Neubau Grundschule+Familiengrundschulzentrum Karlsruher Str. inkl. 2-Feld-Sporthalle- Tragwerksplanung
LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH, Leipzig
- Frist (abgelaufen)
- keine Frist angegeben
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Ort der Leistung
- Leipzig · Sachsen
- Veröffentlicht
- CPV
- 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste · 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros · 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Beschreibung
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen Offizielle Bezeichnung: LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH Postanschrift: Salomonstraße 21 Postleitzahl / Ort: 04103 Leipzig Land: Deutschland NUTS-Code: DED51 Kontaktstelle(n): LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH Telefon: +49 341/9927755 E-Mail: vergabestelle@lesg.de Internet-Adresse(n) Hauptadresse: (URL) https://www.lesg-leipzig.de I.2) Gemeinsame Beschaffung I.3) Kommunikation Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: (URL) https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-184422f4e1f-37b2e76b63d12841 Weitere Auskünfte erteilt/erteilen die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: (URL) www.evergabe.de an die oben genannten Kontaktstellen I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers Andere: GmbH I.5) Haupttätigkeit(en) Andere Tätigkeit: Projektentwicklung Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Neubau Grundschule+Familiengrundschulzentrum Karlsruher Str. inkl. 2-Feld-Sporthalle- Tragwerksplanung Referenznummer der Bekanntmachung: 092.31.02 II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71000000-8 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Tragwerksplanung II.1.5) Geschätzter Gesamtwert II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein II.2) Beschreibung II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) CPV-Code Hauptteil: 71300000-1 II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DED51 Hauptort der Ausführung: Karlsruher Strasse 04209 Leipzig II.2.4) Beschreibung der Beschaffung Tragwerksplanung - Am Standort der Karlsruher Straße ist eine 4-zügige Grundschule mit Hort, Familiengrundschulzentrum und 2-Feld-Sporthalle zu errichten. Das vorgesehene Baufeld im befindet sich zwischen der Mannheimer Straße und der Potschkaustraße und erschließt sich auf einer Fläche von rund 16.000 m². Hierbei handelt es sich um ein schmales langgestrecktes Baufeld mit einer öffentlichen Durchwegung, welche auch nach Umsetzung des Vorhabens der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird. Der Baubereich im Stadtbezirk West in Grünau umfasst die Flurstücke 1490/2, 1496 (Teilfläche), 1755 und 1756 der Gemarkung Schönau. Die 4-zügige Schule mit Hort ist mit einer Regelbelegung für 448 Schulkinder auszurichten. Unter Berücksichtigung einer 20%en Überbelegung bietet die Schule Platz für 538 Schulkinder. Weiterhin ist auf dem Baufeld eine 2-Feld-Sporthalle mit Sport- und Pausenfreiflächen zu erstellen. Als Grundlage für die Planung des Schul- und Sporthallenbaus ist das Musterraumprogramm für Grundschulen der Stadt Leipzig samt den baulichen Standards zu verwenden. Es wird im Planungsprozess geprüft, ob und in welchem Umfang die Sportfreianlagen außerhalb der Schulzeit der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können. Des Weiteren sollen zusätzlich Flächen vorgesehen werden für ein Familiengrundschulzentrum mit separatem Eingang. Nach Ausfertigung der Ausführungsplanung der Leistungsphase 5 soll in Form einer Funktionalausschreibung die Umsetzung der baulichen Leistungen für die Herrichtung Schule mit Sporthalle mit einem Generalunternehmer erfolgen. Das neue Schulgebäude ist nach Fertigstellung langfristig für die Unterbringung der Friedrich-Fröbel-Schule vorgesehen. Eine öffentliche Nutzung der Sporthalle und Sportfreifläche wird angestrebt. Die Umsetzbarkeit, unter anderem im Rahmen der Immissionsschutzgesetze, wird im weiteren Verlauf der Planung im Detail geprüft. Die Gebäude müssen barrierefrei gestaltet sein. Für die geplante vierzügige Grundschule sollen vier Lernhäuser für jeweils 112 Kinder bestehend aus vier Unterrichtsräumen, zwei kleinen Gruppenräumen und zwei Hort-Gruppenräumen zur Ganztagsnutzung entstehen. Zwei DaZ-Klassenräume sind auf die Lernhäuser zu verteilen. Gemeinsam mit einer Teamstation mit Lagerfläche sollen alle Flächen um eine gemeinsame brandschutztaugliche Mitte angeordnet sein. (Hinweis: Beachtung Sächsische Bauordnung) Alle Bereiche des Lernhauses verfügen über Sichtbeziehungen zueinander, durch eine Gestaltung mit Glas und flexiblen Wänden. Ein eigener Garderobenbereich für die Kinder, ebenso wie Sanitäranlangen für Schüler/-innen und pädagogisches Personal des Lernhauses sind planerisch vorzusehen. Zwei Fachunterrichtsräume Werken mit Nebenraum und ein Kunstraum mit Nebenraum sollen in einem eigenen Kreativcluster positioniert werden. Das Foyer des Gebäudes soll durch eine Offenheit zum Speisesaal und in direktem Anschluss an einen