. vor. Der Scheunenteil, welcher sich auf dem städtischen Grundstück befindet, wird abgerissen werden müssen, um Platz für den Erweiterungsbau zu schaffen. Nachhaltigkeit Bauweise: Die zukünftigen Lebenszykluskosten des Gebäudes sollen bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Nachhaltige Konzepte zu Themen der Begrünung, Materialauswahl, der Integration von Photovoltaik und zum Energieträger werden erwartet
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt Gölling Götzelmann Architektur- und Ingenieursgesellschaft mbH aus Berlin am 08.04.2025. 10 Angebote gingen ein.
- Los 1Gölling Götzelmann Architektur- und Ingenieursgesellschaft mbH, Berlin08.04.2025