Tender Republic Ausschreibungen

Jugendmodul (JuMo Zittau) 2023

Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz, GörlitzFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 1186 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Ort der Leistung
Zittau · Sachsen
Veröffentlicht
CPV
50000000 Reparatur- und Wartungsdienste51000000 Installation (außer Software) · 55000000 Dienstleistungen des Hotel- und Gaststättengewerbes und des Einzelhandels · 66000000 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen · 70000000 Immobiliendienste · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen · 75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung · 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft, Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht · 79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz; Bereich/Abteilung: Sachgebiet Arbeitgeber-/Trägerleistung GR/ZI; Straße, Hausnummer: Bahnhofstr. 24; Postleitzahl: 02826; Ort: Görlitz; Land: DE; Telefon: +49 35816634856; Internet-Adresse: www.kreis-goerlitz.de; E-Mail: jobcenter-gr-vergabe@kreis-gr.de Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: 02/JuMo Paragr. 45/2023 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: Angebote können nur unter Verwendung der vorgegebenen Vorlagen und Form vollständig auf das entsprechende elektronische und mittels Zeitschloss gesicherte Postfach übergeben werden. Anforderungen an Umfang und Darstellung siehe Vergabeunterlagen. 5) Art und Umfang der Leistung: Der Landkreis Görlitz, Jobcenter Landkreis Görlitz, beabsichtigt im Wege einer öffentlichen Ausschreibung nach § 9 UVgO folgenden Dienstleistungsauftrag zu vergeben: Gegenstand der Leistung ist die Heranführung von Jugendlichen an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und die Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen. Gesetzliche Grundlage der Leistung ist § 16 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III. Gemäß § 45 Abs. 2 S. 4 SGB III sind Maßnahmen des Dritten Abschnitts des SGB III ausgeschlossen. Qualifizierungen und betriebliche Praktika sind nur unter Beachtung der Vorgaben des § 45 Abs. 2 S. 2 und 3 SGB III durchzuführen. Zielsetzung der Maßnahme ist es, Jugendliche, auch mit Migrationshintergrund, so zu fördern, dass sie nach Möglichkeit und persönlicher Eignung entweder 1. im Anschluss an die Maßnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teilnehmen können oder 2. die Ausbildungsreife erreichen bzw. stabilisieren sowie dazu befähigt werden, unmittelbar im Anschluss der Maßnahme eine Ausbildung aufzunehmen oder 3. dazu befähigt werden, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen. Die genannten Ziele sollen je nach persönlichen Voraussetzungen der Teilnehmer u. a. durch die 1. Förderung der Motivation zur Aufnahme einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme oder Ausbildung bzw. Beschäftigung, 2. Stabilisierung und Verbesserung der Grundvoraussetzungen für eine Berufsausbildung bzw. Berufsausübung, 3. Förderung des allgemeinen Grundlagenbereiches, 4. Vorstellung von verschiedenen Berufsfeldern (Ausbildungsberufe, Inhalte, Berufs-schule), 5. Informationen zum angestrebten (Ausbildungs-)Beruf, 6. Feststellung der Eignung für gewählte Berufsfelder, 7. berufliche Kenntnisvermittlung, 8. Erprobungen in Übungswerkstätten des Auftragnehmers und betriebliche Praktika, 9. Durchführung von Bewerbungstraining und 10. sozialpädagogische Betreuung erreicht werden. Das „Jugendmodul“ wird in der Zeit vom 01.11.2023 bis 31.10.2024 am Standort Zittau mit 12 Teilnehmerplätzen durchgeführt. Der Auftraggeber kann die Teilnehmerplätze während des Leistungszeitraumes erhöhen. Gemäß § 47 Abs. 2 UVgO gilt hierfür eine Obergrenze von 20 % des Auftragswertes. Teilnehmer des Jugendmoduls sind Ausbildung bzw. Beschäftigung suchende erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus dem Rechtskreis SGB II. Die Maßnahmeteilnehmer sind grund-sätzlich unter 27 Jahre alt. Weiterhin können der Maßnahme Teilnehmer mit Migrationshin-tergrund bis zum Alter von 28 Jahren in erhöhtem Umfang zugewiesen werden. Dabei soll der Anteil Jugendlicher mit Migrationshintergrund