Neubau Betriebshof Nord - Lackierkabine
Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG, Magdeburg
- Frist (abgelaufen)
- keine Frist angegeben
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Ort der Leistung
- Magdeburg · Sachsen-Anhalt
- Veröffentlicht
- CPV
- 39236000 Spritzkabinen42000000 Industrielle Maschinen · 43800000 Werkstattausrüstung · 44510000 Werkzeug · 45000000 Bauarbeiten · 45223800 Montage und Errichtung von Fertigkonstruktionen · 45350000 Maschinentechnische Installationen
Beschreibung
Abschnitt I: Auftraggeber I.1) Name und Adressen Offizielle Bezeichnung: Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG Postanschrift: Otto-von-Guericke-Straße 25 Postleitzahl / Ort: 39104 Magdeburg Land: Deutschland NUTS-Code: DEE03 Kontaktstelle(n): Abteilung Einkauf / Vergabestelle E-Mail: vergabestelle@mvbnet.de Internet-Adresse(n) Hauptadresse: (URL) www.mvbnet.de I.2) Gemeinsame Beschaffung I.3) Kommunikation Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: (URL) https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-1892a330d6a-5ee502cf56660662 Weitere Auskünfte erteilt/erteilen die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: (URL) www.evergabe.de I.6) Haupttätigkeit(en) Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Neubau Betriebshof Nord - Lackierkabine Referenznummer der Bekanntmachung: 2023-405-01-03-0529 II.1.2) CPV-Code Hauptteil 45000000-7 II.1.3) Art des Auftrags Bauauftrag II.1.4) Kurze Beschreibung: Neubau Betriebshof Nord - Lackierkabine II.1.5) Geschätzter Gesamtwert II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein II.2) Beschreibung II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) CPV-Code Hauptteil: II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DEE03 Hauptort der Ausführung: II.2.4) Beschreibung der Beschaffung Die neue Lackier- und Trocknungskabine und der Lackmischraum soll für die Vorbereitungsarbeiten, Lackierung und Trocknung bzw. Verarbeitung konventioneller Lacke (Flammpunkt über 21° Celsius ohne zusätzliche Erwärmung) und wasserverdünnbarer Lacke geeignet sein. Vorbereitet, Lackiert und Getrocknet werden vorwiegend Schienenfahrzeuge und Nutzfahrzeuge. Sofern Polyestermaterial und Beschichtungsstoffe wechselseitig verarbeitet werden, so sind die Filtermaterialien nach jedem Arbeitsgang vom Betreiber zu wechseln. Der Einbau der Lackier- und Trocknungskabine erfolgt als Stahlkassettengehäuse in einen Raum in Massivbauweise (Neubau). Die Lackier- und Trocknungskabine ist mit zwei Trennrolltore in 3 getrennte Kabinen unterteilt (siehe techn. Daten). Alle Kabinenteile (Teil 1-3) können lüftungs- und schalttechnisch gleichzeitig und unabhängig in den Betriebsarten Lackieren / Trocknen betrieben werden. Bei offenem Trennrolltoren kann die Lackier- und Trocknungskabine nur jeweils in einer gemeinsamen Betriebsart "Lackieren oder Trocknen" betrieben werden. Bei geschlossenen Trennrolltoren kann jeder Kabinenteil der Lackier- und Trocknungskabine in den Betriebsarten Lackieren oder Trocknen" betrieben werden. Die Lüftungsgeräte stehen alle in einen abgetrennten Technikraum. Für die neue komb. Lackier- und Trocknungskabine müssen alle Filtermaterialien (Erstbestückung) im Lieferumfang enthalten sein und betriebsfähig eingebaut sein. Die notwendigen Zugänge für Revision und Wartung an den Lüftungsgeräten und Einrichtungen sind ausreichend vorzusehen. Die Be- und Entlüftung der neuen Lackier- u. Trocknungskabine erfolgt vertikal von Oben (Filterdecken) nach Unten und die Absaugung und Farbnebelfiltration erfolgt über eine berostete 2-Kanal-Absaugung in Massivbauweise mit Bodenabsaugkanäle (Neubau). Die Zuluft kann über ein Deckeneinblassystem und automatischen Regelklappen zu den Kabinenteilen mit den festgelegten Volumenströmen zu- oder abgeschaltet werden. Die jeweiligen aktiven belüfteten Kabinenbereiche sind über Meldeleuchten / Taster optisch erkennbar. Die Betriebsarten werden jeweils optisch mit Meldelampe angezeigt (Rot, Gelb, Grün ). Die Absauggruben in Massivbauweise mit integrierten Filtersystemen sind jeweils mit einem Kanalsystem und Steigkanäle in Betonbauweise bis zu den Lüftungsgeräten verbunden und können über automatische Regelklappen zu- und abgeschaltet werden. Frischluftansaugung erfolgt von Aussen über Dach oder ggf. seitlich in der Fassade vom Gebäude, die Fortluft