Möglichkeiten zur Prognose des Ausbildungsplatzangebotes mit Hilfe ökonometrischer Verfahren
Bundesinstitut für Berufsbildung, BonnFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 1025 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Öffentliche Ausschreibung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
2. Zu erbringende Leistungen im Einzelnen a. Durchführung von Potentialschätzungen mittels Zustandsraummodellen Eine wesentliche Erklärungsgröße für das Angebot und die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen innerhalb des Modells, stellen die latenten Größen des Angebots- und Nachfragepotentials dar. Diese Potentialschätzungen sollen mittels Zustandsraummodellen für den gesamten Stützbereich (1975-2023), d.h. unter Einschluss des Jahres 2023, neu bestimmt werden. Zudem soll eine Prognose der Potentialvariablen mithilfe eines Zustandsraummodells erstellt werden. Die Durchführung der Potentialschätzung für den Zeitraum 1975-2023 hat innerhalb von vier Wochen nach Eingang der aktualisierten Daten zu erfolgen. Diese werden voraussichtlich in der Kalenderwoche 50 des Jahres 2023 übermittelt. b. Qualitätssicherung bei der Schätzung der Einzelgleichungen des Modells Die Einzelgleichungen werden durch den Auftraggeber unter Berücksichtigung der aktualisierten Datenlage neu geschätzt. Aufgrund der großen Relevanz der Modellergebnisse (die rechtliche Grundlage stellt §86 BBiG), soll die/der Auftragnehmer/in die spezifizierten Schätzgleichungen hinsichtlich ihrer inhaltlichen (z.B. der ausgewählten erklärenden Variablen) und ökonometrischen Richtigkeit (z.B. Autokorrelation) überprüfen und wenn nötig alternative Schätzansätze anbieten. Die Qualitätssicherung beginnt nach der Aktualisierung der ersten Einzelgleichungen. Dies wird voraussichtlich Anfang/Mitte Januar 2024 der Fall sein. c. Durchführung der Gesamtsimulation und Erstellung der Prognosen für den Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2024 Aus den Einzelgleichungen ist ein rekursives Gesamtmodell zu erstellen. Das System muss auf Basis von Totalsimulationen dynamisch stabile Prognosen im Stützbereich erzeugen (1975-2023). Die Prognoseergebnisse sowie die Modifikationen im Vergleich zum Vorjahr und die wesentlichen Neuschätzungen werden in einem Abschlussbericht gemeinsam mit dem Auftraggeber umfassend dokumentiert. Die Gesamtsimulation soll bis 15. Februar 2024 erfolgt sein und dem Auftraggeber in elektronischer Form übermittelt werden. Der Abschlussbericht muss bis 15. März 2024 in elektronischer und gedruckter Form vorliegen.