Kunsttransport für Kunstsammlungsumzug
Staatliche Kunstsammlungen DresdenFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 1286 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Offenes Verfahren
- Ort der Leistung
- Dresden · Sachsen
- Veröffentlicht
- Branche
- Logistik
- CPV
- 60000000 Transport- und Beförderungsdienstleistungen (außer Abfalltransport)
Beschreibung
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen: Offizielle Bezeichnung: Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Nationale Identifikationsnummer: nicht angegeben; Postanschrift: Taschenberg 2; Ort: Dresden; NUTS-Code: DED2; Postleitzahl: 01067; Land: Deutschland; Kontaktstelle(n): nicht angegeben; Telefon: nicht angegeben; E-Mail: vergabestelle@skd.museum; Fax: nicht angegeben; Internet-Adresse(n): Hauptadresse: www.skd.museum; Adresse des Beschafferprofils: nicht angegeben I.2) Gemeinsame Beschaffung: nicht angegeben I.3) Kommunikation: Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2710526/zustellweg-auswaehlen Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen: elektronisch via (URL): https://www.evergabe.de; I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts I.5) Haupttätigkeiten: Freizeit, Kultur und Religion Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Kunsttransport für Kunstsammlungsumzug; Referenznummer der Bekanntmachung: 07/2023 II.1.2) CPV-Code Hauptteil: 60000000; CPV-Code Zusatzteil: II.1.3) Art des Auftrags: Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Die betreffende Kunstsammlung besteht aus ca. 18 Hauptpositionen. Diese umfassen eine Reihe von Unterpositionen. Eine Mengenangabe der Exponate bzw. empfohlene Aufwendungen der Verpackung befinden sich in der Anlage „Objektliste_AdA“. Diese Mengenangaben einschließlich der ausgearbeiteten Leistungsbeschreibung gemäß Anlage („Leistungsbeschreibung_AdA“) sowie die im Rahmen der Objektliste ausgewiesenen Verpackungsanforderungen sind Grundlage für die Kalkulation des Angebots hinsichtlich Transportkisten, Verpackungsmaterial, Verpackungsleistungen, Aus- und Einbringungsleistungen, Transporte und sonstiger Nebenleistungen. Die vorgesehenen Transportwege sowie die notwendigen Maßnahmen für logistische Lösungen innerhalb (Windschutz) und vor den Gebäuden (Wetterzelt) einschließlich der verschiedenen Ausbringungs- und Einbringungsmöglichkeiten (Rampen) werden durch den Auftraggeber in Abstimmung mit dem Auftragnehmer einvernehmlich festgelegt. Die Koordination der Zufahrten zu den Gebäuden des Auftraggebers wird gemeinsam durchgeführt. Für die Zufahrtsgenehmigungen der Fahrzeuge des Auftragnehmers zu Gebäuden des Auftraggebers und Flächen sorgt der Auftraggeber, verkehrstechnische Fragen im öffentlichen Verkehrsbereich (Einrichtung von Halteverbotszonen) sind vom Bieter mit den zuständigen Straßenverkehrsbehörden zu klären. Das Einholen aller notwendigen Behördengenehmigungen einschließlich der hierfür notwendigen Kosten ist Aufgabe des Auftragnehmers. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die entsprechenden Genehmigungen zur Einsicht vorzulegen. Der Auftragnehmer sorgt, falls erforderlich, für die Zeit der Transportarbeiten bei dafür zuständigen Dienststellen für ein Freihalten der Straßen vor den Be- und Entladestellen von Parkverkehr, fahrendem Verkehr sowie anderen Objekten, die den Transport behindern können. Der Auftraggeber haftet nicht für Standzeiten des Auftragnehmers in Bezug auf Verstöße Dritter auf die Nichteinhaltung straßenverkehrs¬rechtlicher Vorschriften (Fahrzeuge in den Halteverbotszonen o.