Kongresshalle Nürnberg - Ausbau für kulturelle Nutzungen (Kumulativleistungsträger)
Stadt Nürnberg, Projektbaudienststelle Kulturgroßbauprojekte, Nürnbergvergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 419 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- 117.650.000 €
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Bauleistung
- Ort der Leistung
- Nürnberg · Nürnberg (Stadt) · Bayern
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 25.02.2026 bis 20.12.2028
- Branche
- Bau
- CPV
- 45262800 Ausbau von Gebäuden45212300 Bauarbeiten für Kunst- und Kulturgebäude · 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden · 71223000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei raumbildenden Ausbauten · 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Beschreibung
Im Dezember 2021 hat der Nürnberger Stadtrat das „Bauvorhaben Opernhaus“ beschlossen. Das 1905 eröffnete Opernhaus am Richard-Wagner-Platz muss umfassend instandgesetzt werden und steht während der Sanierungsmaßnahmen nicht zur Verfügung. Am Standort Kongresshalle soll daher eine weitere Spielstätte für das Staatstheater entstehen. Für diese wird im Nordwesten des „Innenhofs“ aktuell ein Ergänzungsbau errichtet (nicht Gegenstand dieses Verfahrens) und soll der bauliche Bestand ausgebaut werden. Der Ausbau für das Staatstheater ist Gegenstand dieses Verfahrens. Die Idee zur Nutzung der Kongresshalle entstand im Rahmen der Bewerbung der Stadt Nürnberg zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025. In diesem Zusammenhang wurde ein struktureller Mangel an Räumen für Kunst- und Kulturschaffende festgestellt. Die Kongresshalle soll daher neben dem Staatstheater auch sogenannte „Ermöglichungsräume“ für Künste und Kulturen aufnehmen. Auch diese Nutzungen sind Bestandteil dieses Verfahrens. Daneben sollen in geringem Umfang weitere Räume für städtische Bedarfe entstehen, die ebenfalls Teil dieses Verfahrens sind. Die Stadtratsentscheidungen verfolgen das Ziel, die Kongresshalle als eine der größten baulichen Hinterlassenschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus durch Kunst und Kultur in ein multikulturell genutztes Gebäude zu transformieren, das für Diversität sowie für freiheitlich demokratisches Denken und Handeln steht. Hierzu sind zehn von 16 Sektoren des aktuell leerstehenden sogenannten Rundbau-Torsos der denkmalgeschützten Kongresshalle auszubauen. Der Ausbau soll mit einfachen bis einfachsten Mitteln erfolgen. Erzielt werden soll eine Gestaltung, mit der im Spannungsfeld von erinnerungskultureller Bedeutung, denkmalgerechtem Umgang und gezieltem Einsatz von Ressourcen ein attraktiver Ort für die gesamte diverse (Stadt-) Gesellschaft mit glokaler Strahlkraft entsteht.
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt Georg Reisch GmbH & Co. KG aus Bad Saulgau am 09.03.2026. 1 Angebote gingen ein.
- Los 1Georg Reisch GmbH & Co. KG, Bad Saulgau09.03.2026
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