Tender Republic Ausschreibungen

Generalplanung für den Neubau einer Kita für 120 Kinder in Oranienbaum-Wörlitz

Stadt Oranienbaum-Wörlitz

Frist (abgelaufen)
keine Frist angegeben
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
CPV
71223000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen · 71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste · 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen Offizielle Bezeichnung: Stadt Oranienbaum-Wörlitz Postanschrift: Franzstr. 1 Postleitzahl / Ort: 06785 Oranienbaum-Wörlitz Land: Deutschland NUTS-Code: DEE0E Kontaktstelle(n): Vergabestelle, Herr Aster Telefon: +49 34904/40361 E-Mail: pierre.aster@oranienbaum-woerlitz.de Fax: +49 34904/40333 Internet-Adresse(n) Hauptadresse: (URL) www.oranienbaum-woerlitz.de I.2) Gemeinsame Beschaffung I.3) Kommunikation Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: (URL) www.evergabe.de/unterlagen Weitere Auskünfte erteilt/erteilen die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: (URL) www.evergabe.de an die oben genannten Kontaktstellen I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers Regional- oder Kommunalbehörde I.5) Haupttätigkeit(en) Allgemeine öffentliche Verwaltung Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Generalplanung für den Neubau einer Kita für 120 Kinder in Oranienbaum-Wörlitz II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71240000-2 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Dienstleistungskategorie Nr. 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen. Die Stadt Oranienbaum-Wörlitz plant ein Bauvorhaben im Ortsteil Oranienbaum. An dem Standort der bestehenden Kindertagesstätte "Oranienbaumer Spielgarten" in der Leopoldstraße 10 im Ortsteil Oranienbaum soll ein Neubau für 120 Kinder entstehen. Derzeitig befinden sich dort zwei Bestandsgebäude, in denen der Kindergarten und die Kinderkrippe untergebracht sind, und mehrere Nebengebäude. Die vorhandenen Gebäude aus den 60-er Jahren genügen den heutigen Anforderungen aus verschiedenen Gesichtspunkten nicht mehr. Aus diesem Grund ist geplant, die Bestandsgebäude abreißen zu lassen und durch den Neubau zu ersetzen (Abbruch ebenfalls Bestandteil der Planung). Außerdem sind die Freianlagen auf dem Grundstück mit Zufahrten, Parkplätzen, Spielplatzflächen funktionsgerecht herzustellen. Der Neubau soll Platz für 120 Kinder bieten, davon 70 Kindergartenkinder und 50 Krippenkinder. Der Raum- und Platzbedarf resultiert aus den vorgenannten Kenngrößen der Kinderanzahl. In dem Neubau sollen zu den erforderlichen Gruppenräume entsprechende Waschräume, WC's (Hinweis auch auf Barrierefreiheit) und Garderoben, ein Mehrzweckraum, Küchenbereich zur Essensausgabe (Ausgabeküche), Lagerräume, Büro- und Personalräume, Kinderwagenraum, Technikräume, Putzmittelraum und angemessene Verkehrsflächen untergebracht werden. Mit Blick auf die Personalstärke, einer überschaubaren Betreuung und Einsparungen zukünftiger Betriebskosten ist eine eingeschossige Bauweise des Neubaus die Vorzugsvariante. Auf Grund der städtebaulichen Besonderheiten der Stadt Oranienbaum-Wörlitz (denkmalrechtliches Satzungsgebiet: Erhaltungssatzung Historischer Stadtkern mit Schloss, 01/2007) ist die Architektur in hohem Maße auf das Umfeld abzustimmen. Darüber hinaus sind technische Ausführungen im Sinne erneuerbare Energien, Brandschutz, Schallschutz, technische Ausrüstung (Heizung + Sanitär + Lüftung + Elektro) nach modernen, heutigen Standards in der Planung mit zu berücksichtigen. Derzeit wird von einer Kostenobergrenze mit voraussichtlichen Gesamtkosten (Kostengruppen 200, 300, 400, 500 und 700) in Höhe von 5.100.000,00 Euro (brutto) ausgegangen. Für das Gesamtvorhaben werden die notwendigen Architekten-, Freiraumplanungs- und Ingenieurleistungen als Generalplanungsleistungen ausgeschrieben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst werden die Leistungsphasen 1 bis 4 nach HOAI sowie die für diese Leistungsphasen notwendigen besonderen und zusätzlichen Leistungen beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen oder Folgeleistungen besteht nicht. II.1.5) Geschätzter Gesamtwert II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein II.2) Beschreibung II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) CPV-Code Hauptteil: II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DEE0E Hauptort der Ausführung: II.2.4) Beschreibung der Beschaffung Das Gesamtvorhaben umfasst folgende Teilaufgaben: 1. Neubau einer KITA mit Kostengruppen 200, 300, 400 und 700 als