ä.) Alle entsprechenden Kosten des Auftragnehmers zur Vorbereitung und Planung der Maßnahme sind, entsprechend den gegenwärtig vorhandenen Festlegungen im Angebot aufzuführen und im Angebotspreis einzukalkulieren. Der Auftraggeber erstellt gemeinsam mit dem Auftragnehmer alle erforderlichen Transportdokumente (Termin- und Organisationsplanung) Während des Umzugs finden täglich zu den festgelegten Uhrzeiten kurze Statusbesprechungen (max. 1/2 Stunde) statt, an welcher der Auftragnehmer durch seinen projektverantwortlichen Beschäftigten (Teamleiter oder Vertreter) teilnimmt. Die Kosten für diese Projektbetreuung während des Umzugs sind in den Angebotspreis einzukalkulieren. II.1.5) Geschätzter Gesamtwert: Wert ohne MwSt.: entfällt II.1.6) Aufteilung des Auftrags in Lose: nein II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los-Nr.: entfällt II.2.2) weitere CPV-Codes: nicht angegeben II.2.3) NUTS-Codes: DE3; DED2; Hauptort der Ausführung: Postleitzahl: 01067; Ort: Dresden; Land: Deutschland II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Die betreffende Kunstsammlung besteht aus ca. 18 Hauptpositionen. Diese umfassen eine Reihe von Unterpositionen. Eine Mengenangabe der Exponate bzw. empfohlene Aufwendungen der Verpackung befinden sich in der Anlage „Objektliste_AdA“. Diese Mengenangaben einschließlich der ausgearbeiteten Leistungsbeschreibung gemäß Anlage („Leistungsbeschreibung_AdA“) sowie die im Rahmen der Objektliste ausgewiesenen Verpackungsanforderungen sind Grundlage für die Kalkulation des Angebots hinsichtlich Transportkisten, Verpackungsmaterial, Verpackungsleistungen, Aus- und Einbringungsleistungen, Transporte und sonstiger Nebenleistungen. Die vorgesehenen Transportwege sowie die notwendigen Maßnahmen für logistische Lösungen innerhalb (Windschutz) und vor den Gebäuden (Wetterzelt) einschließlich der verschiedenen Ausbringungs- und Einbringungsmöglichkeiten (Rampen) werden durch den Auftraggeber in Abstimmung mit dem Auftragnehmer einvernehmlich festgelegt. Die Koordination der Zufahrten zu den Gebäuden des Auftraggebers wird gemeinsam durchgeführt. Für die Zufahrtsgenehmigungen der Fahrzeuge des Auftragnehmers zu Gebäuden des Auftraggebers und Flächen sorgt der Auftraggeber, verkehrstechnische Fragen im öffentlichen Verkehrsbereich (Einrichtung von Halteverbotszonen) sind vom Bieter mit den zuständigen Straßenverkehrsbehörden zu klären. Das Einholen aller notwendigen Behördengenehmigungen einschließlich der hierfür notwendigen Kosten ist Aufgabe des Auftragnehmers. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die entsprechenden Genehmigungen zur Einsicht vorzulegen. Der Auftragnehmer sorgt, falls erforderlich, für die Zeit der Transportarbeiten bei dafür zuständigen Dienststellen für ein Freihalten der Straßen vor den Be- und Entladestellen von Parkverkehr, fahrendem Verkehr sowie anderen Objekten, die den Transport behindern können. Der Auftraggeber haftet nicht für Standzeiten des Auftragnehmers in Bezug auf Verstöße Dritter auf die Nichteinhaltung straßenverkehrs¬rechtlicher Vorschriften (Fahrzeuge in den Halteverbotszonen o.