nicht die Gruppenmehrheit ausmachen, um eine sprachliche Integration zu erreichen. Bei allen Teilnehmern wurden multiple Vermittlungshemmnisse hinsichtlich der Aufnahme einer Ausbildung bzw. Beschäftigung festgestellt. Ohne diese Förderung ist die Aufnahme einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme, einer Ausbildung bzw. einer Beschäftigung nicht erreichbar. Die Zuweisungsdauer richtet sich nach den individuellen Bedarfen der Teilnehmer und ist nur durch die Dauer der Maßnahme begrenzt. Der Stundenumfang beträgt grundsätzlich 35 Zeitstunden pro Woche. Die Gesamt-Wochenstundenzahl darf für die Teilnehmer einschließlich der Praktika 35 Zeitstunden (ohne Pause) nicht überschreiten. Eine Abweichung ist nur in Absprache mit dem zuständigen Ar-beitsvermittler/Fallmanager möglich. Der Auftraggeber kann bei Zuweisung eine Wochenar-beitszeit unter 35 Zeitstunden festlegen. Die Vermittlung von Teilnehmern in eine Ausbildung bzw. in eine Beschäftigung gehört nicht zum Leistungsumfang dieser Vergabe und erfolgt ausschließlich durch den zuständigen Arbeitsvermittler/Fallmanager des Auftraggebers. Detailliertere Informationen sowie die Zahlungsbedingungen der zu erbringenden Leistung entnehmen Sie bitte dem Teil B: Leistungsbeschreibung mit Bewerbungsbedingungen und dem Teil C: Vertragsbedingungen. Ort(e) der Leistungserbringung: Postleitzahl: 02763; Ort: Zittau; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.11.2023, Ende: 31.10.2024 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/2762917/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 07.07.2023, 11:00 Uhr; Bindefrist: 26.09.2023 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: nicht angegeben 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Es gilt VOL/B. Weiteres siehe Vergabeunterlagen. 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Zum Nachweis der Befähigung und der Erlaubnis der Berufsausübung hat jeder Bieter entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung in Kopie vorzulegen. Hierzu zählen insbesondere die Einreichung eines entsprechenden Vereinsregisterauszuges bzw. – falls nicht eintragungspflichtig – die Gewerbeanmeldung, ggf. Gewerbeummeldung. Der Registerauszug darf bei Einreichung des Angebotes nicht älter als 6 Monate sein. Weiterhin hat jeder Bieter die Trägerzulassung gemäß § 176 Abs. 1 SGB III i. V. m § 181 Abs. 4 S. 1 und Abs. 6 Nr. 1 SGB III beizufügen. Auf dieser Trägerzulassung bzw. deren Anlage muss der bebotene Maßnahmeort aufgeführt sein.Als Nachweis für die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten des Auftragnehmers zur Ausführung des Auftrages hat der Bieter mit Angebotsabgabe eine Erklärung über seinen Gesamtumsatz sowie über den Umsatz der Leistung, die mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbar ist, für die letzten drei Geschäftsjahre einzureichen (Vorlage V.5).Zur Eignungsfeststellung verlangt der Auftraggeber vom Bieter für die letzten drei Jahre einen jährlichen Gesamtumsatz, der mindestens dem Zweifachen des hier angebotenen Auftragswertes entspricht. Nachweis qualifizierten Personals: Es muss deutschsprachiges Personal zum Einsatz kommen. Bei Nichtmuttersprachlern – ausgenommen Sprachmittler – wird mindestens Sprachniveau C1 verlangt. Der Personaleinsatz bemisst sich für die gesamte Dauer der Beauftragung nach folgendem Personalschlüssel: 1,0 VZÄ für den Fachanleiter, 0,75 VZÄ Lehrkraft, 1,0 VZÄ Sozialpädagogen sowie 0,25 VZÄ Sprachmittler je 12 – 14 Teilnehmerplätzen. 1,00 VZÄ entspricht dabei 40 Wochenarbeitsstunden. Die Profession Sozialpädagoge ist zwingend durch fest angestellte Arbeitnehmer beim Bieter sicherzustellen und die Wochenarbeitsstunden dürfen auf max. zwei Personen verteilt werden. Aufgrund der Vielfalt der zu vermittelnden Kenntnisse und Fertigkeiten in den unterschiedlichen Berufsfeldern Metall, Holz, Produktion/Fertigung, Bau (im Folgenden: gewerblich-technisch), Handel/Lager sowie Dienstleistungen/Gastronomie werden fachlich fundierte Grundkenntnisse der Fachanleiter/Ausbilder in diesen Bereichen verlangt. Der Schwerpunkt innerhalb der Realisierung der geforderten Projektarbeiten, in denen der