öffentliches Gebäude zur Kinderbetreuung von 120 Kindern; geschätzte Gesamtkosten 4.500.000,00 Euro (brutto) 2. Gestaltung des Außenbereichs mit Kostengruppen 200, 400, 500 und 700; geschätzte Gesamtkosten 600.000,00 Euro (brutto) Für das Vorhaben sind folgende Architekten- und Ingenieurleistungen nach HOAI 2013 in den Leistungsphasen 1 bis 9 (Tragwerksplanung Lph 1 bis 6) als Generalplanungsleistung zu erbringen: 1. Neubau einer Kindertageseinrichtung: Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 34; Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 50; Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 54; Folgende zusätzliche Leistungen sind zu erbringen: Brandschutzkonzept, Nachweis zur Einhaltung der EnEV, Aufstellen eines Funktions- und Raumprogramms, optional Konzept für Raumakustik und Lüftungstechnik. 2. Gestaltung des Außenbereichs: Objektplanung für Freianlagen gemäß § 39. Folgende zusätzliche Leistungen sind für das Gesamtvorhaben zu erbringen: Leistungen zur Sicherheits- und Gesundheitskoordination. II.2.5) Zuschlagskriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt II.2.6) Geschätzter Wert II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 01.11.2022 Ende: 30.05.2025 II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Der Vertragsabschluss für die Leistungsphasen 4 bis 9 sowie für die in diesen Leistungsphasen notwendigen besonderen und zusätzlichen Leistungen erfolgt nach Vorlage und auf der Grundlage eines rechtskräftigen Bescheides seitens der Kommunalaufsicht zur Fortführung der Maßnahme. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung folgender optionaler Leistungen besteht nicht: Konzept für Raumakustik und Lüftungstechnik. II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: Nein II.2.14) Zusätzliche Angaben: II.3) Voraussichtlicher Tag der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung: 28.10.2022 Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1) Teilnahmebedingungen III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Ingenieure berechtigt sind. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist und einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigten Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind. Bietergemeinschaften werden zugelassen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher davon betroffener Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Erklärung mit folgendem Inhalt abzugeben: 1.) die Bildung der Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft, 2.) die Nennung eines für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreters, der die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftragsgeber rechtsverbindlich vertritt, 3.) Erklärung, dass im Falle der Beauftragung die Arbeitsgemeinschaft nach §§ 705 ff BGB bis zur Abwicklung des Auftrags aufrechterhalten bleibt und 4.) gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus. Nachfolgende Kriterien beschreiben zwingend die zu erfüllenden Teilnahmevoraussetzungen, die jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft, jeder Nachauftragnehmer erfüllen muss: Die geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind registergeheftet im Ordner DIN A 4, möglichst doppelseitig bedruckt, in der vorgegebenen Reihenfolge (Punkte 0 bis 20 aus III.1.1), III.1.2) und III.1.3)) einzureichen. Eine gesonderte Ausgabe von Formularen erfolgt nicht. Pkt. 0) Deckblatt und Inhaltsverzeichnis Pkt. 1) Formlose und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem berechtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebene Bewerbung im Original. Pkt. 2) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen durch Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges, im Falle einer Bietergemeinschaft weiterhin die Vorlage einer von allen Bietern rechtsverbindlich unterschriebenen Bietergemeinschaftserklärung mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters Pkt. 3) Darstellung des Bewerbers/sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/ Nachauftragsnehmer: Unternehmensstruktur, Angaben von Haupt- und Nebenstandorten, Hauptgeschäftsbereich, für dieses Projekt zu erbringende Architekten- oder Ingenieurleistung, vollständige Büroangaben (Bürobezeichnung, Postanschrift, E-Mail, Telefonnummer) Pkt. 4) Erklärung, welche Teile des Auftrags durch Subunternehmer erbracht werden sollen. Werden keine Teile von Subunternehmern erbracht, ist dieses zu erklären. Pkt. 5) Rechtsverbindliche unterschriebene Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt. Pkt. 