ä.) Alle entsprechenden Kosten des Auftragnehmers zur Vorbereitung und Planung der Maßnahme sind, entsprechend den gegenwärtig vorhandenen Festlegungen im Angebot aufzuführen und im Angebotspreis einzukalkulieren. Der Auftraggeber erstellt gemeinsam mit dem Auftragnehmer alle erforderlichen Transportdokumente (Termin- und Organisationsplanung) Während des Umzugs finden täglich zu den festgelegten Uhrzeiten kurze Statusbesprechungen (max. 1/2 Stunde) statt, an welcher der Auftragnehmer durch seinen projektverantwortlichen Beschäftigten (Teamleiter oder Vertreter) teilnimmt. Die Kosten für diese Projektbetreuung während des Umzugs sind in den Angebotspreis einzukalkulieren. II.2.5) Zuschlagskriterien: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt. II.2.6) Geschätzter Wert ohne MwSt.: II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems: Beginn: / Ende: 29.02.2024; Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen: entfällt II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein; Projektnummer oder -referenz: II.2.14 Zusätzliche Angaben: Abschnitt III - Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1) Teilnahmebedingungen III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: -Der Mindestjahrumsatz der Bieter im Tätigkeitsbereich Kunsttransporte beträgt min. 500.000 Euro (Mindeststandart). -Unternehmenshaftpflichtversicherung des Unternehmens mit einem Mindestbetrag von 5,0 Mio. € für Personen- und Sachschäden und 500.000 € für Vermögensschäden unter Einschluss aller entsprechenden Risiken (Vorlage eines entsprechenden Nachweises); Möglicherweise geforderte Mindeststandards: -Der Mindestjahrumsatz der Bieter im Tätigkeitsbereich Kunsttransporte beträgt min. 500.000 Euro (Mindeststandart). -Unternehmenshaftpflichtversicherung des Unternehmens mit einem Mindestbetrag von 5,0 Mio. € für Personen- und Sachschäden und 500.000 € für Vermögensschäden unter Einschluss aller entsprechenden Risiken (Vorlage eines entsprechenden Nachweises) III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1. Referenzen Ausführung von Leistungen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, mit Angabe des Werts und des Liefer- bzw. Erbringungszeitpunktes sowie des Empfängers. Der Bieter muss mindestens 3 vergleichbare Leistung über einen Zeitraum der letzten 5 Jahre mit einem Kostenvolumen für die Kunstlogistik ab 100.000 Euro netto je projektbezogene Kunsttransportleistung eigenverantwortlich durchgeführt haben. Der Nachweis ist für den Bieter zu erbringen. Leistungen, die über verbundene Unternehmen erfolgt sind, sind aus der Wertung ausgeschlossen. 2.1. Personal Alle Mitarbeiter*innen im Unternehmen, die für die Vorbereitung und Durchführung der Leistung eingesetzt werden oder die davon Kenntnis erhalten können, dürfen nicht vorbestraft sein, es müssen aktuelle polizeiliche Führungszeugnisse oder gleichwertige Dokumente vorliegen und die Vorstrafenfreiheit muss jährlich überprüft werden. Der Auftraggeber behält sich Überprüfungen vor. Die vor Ort eingesetzten Mitarbeiter müssen dem Auftraggeber spätestens zwei Wochen vor dem Einsatz beim Auftraggeber namentlich bekannt gegeben werden. Beim Einsatz müssen sie ein amtliches Ausweisdokument sowie eine Kopie des Führungszeugnisses zur Überprüfung mit sich führen. Das als Projektleiter*in / Projektmanager*in einzusetzende Personal sowie dessen Vertretung in Urlaubs- und Arbeitsunfähigkeitszeiten sowie für unvorhergesehene Abwesenheiten ist im Teilnahmeantrag namentlich zu nennen. Das Personal darf nicht aus einem verbundenen Unternehmen gestellt werden. Auch für das als Vertretung genannte Personal sind die hier genannten Anforderungen bindend. