Instandsetzung Deckwerk El-km 365,5-366,4 r.U. und Buhnen El-km 372,63 und 372,71 r.U
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe, MagdeburgFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 263 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung, Bauleistung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
- Branche
- Bau
- CPV
- 45000000 Bauarbeiten43000000 Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen · 44000000 Baukonstruktionen und Baustoffe; Bauhilfsprodukte (elektrische Apparate ausgenommen) · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Buhnen und Deckwerke als stark beanspruchte Stromregulierungsbauwerke der Bundeswasserstraße, unterliegen der nach §7 WaStrG festgelegten hoheitlichen Aufgabe einer kontinuierlichen Unterhaltung. Das Deckwerk am rechten Ufer zwischen Elbe-km 365,5 bis km 366,4 bei Zerben bzw. Parey weist Schäden der Schadensklasse 1 und 2 auf. Diese müssen unter Beachtung der a.a.R.d.T. instandgesetzt werden. Dementsprechend soll eine Unterhaltung gemäß §§7 und 8 WaStrG unter Berücksichtigung der wasserwirtschaftlichen und ökologischen Randbedingungen des Gesamtkonzeptes Elbe durchgeführt werden. In einer Außenkurve liegend, wird das Deckwerk durch Strömung und zeitweiligen Eisgang stark beansprucht. Es besteht zum überwiegenden Teil aus Schüttsteinen, ein Teilbereich ist gepflastert. Im Bereich der Schüttsteine gibt es Fehlstellen, auch die Pflasterung weist teilweise Schäden auf. Die Vorschüttung des Deckwerks ist nicht mehr vollständig vorhanden, was dazu führen kann, dass das Deckwerk abrutscht. Aus gleichem Grund ist die Vorschüttung am Deckwerk bei El-km 422 r.U. mit 1.000 t Wasserbausteinen instand zu setzen. Ähnlich verhält es sich mit den beiden Buhnen bei Elbe-km 372,63 und 372,83 am rechten Ufer. Die Fehlstellen bei den Schüttbuhnen sollen ergänzt werden, im Zuge dessen werden bei beiden Buhnen die Landanschlüsse inkl. der Buhnenflügel zurückgebaut. Mit den ausgesiebten Wasserbausteinen wird die Vorschüttung ergänzt. Damit wird bei der Unterhaltung der „Verfahrensanweisung für den Abstimmungsprozess zur Unterhaltung von Stromregelungsbauwerken an der Elbe unter Berücksichtigung des Gesamtkonzept Elbe (GKE) von Elbe-km 0,00 bis Elbe-km 585,86“ Rechnung getragen, hier insbesondere der Maßnahmentyp S 2.01 Kerbbuhnen sowie S 2.02 Uferentsiegelung. Das Ziel der Maßnahme ist es, die Standsicherheit und Regelungsleistung des Deckwerkes und der Buhnen wiederherzustellen und eine ökologische Durchgängigkeit (terrestrisch und aquatisch) durch eine bauliche Anpassung im Rahmen des GKE zu schaffen.
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