6) Eigenerklärung des Bewerbers/sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/ Nachauftragsnehmer (rechtsverbindlich unterschrieben) zur Nichtvorlage der Ausschlussgründe nach § 123 (1) GWB. Pkt. 7) Eigenerklärung des Bewerbers/sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/ Nachauftragsnehmer (rechtsverbindlich unterschrieben) zur Nichtvorlage der Ausschlussgründe nach § 123 (4) GWB. Pkt. 8) Eigenerklärung des Bewerbers/sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/ Nachauftragsnehmer (rechtsverbindlich unterschrieben) zur Nichtvorlage der Ausschlussgründe nach § 124 (1) GWB. III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Pkt. 9) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in den Mitgliedsstaaten der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit folgenden Deckungssummen: 1.500.000,00 Euro für Personenschäden, 300.000,00 Euro für Vermögensschäden sowie 1.500.000,00 Euo für Sachschäden, 2-fach maximiert nachzuweisen. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Sicherheit kann auch durch Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss und die bestehende Deckung der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Falle einer Auftragserteilung zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (d. h. ohne Unterscheidung nach Sach- und Personen- und Vermögensschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, aus der hervorgeht, dass alle Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den jeweils geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Bei Bewerbergemeinschaften muss der Versicherungsschutz für jedes Mitglied in gleicher Höhe nachgewiesen werden. Pkt. 10) Erklärung des Gesamtumsatzes des Bewerbers an dem Auftrag entsprechenden Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (bei Bietergemeinschaften sind die Umsätze nach Mitgliedern getrennt anzugeben, bei Nachauftragnehmer mit weniger als 5 % Anteil an der Gesamtleistung kann auf Angaben verzichtet werden) Möglicherweise geforderte Mindeststandards: III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Pkt. 11) Nachweis von (max. 2) Referenzen über den Einsatz des Projektleiters an in der Funktion und/oder im Gesamtkostenrahmen vergleichbaren Projekten in den letzten 3 Jahren mit Kontaktdaten. Angaben zur Zahl der Berufsjahre insgesamt und der Berufsjahre in der Funktion als Projektleiter. Pkt. 12) Nennung von (max. 2) Referenzen über den Einsatz des Bauleiters an in der Funktion und/oder im Gesamtkostenrahmen vergleichbaren Projekten in den letzten 3 Jahren mit Kontaktdaten. Angaben zur Zahl der Berufsjahre insgesamt und der Berufsjahre in der Funktion als Bauleiter. Pkt. 13) Namentliche Nennung der am Projekt beteiligten Architekten, Ingenieure und Fachplaner, die die Leistung tatsächlich erbringen mit Bezeichnung der beruflichen Qualifikation und dem konkreten Aufgabenbereich. Pkt. 14) Erklärung, über welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber oder Bieter verfügt (Ausstattung der Arbeitsplätze, Ausschreibungssoftware, elektronische Austauschplattformen). Pkt. 15) Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Arbeit (z. B. Nachweis der QM-Zertifizierung, Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden). Pkt. 16) Referenzen der wesentlichen (max. 3), mit dem Auftrag vergleichbaren Projekte (KITA), die in den letzten 3 Jahren erbracht wurden, wie folgt: a) Projektbeschreibung und Foto oder zeichnerischer Darstellung, Nennung des Auftraggebers b) anrechenbare Baukosten in EURO netto c) Ausführungszeitraum der erbrachten Leistungen d) erbrachte Leistungsphasen (In der Summe aller Referenzprojekte sind mind. Lph. 2 bis 8 nachzuweisen). e) Referenzschreiben oder Ansprechpartner, Pkt. 17) Referenzen zu (max. 2) Projekten der Freiraumplanung, der in den letzten 3 erbrachten Leistungen, wie folgt: a) Projektbeschreibung, Lageplan oder Foto, Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner b) Größe der überplanten Fläche in m² c) Planungs- und Bauzeitraum der erbrachten Leistungen d) erbrachte Leistungsphasen (In der Summe aller Referenzprojekte sind mind. Lph. 3 bis 8 nachzuweisen.) Pkt. 18) Referenzen zu (max. 2) Projekten der mit dem Auftrag vergleichbaren Leistungen des energetischen Bauens, die in den letzten 3 Jahren erbracht wurden, mit Projektbeschreibung für ein Neubauprojekt (alternativ Anbau/bauliche Erweiterung), Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und der anrechenbaren Baukosten in Euro netto. Pkt. 19) Referenzen zu (max. 2) Projekten