Machbarkeit der Detektion von Bewirtschaftungsereignissen an Windenergieanlagen
Bundesamt für Naturschutz, BonnFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 676 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Angesichts der Zielsetzungen der Bundesregierung zum Erhalt der biologischen Vielfalt sowie zum Ausbau der erneuerbaren Energien ist es essenziell, bestehende Konflikte zwischen diesen beiden Bereichen zu minimieren, Lösungsansätze aufzuzeigen und technische Möglichkeiten weiterzuentwickeln. Es liegt daher im Interesse des Bundes, für die Bewältigung beider Aufga- ben entsprechenden Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Ein hohes Schutzniveau für von Kollisionen betroffene Vögel gemäß BNatSchG Anlage 1 ist von hohem Interesse. Bei landwirtschaftlichen Bearbeitungsvorgängen unter bzw. um den Wind- energieanlagen (WEA) werden insbesondere Großvögel regelmäßig, auch aus großen Entfer- nungen, in den Einzugsbereich der Windenergieanlagen angezogen. Das Abschalten von Anla- gen zu diesen Zeiten ist daher häufig fachlich geboten. Durch die aktuellen Rahmenbedingun- gen (Zumutbarkeitsgrenzen, z.B. nach § 45 b Abs. 6 BNatSchG; Prüfung der Verhältnismäßigkeit gebotener/geeigneter/verfügbarer Schutzmaßnahmen etc.) ist jedoch eine effiziente und zu- mutbare Anwendbarkeit wirksamer Schutzmaßnahmen notwendig. Die Abschaltung von WEA ist eine äußerst wirksame Schutzmaßnahme.