Integration eines Bandfilters für die Abwasserbehandlung in einer Aquakulturanlage (Zanderaquakultur)
Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV, Institut für FischereiFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 711 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsvergabe
- Ort der Leistung
- Hohen Wangelin, Malchower Chaussee 1 · Mecklenburg-Vorpommern
- Veröffentlicht
- CPV
- 77800000 Dienstleistungen im Bereich Aquakultur39350000 Abwasserreinigungsanlage
Beschreibung
Am Standort Hohen Wangelin wird durch die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV eine Pilotanlage zur Entwicklung einer kommerziellen Zanderproduktion betrieben. Ziel des Projektes ist der Aufbau einer kommerziellen Zanderaquakultur in standortunabhängigen Aufzuchtsystemen in Mecklenburg-Vorpommern. Ein wesentlicher Bestandteil für die erfolgreiche Durchführung von Aquakulturvorhaben ist die Aufbereitung des Prozesswassers. Dadurch, dass eine weltweite Wasserknappheit herrscht, versucht man mit der standortunabhängigen Produktion von aquatischen Organismen Wasser zu sparen. Dazu wird das Prozesswasser hochspezifisch aufbereitet. Dies ist lediglich durch den Einsatz moderner Technik möglich. Vor allem die Nährstoffkonzentrationen von Stickstoff und Phosphor werden zudem noch behördlich überwacht und aus diesem Grund integriert man Aufbereitungsanlagen, welche selektiv diese Nährstoffe in dem Prozesswasser reduzieren. Dies geschieht zum Beispiel unter der Verwendung eines Mischbehälters, ausgestattet mit Rührwerk, Mischer, Dosieranschlüssen und Sicherheitsgittern. In jedem Tankfach befindet sich ein Rührwerk, dass die Chemikalie mit dem Prozesswasser mischt und somit zu einer Partikelbildung führt. Danach wird das Gemisch über einen Bandfilter geleitet, um Feststoffe abzuscheiden. Im Projekt wurde bereits ein neuer Bandfilter zur Feststoffabscheidung angeschafft, dieser muss jedoch noch in das bestehende System der Abwasserbehandlung integriert werden. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, können damit Betriebskosten eingespart werden, da das aktuelle Verbrauchsmittel, das Filtervlies, entfällt. Insgesamt soll durch den Einsatz des selbstreinigenden Bandfilters die Investition von Arbeitskraft maßgeblich eingespart werden, weil ein stetiger Kontakt mit belastetem Prozesswasser im Wiederspruch zum seuchenbiologischen Konzept der Aquakulturanlage steht. In der Anlage finden Sie die detaillierte Leistungsbeschreibung. Die Projektleitung liegt im Zuständigkeitsbereich von Herrn Stüeken. Herr Stüeken ist Ansprechpartner zu allen Fragen im Rahmen dieser Ausschreibung.Kontakt: Telefon 039933 738211 oder 738090 / E-Mail: m.stueeken@lfa.mvnet.de Abwassertechnik