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, nur für den Transport von hochwertigen Kunstgegenständen entsprechend geeignetes und qualifiziertes Fachpersonal einzusetzen, für das sämtliche gesetzliche Versicherungen für Arbeitnehmer bestehen. Der Einsatz von Aushilfen oder geringfügig Beschäftigten oder Tagespersonal, z.B. von Mitarbeitern aus Zeitarbeitsfirmen ist aufgrund der Besonderheiten des Transportgutes verboten. Der Auftragnehmer hat die ihm obliegenden gesetzlichen, behördlichen, berufsgenossenschaftlichen und tarifvertraglichen Pflichten einzuhalten. Der Auftraggeber wird entsprechend Prüfungen vornehmen. 2.2. Projektleiter Es muss 1 Projektleiter*in und eine Vertretung für dieses Projekt zur Verfügung stehen. Eine Berufsausbildung als Kaufmann/ Kauffrau und/oder Studium im Bereich Speditions- und Logistikdienstleistung/ kaufmännische Ausbildung/ relevante Ausbildung ist notwendig. Berufserfahrung als Projektleiter im Bereich Kunstlogistik von mindestens 5 Jahren sowie eine 5-jährige Firmenzugehörigkeit sind Voraussetzung. 2.3. Projektmanager Es muss 1 Projektmanager*in und eine Vertretung für dieses Projekt zur Verfügung stehen. Berufsausbildung als Kaufmann/ Kauffrau im Bereich Speditions- und Logistikdienstleistung/ kaufmännische Ausbildung/ relevante Ausbildung notwendig. Berufserfahrung als Projektmanager im Bereich Kunstlogistik von mindestens 5 Jahren sowie eine 3-jährige Firmenzugehörigkeit sind Voraussetzung. Es ist in jedem Fall sicherzustellen, dass mindestens 1 Projektleiter und/oder 1 Projektmanager im Leistungszeitraum vor allem während der gesamten Zeit der Transporte zur Verfügung steht/stehen. 2.4. Kunstpacker Für das Verpacken/Auspacken an den jeweiligen Einsatzorten muss das Unternehmen des Bewerbers über wenigstens 8 qualifizierte Kunstpacker verfügen. Die einzusetzenden Kunstpacker müssen über eine Berufsausbildung sowie über mindestens 1 Weiterbildung/ Schulung im adäquaten Handling, sachgerechten Verpacken, Bewegen, Laden und Fixieren von Kunstgütern nach abgeschlossener Grundausbildung alle 2 Jahre über einen Zeitraum der letzten 5 Jahre verfügen. Eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung als Kunstpacker sowie eine 3-jährige Firmenzugehörigkeit sind Voraussetzung. Restaurator*innen, Ausstellungsmanager*innen und Kurator*innen der SKD sind den Kunstpackern gegenüber weisungsbefugt. 2.5. Kraftfahrer für LKWs Das Unternehmen des Bewerbers muss über wenigstens 8 qualifizierte Fernfahrer für Lastkraftwagen verfügen mit einer Mindestberufserfahrung im Bereich Kunstlogistik von 5 Jahren sowie einer 3-jährigen Firmenzugehörigkeit. Die Kraftfahrer müssen über eine entsprechende Berufsausbildung sowie über mindestens 1 Weiterbildung/ Schulung im adäquaten Handling, sachgerechten Verpacken, Bewegen, Laden und Fixieren von Kunstgütern nach abgeschlossener Grundausbildung alle 2 Jahre über einen Zeitraum der letzten 5 Jahre verfügen. Die Kraftfahrer dürfen gleichzeitig Kunstpacker sein. 3. Verpackung Insgesamt müssen ausreichend Bilderkisten/Bildersammelkisten, Transportrahmen, Transportkisten und Klimakisten leihweise zur Verfügung gestellt oder angefertigt werden können. Die genauen Angaben ergeben sich aus der Werkliste, die im zweiten Verfahrensschritt an die geeigneten Bieter ausgehändigt wird. Die Verpackung muss in konservatorischer Hinsicht den derzeit üblichen Museumsstandards entsprechen (sog. „museum quality case“). Folgende Kriterien sollen erfüllt sein: I. Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Außeneinwirkungen, besonders stabile Eckverbindungen II. Holzverbindungen sind geleimt und verschraubt, sowie gegen Schädlingsbefall behandelt III. Auskleidung mit geeignetem Dämmmaterial, IV. geeignete Tragegriffe V. Unversehrtheit und Sauberkeit der Bilderkiste/Bildersammelkiste außen und innen VI. Verschraubung des Kistendeckels durch handelsübliche Gewindeschrauben VII. Distanzleisten oder Distanzblöcke unter dem Kistenboden gegen Bodennässe bzw. bei Erfordernis Möglichkeit der Unterfahrbarkeit mit Hubwagen VIII. Im Innenausbau sind nur chemisch stabile und auf Unbedenklichkeit gegenüber Museumsobjekten getestete Materialien zu verwenden. IX. Alle Kisten müssen ab Beginn einer Verwendung mit eindeutiger Außenbeschriftung hinsichtlich Spediteur, Abmessungen, Kistennummer und Handhabung versehen sein Außerdem gelten für die Klimakiste folgende zusätzliche Kriterien: I. Temperaturhalbwertzeit von mindestens 2,5 Stunden bei einer Temperaturdifferenz von 20 K II. Feuchtigkeitsundurchlässiger Anstrich auf allen Außenflächen III. Auskleidung mit geeignetem Dämm- und Isolationsmaterial, beispielsweise Filzverkleidung und Faserdämmkleidung IV. Falzbereich von Kiste und Deckel mit Gummidichtung oder vergleichbarer Dichtung 4. Fahrzeuge/ Transport/ Fahrweisen Die Fahrzeuge müssen ausgestattet sein mit: I. Luftfederung auf allen Achsen II. Klimakontrolliertem, vollisoliertem, geschlossenen, mehrwandigen Kofferaufbau für Fahrzeuge III. Die Klimatisierung des Laderaumes erfolgt durch zwei separat arbeitende Anlagen, die bei Fahrzeugstillstand über fahrzeugunabhängige Fremdversorgung verfügen, Regelbereich +18 Grad Celsius bis +22 Grad Celsius (unabhängig von der Außentemperatur) garantiert IV. Alarmanlage für Aufbau der Fahrzeuge und Anhänger, Ladebordwand, ABS-Antiblockiersystem, Antriebs Schlupfregelung, Elektronischer Wegfahrsperre V. GPS-Ortung VI. Jedes Fahrzeug ist zwingend mit mindestens zwei funktionierenden Mobiltelefonen ausgerüstet; die entsprechenden Telefonnummern sind vor Transportbeginn den projektverantwortlichen Mitarbeiter*innen des Auftraggebers mitzuteilen VII. Navigationssystem, Feuerlöscheinrichtung VIII. Jedes Fahrzeug muss mit mindestens 1 Kuriersitz ausgestattet sein. Dabei sind die Maßnahmen der jeweils aktuellen Coronabestimmungen umzusetzen. IX. Die Fahrzeugbeschreibungen für die verwendeten Fahrzeuge einschließlich der Beschreibungen der Ausstattung, Abbildungen und technischen Daten sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Folgende Fahrzeuge müssen für den Ausführungszeitraum mindestens zur Verfügung stehen: • 3 Kunst-LKW (7,5 Tonnen und mehr) • 2 Sattel-LKW (Länge Laderaum mindestens 9 m) • 2 Kunst-Sprinter (3,5 Tonnen) Transport/ Fahrweisen Alle Transporte sollen in Direktfahrt erfolgen. Kurierbegleitung des Transportes muss ermöglicht werden können. Ein LKW ist immer mit zwei qualifizierten Fernfahrern für den Kunsttransportbereich im musealen Bereich besetzt. Das Fahrzeug darf beladen mit Kunst zu keinem Zeitpunkt unbeaufsichtigt sein.; Möglicherweise geforderte Mindeststandards: 2.4. Kunstpacker Für das Verpacken/Auspacken an den jeweiligen Einsatzorten muss das Unternehmen des Bewerbers über wenigstens 8 qualifizierte Kunstpacker verfügen. Die einzusetzenden Kunstpacker müssen über eine Berufsausbildung sowie über mindestens 1 Weiterbildung/ Schulung im adäquaten Handling, sachgerechten Verpacken, Bewegen, Laden und Fixieren von Kunstgütern nach abgeschlossener Grundausbildung alle 2 Jahre über einen Zeitraum der letzten 5 Jahre verfügen. Eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung als Kunstpacker sowie eine 3-jährige Firmenzugehörigkeit sind Voraussetzung. Restaurator*innen, Ausstellungsmanager*innen und Kurator*innen der SKD sind den Kunstpackern gegenüber weisungsbefugt. 