Tender Republic Ausschreibungen

Markterkundung zum Bau eines Parkhauses mit 750 Stellplätzen am UKB

Universitätsklinikum Bonn AöR, Bonn

Frist (abgelaufen)
keine Frist angegeben
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Bauleistung
Ort der Leistung
Bonn · Bonn (Stadt) · Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Für KMU geeignet
ja, laut Bekanntmachung
CPV
45223300 Bau von Parkplätzen

Beschreibung

Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) beabsichtigt auf dem Venusberg-Campus in 53127 Bonn die Errichtung eines weiteren Parkhauses ("Parkhaus Mitte 2.0") zur Entlastung der bestehenden Parkierungsanlagen und zur Sicherstellung eines leistungsfähigen Klinikbetriebs. Gegenstand der geplanten Maßnahme ist die schlüsselfertige Errichtung eines mehrgeschossigen Parkhauses mit einer Mindestzielgröße von ca. 750 Stellplätzen. Die Konzeption basiert auf einer Split-Level-Bauweise mit insgesamt 19 Halbebenen, um unter Berücksichtigung der planungsrechtlich zulässigen Gebäudehöhe eine hohe Flächeneffizienz zu erreichen. Optimierungen zur Erhöhung der Stellplatzzahl innerhalb der planungsrechtlichen Rahmenbedingungen sind ausdrücklich zulässig. Der Neubau ist funktional, konstruktiv und betrieblich so auszubilden, dass eine dauerhafte, wirtschaftliche Nutzung gewährleistet ist. Das Parkhaus ist unmittelbar an das bestehende Parkhaus "Mitte 1" anzubinden und als zusammenhängendes Parksystem zu betreiben. Entsprechende Überfahrten und Verbindungselemente sind konstruktiv vorzusehen. Die verkehrliche Erschließung erfolgt über die Karl-Landsteiner-Straße mit gemeinsamer Zu- und Abfahrt in Verbindung mit dem Bestandsparkhaus. Die interne Verkehrsführung ist auf einen kontinuierlichen Verkehrsfluss auszulegen. Planungsrechtlich sind insbesondere die Festsetzungen des Bebauungsplans zu beachten (Baugrenzen, Gebäudehöhe, Schallschutzanforderungen). Auf Grundlage eines schalltechnischen Gutachtens ist insbesondere die Westfassade als weitgehend geschlossene Schallschutzfassade auszubilden. Zusätzlich sind schallabsorbierende Maßnahmen innerhalb des Bauwerks vorzusehen, um die Vorgaben der TA Lärm im Tages- und Nachtzeitraum einzuhalten. Das Tragwerkskonzept ist systemoffen auszugestalten. Alternative konstruktive Lösungen sind zulässig, sofern die funktionalen, planungsrechtlichen und betrieblichen Anforderungen erfüllt werden und keine Verschlechterung hinsichtlich Stellplatzzahl, Bauhöhe oder Betriebsablauf eintritt. Die architektonische Ausgestaltung soll sich an dem bestehenden Parkhaus Mitte 1 orientieren und ein einheitliches Erscheinungsbild gewährleisten. Die oberste Parkebene ist zu überdachen. Die Konstruktion ist statisch so vorzubereiten, dass die spätere Installation einer Photovoltaikanlage möglich ist. Die bauliche PV-Vorbereitung ist Bestandteil der Leistung. Die vertikale Erschließung erfolgt über Treppenhäuser sowie barrierefreie Aufzugsanlagen (Variante mit ein oder zwei Aufzügen). Die Anlagen sind für einen 24/7-Klinikbetrieb auszulegen. Aufgrund der Nutzung und Gebäudehöhe sind bauliche Maßnahmen zur Suizidprävention integraler Bestandteil des Konzepts (erhöhte Brüstungen, nicht übersteigbare Abschirmungen, konstruktive Absturzsicherungen). Das Vorhaben befindet sich derzeit in einer wirtschaftlichen Evaluierungsphase. Vor Einleitung eines förmlichen Vergabeverfahrens werden im Rahmen einer Markterkundung indikative Preisangaben zur Erstellung eines Business Case und zur internen Entscheidungsfindung eingeholt.

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