wird von Partikel und Overspray gereinigt und über Dach senkrecht nach Oben ausgeblasen. Die Lösemittel werden im Arbeitsbereich abgesaugt (nicht gefiltert und gereinigt) und über Dach ins Freie geführt. Die Frischluft wird Außen über Dach oder seitlich über das Frischluftkanalsystem von Lüftungsgeräten mit Ventilatoreinheiten angesaugt, über Vorfilter G3 gereinigt, über das Heizsystem mit Warmwasser auf Spritztemperatur 20-22 °C erhitzt und über den Einblaskanal in das Deckenplenum geblasen. In den Filterdecken wird die erwärmte Zuluft feingefiltert und gleichmäßig in den belüfteten Raum eingeblasen. Über Lüftungsgeräte mit Ventilatoreinheiten wird die Prozessluft über die 2-Kanal-Bodenabsauggruben aus Stahlblech und Stahlprofilen mit Gitterroste abgesaugt, im Farbnebelfilter gereinigt und über das Abluftkanalsystem nach Aussen über Dach ins Freie senkrecht nach oben ausgeblasen. Die Abluftleitungen werden senkrecht bis über Dach nach Aussen geführt. Durch die Beleuchtungseinrichtungen, die oben als Lampenschrägen und seitlich als Aufbauleuchten angeordnet ist, ist ein sicheres Arbeiten bei optimaler Ausleuchtung sicher in der Lackier- und Trocknungskabine möglich. Die Steuerung und Bedienung der Anlagen erfolgt über einen Schaltschrank, der an der Seitenwand der Lackier- und Trocknungskabine aufgestellt ist. Position vom Schaltschrank mit Bedienung wird im Auftragsfall noch festgelegt. Die Beleuchtung im Aggregateraum und im Lackmischraum mit ausreichender Beleuchtungsstärke ist Teil vom LV und im Lieferumfang des Anbieters enthalten. Fahrzeugabmessungen: siehe Datenblätter (Auf Anfrage) Hinweis: Es sind keine Doppelstockwagen vorgesehen ! Breite = Standard 2,3 m 2,4 m (STRAB), max. 2,55 m (BUS) Höhe = 4,0 m Länge (Bus) = bis 13,5 m 2 Achsen bis 18,75 Gelenkbusse Vorrangig Straßenbahn = Fahrzeuglängen 30,0 m und 38,0 m II.2.5) Zuschlagskriterien Die nachstehenden Kriterien Qualitätskriterium Name: Technischer Wert, Gewichtung: 24,00 Name: Zweckmäßigkeit, Zugänglichkeit, Gewichtung: 5,00 Name: Arbeitssicherheit und Ästhetik, Gewichtung: 5,00 Name: Lieferzeitpunkt, Gewichtung: 1,00 Preis Gewichtung: 65,00 II.2.6) Geschätzter Wert II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 01.09.2025 Ende: 15.12.2026 Dieser Auftrag kann verlängert werden: Nein II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: Nein II.2.14) Zusätzliche Angaben: Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1) Teilnahmebedingungen III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: - Eigenerklärung zum Nachweis der beruflichen Qualifikation (Ausbildungs- und Befähigungsnachweise) der für die Leistungserbringung verantwortlichen Personen Eigenerklärung, dass keine Eintragungen im Gewerbezentralregister vorliegen, ferner, dass keine Ausschlussgründe gemäß Mindestlohngesetz § 19 Abs. (1), Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz § 21 Abs. (1) Satz 1 oder 2 und Arbeitnehmerentsendegesetz § 21 Abs. (1) vorliegen, ferner, dass das Unternehmen und/oder dessen Organe nicht auf der "Anti-Terror-Liste" geführt werden Ggf. Eignungsnachweis durch Angabe der PQ-Nummer unterzeichnete Formblätter des Landesvergabegestzes Sachsen-Anhalt III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: -Eigenerklärung zum Eignungsnachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit Nachunternehmernachweis, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel (wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) tatsächlich zur Verfügung stehen. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen. Ggf. Eignungsnachweis durch Angabe der PQ-Nummer Möglicherweise geforderte Mindeststandards: III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: -Eigenerklärung zum Eignungsnachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Nachunternehmernachweis, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel (technische und berufliche Leistungsfähigkeit) tatsächlich zur Verfügung stehen. Auflistung von vergleichbaren Referenzen für die ausgeschriebene Leistung (Auftraggeber + entsprechender Ansprechpartner, Auftragswert, Auftragsgröße) HINWEIS: Mit Ihrem Teilnahmeantrag sind Referenzen aufzuführen, um die Eignung des Bieters nachzuweisen. Hier muss mindestens EINE Referenz aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren nachgewiesen werden. Ggf. Eignungsnachweis