2.5. Kraftfahrer für LKWs Das Unternehmen des Bewerbers muss über wenigstens 8 qualifizierte Fernfahrer für Lastkraftwagen verfügen mit einer Mindestberufserfahrung im Bereich Kunstlogistik von 5 Jahren sowie einer 3-jährigen Firmenzugehörigkeit. Die Kraftfahrer müssen über eine entsprechende Berufsausbildung sowie über mindestens 1 Weiterbildung/ Schulung im adäquaten Handling, sachgerechten Verpacken, Bewegen, Laden und Fixieren von Kunstgütern nach abgeschlossener Grundausbildung alle 2 Jahre über einen Zeitraum der letzten 5 Jahre verfügen. Die Kraftfahrer dürfen gleichzeitig Kunstpacker sein. 3. Verpackung Insgesamt müssen ausreichend Bilderkisten/Bildersammelkisten, Transportrahmen, Transportkisten und Klimakisten leihweise zur Verfügung gestellt oder angefertigt werden können. Die genauen Angaben ergeben sich aus der Werkliste, die im zweiten Verfahrensschritt an die geeigneten Bieter ausgehändigt wird. Die Verpackung muss in konservatorischer Hinsicht den derzeit üblichen Museumsstandards entsprechen (sog. „museum quality case“). Folgende Kriterien sollen erfüllt sein: I. Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Außeneinwirkungen, besonders stabile Eckverbindungen II. Holzverbindungen sind geleimt und verschraubt, sowie gegen Schädlingsbefall behandelt III. Auskleidung mit geeignetem Dämmmaterial, IV. geeignete Tragegriffe V. Unversehrtheit und Sauberkeit der Bilderkiste/Bildersammelkiste außen und innen VI. Verschraubung des Kistendeckels durch handelsübliche Gewindeschrauben VII. Distanzleisten oder Distanzblöcke unter dem Kistenboden gegen Bodennässe bzw. bei Erfordernis Möglichkeit der Unterfahrbarkeit mit Hubwagen VIII. Im Innenausbau sind nur chemisch stabile und auf Unbedenklichkeit gegenüber Museumsobjekten getestete Materialien zu verwenden. IX. Alle Kisten müssen ab Beginn einer Verwendung mit eindeutiger Außenbeschriftung hinsichtlich Spediteur, Abmessungen, Kistennummer und Handhabung versehen sein Außerdem gelten für die Klimakiste folgende zusätzliche Kriterien: I. Temperaturhalbwertzeit von mindestens 2,5 Stunden bei einer Temperaturdifferenz von 20 K II. Feuchtigkeitsundurchlässiger Anstrich auf allen Außenflächen III. Auskleidung mit geeignetem Dämm- und Isolationsmaterial, beispielsweise Filzverkleidung und Faserdämmkleidung IV. Falzbereich von Kiste und Deckel mit Gummidichtung oder vergleichbarer Dichtung 4. Fahrzeuge/ Transport/ Fahrweisen Die Fahrzeuge müssen ausgestattet sein mit: I. Luftfederung auf allen Achsen II. Klimakontrolliertem, vollisoliertem, geschlossenen, mehrwandigen Kofferaufbau für Fahrzeuge III. Die Klimatisierung des Laderaumes erfolgt durch zwei separat arbeitende Anlagen, die bei Fahrzeugstillstand über fahrzeugunabhängige Fremdversorgung verfügen, Regelbereich +18 Grad Celsius bis +22 Grad Celsius (unabhängig von der Außentemperatur) garantiert IV. Alarmanlage für Aufbau der Fahrzeuge und Anhänger, Ladebordwand, ABS-Antiblockiersystem, Antriebs Schlupfregelung, Elektronischer Wegfahrsperre V. GPS-Ortung VI. Jedes Fahrzeug ist zwingend mit mindestens zwei funktionierenden Mobiltelefonen ausgerüstet; die entsprechenden Telefonnummern sind vor Transportbeginn den projektverantwortlichen Mitarbeiter*innen des