Tender Republic Ausschreibungen

Grundwassermessstellen Oberer Neckar

Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg, HeidelbergFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 354 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung, Bauleistung
Ort der Leistung
nicht angegeben
Veröffentlicht
Laufzeit
17.11.2025 bis offen
Branche
Bau
CPV
45000000 Bauarbeiten43000000 Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen · 44000000 Baukonstruktionen und Baustoffe; Bauhilfsprodukte (elektrische Apparate ausgenommen) · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg (WNA HD) plant die flächendeckende Errichtung von Grundwassermessstellen (GWM) entlang des Oberen Neckars an den Bauwerken der WSV. Hierfür werden an 14 Staustufen von Horkheim bis Deizisau ca. 173 Messstellen neu errichtet, 11 Bestandsmessstellen überbohrt und 13 Messstellen gereinigt und regeneriert. Die aus den Messstellen gewonnenen Daten der Grundwasserbeschaffenheit und die Grundwasserstände dienen als Grundlage für die Planung der Grundinstandsetzung und des Neubaus der vorgenannten Bauwerke. Die Grundlage für den Bau und Ausbau der GWM bildet das DVGW Arbeitsblatt W-121. Die Lage und die Anzahl der geplanten GWM richten sich nach der Art und Bauweise der Wasserbauwerke. Es wurden 3 Arten von GWM flache (Ausbau bis zu einer maximalen Tiefe von 10 Meter unter GOK), tiefe (Ausbau bis mindestens 4 Meter unter Bauwerksgründungssohle), sehr tiefe (Ausbau bis 12 Meter unter Bauwerksgründungssohle). Der Ausbaudurchmesser beträgt bei den flachen Messstellen 5 Zoll und bei den tiefen und sehr tiefen Messstellen in der Regel 2 Zoll. Bei 87 der 173 Messtellen sind Baugrundaufschlußbohrungen mit durchgehender Gewinnung von Kernen durchzuführen. Der Bohrgeräteführer vor Ort muss den Fortbildungs- und Qualifikationsnachweis "Fachkraft nach DIN EN ISO 22475-1 - Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Probenentnahme und Grundwassermessungen" besitzen. Bohrgeräte, die zur Bohrung im Lockergesteinshorizont eingesetzt werden, müssen mit einem hydraulisch betriebenen Verrohrungsdrehtisch und hydraulischem Kraftdrehkopf bzw. Kraftspülkopf ausgerüstet sein. Folgende Feldversuche werden, jeweils im offenen Bohrloch, durchgeführt: instationäre geohydraulische Bohrlochversuche (IHB, geschlossenes System), Wasserdruckversuche (WD-Tests) sowie Bohrlochscans. 74 der geplanten Grundwassermessstellen sind im Bereich von Kampfmittelverdachtsflächen und mittels Bohrlochsondierungen freizumessen. Dabei sollen blindgängerverdächtige Anomalien bis in eine Messtiefe von 4,0 m bzw. bis zu 10,0 m unter GOK im Baugrund erfasst werden. Die Bohrlochsondierungen sind gern. BFR KMR A-9.3.12 mit Bohrgerät/Bohrbagger und Dreiachsmagnetometer durchzuführen. Ein Großteil der Bohrungen befindet sich in umittelbarer Nähe zum Gewässer. Bei ausgewählten Bohrungen werden jeden zweiten laufenden Meter und bei Schichtwechseln Umweltproben in Form von zwei 5-Liter-Eimerproben genommen. Einige Bohrpunkte liegen auf der Mole der Schleuse und sind für das Bohrgerät nicht über den Landweg erreichbar. Der Antransport des Bohrgeräts und des Materials kann z.B. über ein schwimmendes Gerät oder teilweise einen Kran erfolgen. . Herzustellen sind 173 neue Grundwassermessstellen an insgesamt 14 Staustufen zwischen Horkheim und Deizisau auf Grundlage des DVGW Arbeitsblatt W-121 Hinzu kommt das Überbohren von 11 Bestandsmessstellen und das Reinigen und Regenerieren von 13 Bestandsmessstellen. - Alle Bohrarbeiten finden am Wasser statt (teilweise auf der Mittelmole der Bauwerke). Schwimmendes Gerät (Pontons etc.) ist notwendig um die Bohrgeräte an die entsprechenden Bohrpunkte zu transportieren. - Gebohrt wird sowohl im Lockergestein, als auch im Festgestein. Es werden 3 Arten von GWM ausgebaut: flache (Ausbau bis zu einer maximalen Tiefe von 10 Meter unter GOK), tiefe (Ausbau bis mindestens 4 Meter unter Bauwerksgründungssohle), sehr tiefe (Ausbau bis 12 Meter unter Bauwerksgründungssohle). - Bei 87 der 173 Messtellen sind Baugrundaufschlußbohrungen mit durchgehender Gewinnung von Kernen durchzuführen. 74 der geplanten Grundwassermessstellen sind im Bereich von Kampfmittelverdachtsflächen und mittels Bohrlochsondierungen freizumessen. - Folgende Feldversuche werden, jeweils im offenen Bohrloch, durchgeführt: instationäre geohydraulische Bohrlochversuche (IHB, geschlossenes System), Wasserdruckversuche (WDTests), sowie Bohrlochscans. . CPV 76340000 - 8/ 45120000 - 4/ 45000000 - 7/ 45262220 - 9/ 90523100 - 0

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