durch Angabe der PQ-Nummer Möglicherweise geforderte Mindeststandards: III.1.4) Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien Für den Teilnahmewettbewerb sind Erklärungen, Nachweise, Referenzen, Zertifikate etc. vom Bewerber selbst zu erstellen (in Form von Eigenerklärungen). Sofern vorhanden, können die beigefügten Formblätter des Auftraggebers genutzt werden. Die Kommunikation zwischen Auftraggeber und den Bewerbern / Bietern erfolgt während des gesamten Verfahrens ausschließlich über das Vergabeportal des Auftraggebers. Mitteilungen des Auftraggebers an die Bewerber / Bieter gelten als zugegangen, wenn diese im Vergabeportal eingestellt werden. Alle Bewerber / Bieter sind daher gehalten, im eigenen Interesse, regelmäßig im Vergabeportal nach Mitteilungen des Auftraggebers zu schauen, insbesondere 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist. Fragen zu den Vergabeunterlagen oder Hinweise auf etwaige Unklarheiten sind bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist ausschließlich über das o. g. Vergabeportal an den Auftraggeber zu richten. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Fragen absehen, die nach diesem Zeitpunkt eingehen. III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen III.1.6) Geforderte Kautionen oder Sicherheiten Mängelanspruchsbürgschaft: 3 v. H. Vertragserfüllungsbürgschaft: 5 v. H. Die Übergabe der Vertragserfüllungsbürgschaft hat im Original unmittelbar nach Auftragserteilung zu erfolgen. III.1.7) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind Elektronische Rechnungslegung nach Struktur des AG. Dazu wird die PSP-Struktur mit dem LV vorgegeben. Auf dieser Grundlage hat der Bieter nach Auftragserteilung einen Zahlungsplan zu entwerfen. Dieser wird ihm Rahmen eines Auftaktgespräches mit dem AN abgestimmt. Die Abschlagsrechnungen sind durch eine prüfbare Aufstellung über die erbrachten Leistungen gemäß der vorgegebenen Struktur kumuliert nachzuweisen. III.1.8) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird Gesamtschuldnerisch haftend III.2) Bedingungen für den Auftrag III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal Abschnitt IV: Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: Ja IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge Tag und Ortszeit: 07.08.2023 10:00 Uhr IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber Tag: 23.08.2023 IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können DE IV.2.6) Bindefrist des Angebots Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote) Abschnitt VI: Weitere Angaben VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: Nein VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen Aufträge werden elektronisch erteilt Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert Die Zahlung erfolgt elektronisch VI.3) Zusätzliche Angaben: Der Auftraggeber hat die Möglichkeit der Vergabe auf das Erstangebot ohne in Verhandlungen einzutreten! Grundlage: SektVO § 15 Abs. (4). Der Auftraggeber kann im Verhandlungsverfahren den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten, wenn er sich diese Möglichkeit in der Auftragsbekanntmachung oder in der Aufforderung zur Interessensbestätigung vorbehalten hat. Die Bieter haben die Vergabeunterlagen nach Erhalt unverzüglich durchzuarbeiten und zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen, die dem Bieter übergeben wurden Unklarheiten oder verstoßen nach Auffassung des Bieters gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die MVB hierauf unverzüglich hin. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt Postanschrift: Postleitzahl / Ort: Halle (Saale) Land: Deutschland VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Postanschrift: Postleitzahl / Ort: VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet: "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, wenn: a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt." VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Offizielle Bezeichnung: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2 Postleitzahl / Ort: 06112 Halle (Saale) Land: Deutschland Telefon: +49 3455141529 VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 06.07.2023 Baumeisterarbeiten,Fertigbauelemente,Klimatechnik-/ Lüftungstechnik,Industrietechnische Anlagen/ Ausrüstung,Straßenbau,Ausstattung (Werkstatt)