der mit dem Auftrag vergleichbaren Leistungen des barrierefreien Bauens, die in den letzten 3 Jahren erbracht wurden, mit Projektbeschreibung für ein Neubauprojekt (alternativ Anbau/bauliche Erweiterung), Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und der anrechenbaren Baukosten in Euro netto. Pkt. 20) Referenzen von Projekten (max. 2) von Neubauten (alternativ: Anbau/baulichen Erweiterungen) der mit dem Auftrag vergleichbaren Leistungen im denkmalgeschützten Bereich, die in den letzten 3 Jahren erbracht wurden, mit Projektbeschreibung für ein Neubauprojekt (alternativ Anbau/bauliche Erweiterung), Nennung des Auftraggebers mit Ansprechpartner und der anrechenbaren Baukosten in Euro netto. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen III.2) Bedingungen für den Auftrag III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Ingenieure berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland eine Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach den Richtlinien 2013/55/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20.11.2013 zur Änderung der Richtlinie 2005/36/EU über die Anerkennung von Berufsqualifikationen und der Verordnung (EU) Nr. 1024/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Verwaltungszusammenarbeit mit Hilfe des Binnenmarkt-Informationssystems ("IMI-Verordnung") (ABI. EU Nr. L 354/132) entspricht. III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Für im Inland ansässige Bewerber und Bewerbergemeinschaften gilt die HOAI in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung. Bei der Vorbereitung und Durchführung des Projektes gelten das Haushaltsrecht öffentlicher Körperschaften/Einrichtungen/Institutionen nach Landeshaushaltsordnung, die Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Sachsen-Anhalt sowie nutzerspezifische Planungshinweise und Vorschriften. III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind Abschnitt IV: Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: Nein IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können DE IV.2.5) Voraussichtlicher Beginn der Vergabeverfahren: 13.06.2022 Abschnitt VI: Weitere Angaben VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert VI.3) Zusätzliche Angaben: Kosten für die Bewerbung und Angebotserstellung sowie Verhandlungen werden nicht erstattet. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb in zwei Stufen durchgeführt. Auf der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden die Teilnehmer ermittelt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs haben die Bewerber innerhalb der unter Abschnitt IV.2.2) genannten Frist einen Teilnahmeantrag einzureichen, der den Anforderungen dieser Bekanntmachung genügen muss. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag in deutscher Sprache und als "KITA Neubau Oranienbaum" gekennzeichnet bei der unter Abschnitt I.1) genannten Kontaktstelle in Oranienbaum-Wörlitz oder elektronisch über den Vergabemanager (e-vergabe.de) einzureichen. Teilnahmeanträge, die als E-Mail oder deren Anhänge per E-Mail eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Für die Wahrung der Frist kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Etwaige Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind grundsätzlich schriftlich oder in elektronischer Form (E-Mail oder Vergabemanager) an die genannten Kontaktstelle in Oranienbaum-Wörlitz (Kontaktdaten unter I.1) zu richten. Es werden keine weiteren Vergabeunterlagen bereitgestellt. Die geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise müssen vollständig und fristgerecht mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden. Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen oder verspäteter Eingang führen zum Ausschluss. Der Auftraggeber wird keine Unterlagen nachfordern. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2 Postleitzahl / Ort: 06112 Halle (Saale) Land: Deutschland Internet-Adresse: (URL) www.sachsen-anhalt.de VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Postanschrift: Postleitzahl / Ort: VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2 Postleitzahl / Ort: 06112 Halle (Saale) Land: Deutschland Telefon: +49 3455140 Fax.: +49 3455141115 Internet-Adresse: (URL) www.sachsen-anhalt.de VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 16.05.2022 Ausführungsplanung (Hochbau),Ausführungsplanung (Tiefbau/ Straßenbau),Ausführungsplanung (Technische Ausrüstung),Tragwerksplanung,Planung (Innenräume/ Inneneinrichtung)

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