Kongresshalle Nürnberg - Abbruch- und Rohbauarbeiten (Grundsätzliche Nutzbarmachung und Substanzerhalt)
Stadt Nürnberg, Projektbaudienststelle Kulturgroßbauprojekte, Nürnberg
- Frist (abgelaufen)
- keine Frist angegeben
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren, Bauleistung
- Ort der Leistung
- Bayernstraße 100 · Nürnberg (Stadt) · Bayern
- Veröffentlicht
- Für KMU geeignet
- keine Angabe des Auftraggebers
- Branchen
- Abbruch und Erdarbeiten, Bau
- CPV
- 45111100 Abbrucharbeiten45223500 Stahlbetonkonstruktionen · 45262522 Mauerwerksarbeiten
Beschreibung
01 Abbrucharbeiten Abbruch und Entsorgung von: - Mauerwerk (Ausmauerungen, nichttragend), ca. 470m³ (nur Abbruch) - Stahlbeton (Stürze und Decken), ca. 63m³ (nur Abbruch) - Estrich- und Mörtelflächen, ca. 5m³ (nur Abbruch) - Stahlträger und Stahlbauteile, ca. 3.400 kg - Holzfenster, ca. 25 Stück - Stahl-Glas-Verglasungen, ca. 6 Stück - Betonierte Verglasungen, ca. 16 Stück - Rolltor, ca. 1 Stück - Putzflächen, ca. 500m² - Bituminöse Abdichtungen, ca. 102m² - Abtransport und Entsorgung Abbruchmaterialien RC-2, DK0, DK1, DK2., ca. 1.080t Die Arbeiten erfolgen in allen Geschossen überwiegend an Hof- und Straßenfassade der Kongresshalle 02 Rohbauarbeiten - Herstellen von Stahlbetonstürzen ca. 1,13m³ - Nachträgliche Bewehrungsanschlüsse, ca. 2 Stück Die Arbeiten erfolgen in allen Geschossen überwiegend an Hof- und Straßenfassade der Kongresshalle 03 Rohbauarbeiten – Mauerwerksarbeiten 45262522-6 (Mauerwerksarbeiten) - Ausmauerungen mit Handschlagziegeln ca. 25m² - Ausbesserungen bauzeitlichen Bestandsmauerwerks mit Handschlagziegeln ca. 2.500 Stück Ziegel - Glattstrich auf Mauerwerk ca. 1.150m - Kernbohrungen Bestandsmauerwerk und deren Verfüllung bis Durchmesser 40cm, ca. 160 Stück // Die Stadt Nürnberg beabsichtigt die Durchführung von Maßnahmen zur grundsätzlichen Nutzbarmachung und Substanzsicherung der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Der Torso der unvollendeten und aktuell nicht nutzbaren Kongresshalle wurde in den Jahren 1935 bis 1939 (Einstellung der Baumaßnahme) errichtet und ist eine der größten baulichen Hinterlassenschaften der NS-Diktatur. Nach der erfolgten Schadstoffsanierung (nicht Gegenstand dieses Verfahrens) sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die den späteren Ausbau ermöglichen sollen. Ziel des Teilprojekts der grundsätzlichen Nutzbarmachung und Substanzsicherung ist die Ertüchtigung des Rohbaus und die Herstellung einer dichten Gebäudehülle.
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