Fachanleiter/Ausbilder zum Einsatz kommt, liegt im gewerblich-technischen Bereich. Deshalb werden 80 % des Personaleinsatzes des Fachanleiters/Ausbilders in diesem Bereich gefordert. Nur für diesen Personalanteil des Fachanleiters/Ausbilders erfolgt die Eignungsprüfung anhand der unter III.2.3.1.2 genannten Eignungskriterien. Die verbleibenden 20 % beim Personalanteil des Fachanleiters/Ausbilders müssen mindestens in den Berufsfeldern Handel/Lager und Dienstleistungen/Gastronomie während der Leistungserbringung bedarfsgerecht, entsprechend der individuellen beruflichen Ziele der Teilnehmer, erbracht werden. Die Profession Sprachmittler kann auch vollumfänglich über Honorarkräfte abgedeckt werden und soll bedarfsgerecht und zielgerichtet eingesetzt werden. Der Fachanleiter verfügt mindestens über einen Berufsabschluss im gewerblich-technischen Bereich und pädagogische Eignung z. B. Abschluss nach der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) oder adäquate Qualifikation z. B. Meister und mehrjährige Berufserfahrung mit der Zielgruppe „Jugendliche“ sowie Erfahrungen in der Realisierung von Projektarbeiten im jeweiligen Berufsfeld. Die Lehrkraft verfügt mindestens über einen staatlich anerkannten bzw. gleichwertig anerkannten Abschluss, der zum Unterrichten an staatlichen/privaten Schulen berechtigt und einjährige Berufserfahrung mit der Zielgruppe. Der Sozialpädagoge verfügt über mindestens einjährige Berufserfahrung und mindestens über eine der nachfolgenden Qualifikationen: Bachelor bzw. Master Sozialpädagogik/Soziale Arbeit, Diplom-Sozialpädagoge/-arbeiter, Diplom-Pädagoge mit Vertiefung Sozialpädagogik, Staatlich anerkannter Sozialpädagoge/-arbeiter, ein dem Staatlich anerkannten Sozialpädagogen/Sozialarbeiter gleichgestellter Abschluss im Beitrittsgebiet vor dem 03.10.1990 oder Staatlich anerkannter Erzieher und entsprechender mehrjähriger (mindestens drei Jahre) Erfahrung in der sozialpädagogischen Begleitung der dargestellten Zielgruppe. Als Sprachmittler ist nach Bedarf geeignetes Personal zur Unterstützung bei der Verständigung mit ausländischen Teilnehmern einzusetzen. Dazu gehört ein ausreichend großes Spektrum sprachlicher Mittel sowie klarer und strukturierter Ausdruck um Missverständnisse zu vermeiden und es zu ermöglichen, komplexe Sachverhalte zu erfassen und weiterzugeben. Der Personaleinsatz ist mit Ausnahme von 20 % des Personalanteils beim Fachanleiter/Ausbilder vollständig auf dem Erhebungsbogen Personal anzugeben. Die persönliche und fachliche Eignung des Personals ist in diesem Erhebungsbogen umfassend darzustellen. Sie ist durch Einreichung der geforderten Abschlusszeugnisse bzw. Urkunden nachzuweisen. Der Erhebungsbogen Personal und die geforderten Nachweise müssen bei Angebotseinreichung vorliegen. Eine Nennung des Personals mit N. N. ist unzulässig. Sofern zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe kein entsprechendes Personal vertraglich gebunden ist, muss eine Erklärung über die einzusetzende Person und deren Absichtserklärung für eine vertragliche Bindung abgegeben werden. Die geforderte Berufserfahrung bzw. praktische Erfahrung und Erfahrung in der Projektarbeit sind dem Auftraggeber z. B. durch Arbeitszeugnisse, Referenzschreiben, Übersicht des beruflichen Werdeganges usw. durch den Bieter vollumfänglich nachzuweisen (Vorlage V.6.1). Des Weiteren soll der Bieter durch Angabe von mindestens drei Referenzen für die in den letzten drei Geschäftsjahren erbrachten Leistungen, die dem Gegenstand dieser Vergabe entsprechen oder mit ihm vergleichbar sind, seine Erfahrungen nachweisen (Vorlage V.7). Bei Bietergemeinschaft sind insgesamt mindestens drei Referenzen nachzuweisen. Nachweis räumliche, sachliche und technische Ausstattung: Für alle nachfolgenden räumlichen und ausstattungstechnischen Forderungen gelten insbesondere folgende Vorschriften: Arbeitsstättenverordnung und technische Regeln für Arbeitsstätten, Vorschriften der zuständigen gesetzlichen Berufsgenossenschaften und Brandschutzbestimmungen. Barrierefreiheit wird gefordert. Sie ist unter Berücksichtigung vorhandener Behinderungen der Teilnehmer zu gewährleisten. Rechtzeitig zum Maßnahmebeginn