Hauptklärwerk Mühlhausen Sandfang Objektplaner
Vergabestelle Landeshauptstadt Stuttgart, StuttgartFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 336 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Stuttgart Stuttgart-Mitte · Stuttgart (Stadtkreis) · Baden-Württemberg
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 01.02.2026 bis 31.12.2031
- Für KMU geeignet
- keine Angabe des Auftraggebers
- Branche
- Ingenieurleistungen
- CPV
- 71318000 Beratungsdienste von Ingenieurbüros71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen · 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Planungs- und Überwachungsziele sind die Ertüchtigung der Rechen- und Sandfanganlage Mühlhausen. Die vorhandene Rechen- und Sandfanganlage Mühlhausen wurde 2005 fertiggestellt und weist mittlerweile einige bauliche als auch betriebliche Mängel und Schwachstellen auf. Um das vorhandene Bauwerk und die vorhandene Bausubstanz zu erhalten sind verschie- dene bauliche Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Diese können nicht alle im laufenden Entwässerungsbetrieb umgesetzt werden. Um die Schwachstellen der Anlagentechnik zu beheben, sind voraussichtlich folgende Maßnahmen zu planen. Für die Zeit der Ertüchtigung sind zum Teil Provisorien für den laufenden Betrieb notwendig. - Erneuerung: Hochwasserpumpwerk - Erneuerung: Pumpwerke - Erneuerung: Rechenanlage - Erneuerung: Sandfanganlage - Erneuerung: Containerverladesystem - Erneuerung: Abluftwäsche Außerdem ist der Bau eines neuen Klima- und Schaltanlagengebäudes mit Anbindung an das Untergeschoss der Bestandsanlage zu planen. Die Menge des gereinigten Abwassers soll über ein neu herzustellendes MID erfasst wer- den. Die Rechen- und Sandfanganlage soll wartungsarm, mit hohem Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad, optimiertem Energie- und Betriebsmitteleinsatz unter Einhaltung der gesetzlichen und genehmigungsrechtlichen Vorgaben, stabil und sicher betrieben werden. Eine prognosegestützte Betriebsweise soll angestrebt werden. Bau, Betrieb und ggf. Entsorgung (Scope 3) sollen CO2-optimiert erfolgen. Das Dach sowie die Fassaden und eine angrenzende Freifläche (vgl. Auszug Studie ZSW) sollen so weit wie möglich mit Photovoltaik- Anlagen ausgestattet werden. Bei den Planungsleistungen ist zu berücksichtigen, dass bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme, d.h. während der Ausführung der Baumaßnahme, der Klärwerksbetrieb entsprechend den mit den jeweiligen Genehmigungsbehörden einvernehmlich abzustimmenden Vorgaben, aufrecht erhalten bleiben muss. Daraus ergibt sich, dass erforderlich werdende Provisorien in diesem Planungsumfang mit enthalten und entsprechend zu planen und zu berücksichtigen sind. Auswirkungen der geplanten Baumaßnahme auf vorhandene und beizubehaltende Bauwerke, Anlagenteile und Versorgungseinrichtungen sind vom Auftragnehmer aufzuzeigen und planerisch mit zu bearbeiten. Sie sind Bestandteil des Planungsumfangs. Die Kläranlage unterliegt der KRITIS-Verordnung. Daher sind alle Muss-Kriterien der Basisanforderungen des BSI-IT-Grundschutz-Kompendiums planerisch umzusetzen. Des Weiteren ist die Umsetzung aller Soll-Kriterien aus diesem Kompendium zu prüfen. Der Auftragnehmer erbringt die beauftragten Leistungen unter Anwendung von BIM (Building- Information-Modeling) und setzt die BIM Methodik gem. den Auftraggeber Informations- Anforderungen (AIA) um. Zudem erbringt er seine Leistungen unter Verwendung der vom Auftragnehmer geforderten Software und beschafft sich diese sofern erforderlich. Zum Projektabschluss ist vom Auftragnehmer ein AsBuilt-Fachmodell für eine zukunftsweisende Dokumentation des Bestandes und zur weiterführenden Nutzung durch den Klärwerksbetrieb an den Auftraggeber zu übergeben. 1.3 Die Leistungen sind zu erbringen für folgende Anlagegruppen nach § 53 (2) HOAI Seite 5 von 26 - Abwasser- Wasser- und Gasanlagen, einschließlich Med.-Gase AWG - Wärmeversorgungsanlagen WVA - Lufttechnische Anlagen LTA - Förderanlagen FA - nutzungsspezifische Anlagen (Anlagengruppen 7.1, 7.2) NSA
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