Auftraggebers mitzuteilen VII. Navigationssystem, Feuerlöscheinrichtung VIII. Jedes Fahrzeug muss mit mindestens 1 Kuriersitz ausgestattet sein. Dabei sind die Maßnahmen der jeweils aktuellen Coronabestimmungen umzusetzen. IX. Die Fahrzeugbeschreibungen für die verwendeten Fahrzeuge einschließlich der Beschreibungen der Ausstattung, Abbildungen und technischen Daten sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Folgende Fahrzeuge müssen für den Ausführungszeitraum mindestens zur Verfügung stehen: • 3 Kunst-LKW (7,5 Tonnen und mehr) • 2 Sattel-LKW (Länge Laderaum mindestens 9 m) • 2 Kunst-Sprinter (3,5 Tonnen) Transport/ Fahrweisen Alle Transporte sollen in Direktfahrt erfolgen. Kurierbegleitung des Transportes muss ermöglicht werden können. Ein LKW ist immer mit zwei qualifizierten Fernfahrern für den Kunsttransportbereich im musealen Bereich besetzt. Das Fahrzeug darf beladen mit Kunst zu keinem Zeitpunkt unbeaufsichtigt sein. III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen: entfällt III.2) Bedingungen für den Auftrag III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand (nur für Dienstleistungsaufträge): entfällt III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: nicht angegeben III.2.3) Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind: entfällt Abschnitt IV Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart: Offenes Verfahren. Beschleunigtes Verfahren: nein IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem: nicht angegeben. IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: entfällt IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion: Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein; IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA): Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren: nicht angegeben IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge: Tag: 30.03.2023; Ortszeit: 12:00 IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch IV.2.6) Bindefrist des Angebots: Das Angebot muss gültig bleiben bis: 01.05.2023 IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote: Tag: 30.03.2023; Ortszeit: 12:00, Ort: ; Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Abschnitt VI Weitere Angaben VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags: Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein; Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen: nicht angegeben VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen: entfällt VI.3) Zusätzliche Angaben: entfällt VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren: Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen; Postanschrift: Braustraße 2; Ort: Leipzig; Postleitzahl: 04107; Land: Deutschland; E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de; Telefon: nicht angegeben; Internet-Adresse: nicht angegeben; Fax: nicht angegeben VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, DE Standardformular 17 - Auftragsbekanntmachung – Verteidigung und Sicherheit 13 / 17 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt: Offizielle Bezeichnung: Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Postanschrift: Taschenberg 2; Ort: Dresden; Postleitzahl: 01067; Land: Deutschland; E-Mail: vergabestelle@skd.museum; Telefon: nicht angegeben; Internet-Adresse: www.skd.museum; Fax: nicht angegeben VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 24.02.2023 Transporte (Personen),Transporte (Stückgut)
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