gewährleistet der Auftragnehmer die ggf. erforderliche Anpassung der Ausstattung der Bildungseinrichtung an die Bedürfnisse der Teilnehmenden mit Behinderung entsprechend den einschlägigen Vorschriften. Der Auftragnehmer hat dafür sicherzustellen, dass auch Teilnehmern, die z. B. Rollstuhlfahrer oder schwer gehbehindert sind, gemäß den geltenden Vorschriften, der Zugang zur Bildungsstätte, sowie zu den Unterrichts- und Sozialräumen selbständig möglich ist. Entsprechende Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum behindertengerechten Zugang sind vorzuhalten. Es ist weiterhin sicherzustellen, dass behindertengerechte Toiletten gemäß der einschlägigen DIN zur Verfügung stehen. Es ist mindestens ein Schulungs-/Gruppenraum mit einer Mindestgröße von 3 m²/Teilnehmerplatz vorzuhalten. Entsprechend der Teilnehmerplätze sind PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang einzurichten, um EDV-Unterweisungen, Bewerbungstraining und Berufsausbildungsplatz- oder Arbeitsplatzakquise durchführen zu können. Die Leistungsmerkmale der PC-Arbeitsplätze müssen dabei aktuellen Anforderungen entsprechen. Zudem müssen Praxis-/Übungsräume vorhanden sein, in denen die Projektarbeiten und berufliche Kenntnisvermittlung mindestens in den Berufsfeldern gewerblich-technisch, Handel/Lager sowie Dienstleistungen/Gastronomie durchgeführt werden können. Zur Durchführung von Einzelberatungen und Kleingruppengesprächen ist vom Auftragnehmer ein separater Raum (Besprechungsraum) einzurichten, der ausreichend Platz bietet und den persönlichen Datenschutz gewährleistet. Die Räume sind zeitgerecht auszustatten. Zusätzlich sind geeignete Medien zur Unterstützung der anzuwendenden Methodik vorzuhalten und einzusetzen. Diese müssen einen engen Bezug zur Zielsetzung der Maßnahme haben. Der Auftragnehmer stellt sicher, dass Räumlichkeiten, Maßnahmezeiten und regelmäßig verkehrende öffentliche Verkehrsmittel aufeinander abgestimmt sind. Die Räume zur Maßnahmedurchführung sollen durch entsprechende Beschilderung gut auffindbar sein. Die Dokumentation erfolgt über den Erhebungsbogen Ausstattung und ist um eine formlose Anlage (Grundriss mit Kennzeichnung der genutzten Räumlichkeiten, Inventarverzeichnisse über die Ausstattung sowie die Vertragsunterlagen zur Sicherung der Nutzbarkeit der Räumlichkeiten) zu ergänzen. Sofern der Bieter Räume bei Dritten anmieten möchte, sind anstelle der Vertragsunterlagen entsprechende Absichtserklärungen des Dritten zur Vermietung an den Bieter ausreichend. Die Eigenerklärung als Beleg für das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß den §§ 31 und 35 UVgO i. V. m. den §§ 123 und 124 GWB (Erklärung liegt als Vorlage den Vergabeunterlagen bei); Es wird auf die am 01.04.2019 in Kraft getretene Vergabemindestentgeltverordnung (VergMindV) hingewiesen, die eine Zahlung des dort festgelegten Mindestentgeltes zur Bedingung für die Ausführung des Auftrages macht. Ggf. eine formlose Haftungserklärung bei Eignungsleihe hinsichtlich wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit. Bei Bietergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bietergemeinschaft – bis auf den Bevollmächtigten der Bietergemeinschaft – eine Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung abzugeben sowie den für die Angebotsabgabe und die Durchführung des Vertrages bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Bei Bietergemeinschaft haben alle vorgesehenen Unternehmen die o. g. Nachweise und Erklärungen zu erbringen. Nicht zulässig ist, dass sich ein Bieter zur Angebotsabgabe als Einzelbieter und gleichzeitig als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder sich ein Bieter an verschiedenen Bietergemeinschaften innerhalb eines Loses beteiligt. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so haften der Bieter und das andere Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Etwaige Bieterfragen, deren Beantwortung zur Erstellung des Angebotes unumgänglich ist, können bis zum 30.06.2023, 24:00 Uhr gestellt werden. 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Berufliche Wiedereingliederung/ Qualifizierung

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