Tender Republic Ausschreibungen

Modernisierung des digitalen Lernangebotes „Bewerbungstraining“

Bundesinstitut für Berufsbildung, BonnFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 1064 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Öffentliche Ausschreibung
Ort der Leistung
nicht angegeben
Veröffentlicht

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

3. Art und Umfang der Leistung 3.1. Umsetzung des digitalen Lernangebotes Der Auftrag besteht sowohl aus der Modernisierung, als auch der Erweiterung der vorliegenden vier Module des Bewerbungstrainings. Die Themen der Module sind: - Anschreiben- und Lebenslaufgenerator - Körperpflege, Styling und Kleiderwahl - Körpersprache und Verhalten im Bewerbungsgespräch - Simulation eines Vorstellungsgesprächs Die Aufteilung in diese vier thematisch unterschiedlichen Module soll beibehalten werden. Die Module bilden zwar zusammen das Lernangebot „Bewerbungstraining“, jedoch sollen sie unabhängig voneinander aufgerufen und gespielt werden können. Eine kurze Spieldauer von ca. 5 bis 10 Minuten pro Modul entspricht grundsätzlich den Mediennutzungsgewohnheiten von Jugendlichen und ist demnach gewünscht, allerdings wird an verschiedenen Stellen Platz und Notwendigkeit für Ausarbeitungen gesehen. Die vorliegenden Inhalte (Link siehe oben) sollen als Grundlage der Neugestaltung verwendet werden. Grundlegend bezieht sich die Modernisierung in allen vier Modulen, neben der Optimierung für Mobilgeräte, auf Grafik/Design und Spielmechanik. In den letzten Jahren hat sich der Bewerbungsprozess verändert und neue Formate kamen hinzu. Beispielhaft zu nennen sind online Bewerbungen, Vorstellungsgespräche via Videokonferenz, Bewerbungsvideos anstelle von klassischen, schriftlichen Bewerbungen, sowie die Umkehr des Arbeitgeber- hin zu einem Bewerbermarkt, d.h. Unternehmen suchen aktiv nach Arbeitnehmer/-innen. Diese und weitere Aspekte sind sehr wichtig, werden aktuell aber noch nicht im Lernangebot „Bewerbungstraining“ berücksichtigt. Die Überprüfung der Aktualität der derzeitigen Inhalte, sowie die Erarbeitung neuer, zeitgemäßer Inhalte für jedes Modul ist daher ebenfalls Teil des Auftrags und bereits für Angebotserstellung bzw. - bewertung relevant. Die modernisierten bzw. neuen Inhalte müssen mit dem Auftraggeber abgestimmt werden. 3.2. Anforderungen an die Produktion 3.2.1. Gestaltung Die grafische Umsetzung des Lernangebots muss Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen, demnach nicht zu kindisch, möglichst barrierefrei, klischeefrei und „zeitlos“ sein. Die verwendete Sprache muss möglichst einfach und niedrigschwellig sein. Eine Vertonung an geeigneten Stellen ist zu diskutieren. Das Lernangebot muss so konzipiert und umgesetzt sein, dass es auf verschiedenen Geräten spielbar ist, wobei der Grundsatz „mobile first“ gilt, denn die Jugendlichen müssen in die Lage versetzt werden, von überall auf dieses Angebot zugreifen zu können. Zudem muss ein verzögerungsfreier Übergang der Nutzung von Querformat auf Hochformat auf den Geräten ermöglicht werden. Die Gestaltung ist mit dem Auftraggeber abzustimmen. 3.2.2. Anbindung an das Lernportal Die Module müssen prinzipiell für sich als Produkte funktionieren, ohne dass weitere Zusatzprogramme oder Zugänge von Seiten der Spielenden nötig sind. Zudem müssen die Module langfristig in das Lernportal eingebunden werden. Hierzu müssen der Bearbeitungsstand der Spielenden und die Angaben für das portaleigene Gamification-System an das Lernportal übergeben werden. Dafür ist grundsätzlich SCORM zu verwenden. Wichtig ist dabei, dass alles vollständig in einem SCORM-Paket enthalten ist (d.h. kein PHP und keine extern gehosteten Ressourcen). In Ausnahmefällen sind auch alternative Lösungen möglich, wie LTI. Weitergehende technische Hinweise, die benötigt werden, können beim technischen Dienstleister des Portals über den Auftraggeber eingeholt werden. 3.2.3. Formate Die Module müssen in einem Format programmiert werden, das von allen Browserversionen unterstützt wird. Hier muss der Auftragnehmer darstellen, warum welche Formate bzw. Programmierung gewählt werden. Auch muss erläutert werden, auf welcher Entwicklungsumgebung dies stattfindet und welche Technologien zur Umsetzung angedacht sind. Im Angebot muss dargelegt werden, wie sichergestellt wird, dass die Module auf allen Geräten (Computer-Desktop, Tablet, Smartphone) genutzt werden kann.