Mehrzweckraum gestaltet sein, so dass eine gemeinsame Nutzung der Fläche als Aula und Begegnungsort möglich ist. Zwei Musikräume sollen in der Nähe der Aulafläche angeordnet sein und auch für Bewegungsangebote genutzt werden können. Eine Schulbibliothek in zentraler Lage ist vorzusehen. Der Verwaltungsbereich bestehend aus Büros für Schulleitung, stellv. Schulleitung, Hortleitung und stellv. Hortleitung soll gemeinsam mit einem Sekretariat und einer Teamlounge in einem eigenen Verwaltungsbereich untergebracht werden. Materialität und Gestaltung des Gebäudes sollen das Konzept der Schule als nachhaltige Schule ebenso aufgreifen wie eine naturnahe Gestaltung des Schulhofes. Das Raumprogramm der Baulichen Standards der Stadt Leipzig ist entsprechend umzusetzen. Familiengrundschulzentrum Das Familiengrundschulzentrum ist für die Nutzung für Eltern- und Familienangebote geplant, offen für alle interessierten Eltern der Schule sowie aus dem Stadtteil. Angebote zur Förderung und Unterstützung von Familien mit Kindern sowie für Elternbildung sollen offeriert werden, sowie Kooperationen zwischen der Grundschule und den nahegelegenen Kindertagesstätten und weiterführenden Schulen sollen ermöglicht werden. Die Räume des Familiengrundschulzentrums sollten separat zugänglich und nutzbar sein, so dass eine Nutzung außerhalb der Schul-/Hortzeiten und auch am Wochenende einfach möglich ist. Die Räume des Familiengrundschulzentrums werden multifunktional genutzt, bspw. für Elternnachmittage, geplante Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder mit Eltern, Beratungsangebote für Eltern, Durchführung von Teamberatungen und Kleingruppenarbeit im Team (Nutzung Beamer) sowie Angebote im Rahmen eines Elterncafés. Die technische Ausstattung der Grundschule sowie Sporthalle hat auf dem neuesten Stand der Technik zu erfolgen. Barrierefreiheit ist für beide Gebäude vorzusehen. Die Anordnung auf dem Baufeld ist so zu planen, dass möglichst kurze Wegebeziehungen entstehen. Aufgrund der vorgesehenen außerschulischen Nutzung der Sporthalle muss der Eingangsbereich separat auch von außen erreichbar sein. Das Gleiche gilt für den Eingangsbereich für das Familiengrundschulzentrum. Energie- und Klimaschutz Im Rahmen der Planung für den Neubau der Grundschule ist ein Energiekonzept zu erstellen, welches die aktuellen Vorgaben aus dem Sofortmaßnahmenprogramm zum Klimanotstand (VI-A-07961-DS-10) und der Aktualisierung der Energieleitlinie umsetzt. Generell sind im Energiekonzept verschiedene Versorgungsszenarien zu entwickeln und gegenüberzustellen. Das Handlungsfeld 5 des Sofortmaßnahmenprogramms (Errichtung von Solaranlagen auf kommunalen Gebäuden) legt dabei fest: "Ab sofort werden im Regelfall alle kommunalen Neubauten mit einer Solaranlage (Photovoltaik und/oder Solarthermie) ausgestattet [ ]. Dabei wird die verfügbare Dachfläche umfänglich genutzt und die Solaranlage vorzugsweise mit einem Gründach kombiniert". Synergieeffekte sind dabei u.a. der Rückhalt von Niederschlagswasser, Kühlungswirkung und eine gesteigerte Anlageneffizienz der Solarbedachung. Mit Veröffentlichung dieser Ausschreibung auf evergabe, sind die Unterlagen zur 1. Verfahrensstufe hinterlegt und zum Download bereitgestellt. Mit Einladung der ausgewählten Bewerber werden auf evergabe die Unterlagen für die 2. Stufe integriert. II.2.5) Zuschlagskriterien Die nachstehenden Kriterien Preis II.2.6) Geschätzter Wert II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 20.03.2023 Ende: 25.03.2024 Dieser Auftrag kann verlängert werden: Nein II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 6 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Auftraggeber will mit max. 6 Bewerbern die Vergabeverhandlung führen. Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Kriterien: Die im Teilnahmeantrag geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen müssen vorliegen. Sollten nach der formalen Wertung noch mehr als 6 Bewerber im Verfahren sein, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen wie folgt: wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Umsatz und Personal) mit max. 18 Punkten, technische Leistungsfähigkeit mit max. 63 Punkten. Dazu wertet der Auftraggeber nach einem Punktesystem ("Checkliste), dass der Bewerber mit dem Bewerbungsformblatt abrufen kann. Der Auftraggeber will mit max. 6 Bewerbern verhandeln. Bei Punktgleichheit entscheidet der höhere Wert der Technischen Leistungsfähigkeit. Besteht dann immer noch Punktgleichheit, entscheidet das Los. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Leistungsphasen 5-6 Ein Anspruch auf Beauftragung besteht nicht. II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: Nein II.2.14) Zusätzliche Angaben: Mindestbedingungen siehe Anlage 1 Hinweise zum Teilnahmeantrag Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1) Teilnahmebedingungen III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: Der Bewerber muss den Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses oder der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Architekten- oder Ingenieurkammer durch Kopie des Mitgliedsnachweises mit der Mitgliedsnummer. Zusätzlich gilt jeweils spezifisch für die Kategorien: Angaben zum Projektleiter und stellv. Projektleiter: Der/die Projektleiter(in) muss über die Qualifikation "Ingenieur mit Bauvorlageberechtigung" / Nachweis Qualifizierter Tagwerksplaner" oder gleichwertig verfügen. Das gleiche gilt für den stellvertretenden Projektleiter(in). Vorlage Lebenslauf Berufserfahrung in verschiedenen Bauweisen z.B. Massivbauweise und Holzbauweise Der Projektleiter sowie stellvertretende Projektleiter müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens über eine fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen. Notwendige Angaben zum Personal Name Berufsstand und akad. Grad Datum Studienabschluss III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 3 Mio. € für Personenschäden und je 5 Mio € für Sach- und Vermögensschäden führen (z.B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bewerbergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich. Für Nachunternehmer ist kein Versicherungsnachweis erforderlich. Besteht momentan eine Berufshaftpflicht mit einer geringeren Deckungssumme, muss eine Bereitschaftserklärung beigefügt werden, dass im Auftragsfall die Deckungssummen wie gefordert angepasst werden. Möglicherweise geforderte Mindeststandards:Anzahl des fest angestellten Personals (incl. Büroinhaber) in allen Jahren 2019 bis 2021 jeweils mindestens 4 Ingenieure III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: Es sollen insgesamt drei vergleichbare Referenzprojekte, die nach dem 01.01.2011 in Betrieb genommen wurden, benannt werden. Des Weiteren müssen die eingereichten Referenzen durch das sich bewerbende Büro erbracht worden sein. Weiteres siehe Teilnahmeantrag und Anlage 1 Hinweise zu den Teilnahmebedingungen Möglicherweise geforderte Mindeststandards:Geforderte Mindeststandard: Ein Referenzprojekt des bewerbenden Büros muss einem öffentlichen Auftraggeber zu zuordnen sein, dass nach dem 01.01.2011 in Betrieb genommen wurde. Mindestanforderung an eine Referenz, welche folgende Merkmale beinhalten sollte: Öffentlicher Auftraggeber Neubau eines öffentlichen Gebäudes min. LPH 2-4 erbracht, HZ III Baukosten KG 300/ 400 betrugen mindestens 4,0 Mio € netto Sollten die Mindestanforderungen nicht erfüllt sein, wird der Teilnahmeantrag nicht gewertet. III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen III.2) Bedingungen für den Auftrag III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: siehe III.1.1 III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Eine Bewerbergemeinschaft muss eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters vorlegen. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren. Der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen, er muss mindestens die TWP selbst erbringen, mindestens die LPH 1-4. Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens eine Abfrage beim Wettbewerbsregister für eine entsprechende Auskunft zu tätigen. Für Nachunternehmer sind keine Eigenerklärungen erforderlich. Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei Bewerbergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Vergabeverhandlung entsprechende Erklärungen nachzufordern. III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal Abschnitt IV: Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs IV.1.5) Angaben zur Verhandlung IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: Nein IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge Tag und Ortszeit: 09.12.2022 12:00 Uhr IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber Tag: 26.01.2023 IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können DE IV.2.6) Bindefrist des Angebots Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.03.2023 Abschnitt VI: Weitere Angaben VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: Nein VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen VI.3) Zusätzliche Angaben: Die Verfahrensabwicklung inclusive Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform www.evergabe-sachsen.de. Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die Bewerber bitte an die Technische Hotline 0351 41093-1422 Die Auskünfte sind kostenlos. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, DS Leipzig Postanschrift: Braustraße 2 Postleitzahl / Ort: 04107 Leipzig Land: Deutschland VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Postanschrift: Postleitzahl / Ort: VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber verweist auf § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Offizielle Bezeichnung: Postanschrift: Postleitzahl / Ort: VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 04.11.2022 Komplettleistung Hochbau (Neubau),Ausführungsplanung (Hochbau),Ausführungsplanung (Tiefbau/ Straßenbau),Ausführungsplanung (Technische Ausrüstung),Bauleitung/ Bauaufsicht,Tragwerksplanung,Beratung/ Gutachten/ Studie (Bau),Beratung/ Gutachten/ Studie (Technik),Beratung/ Gutachten/ Studie (Verkehr),Projektmanagement/ Kostenkontrolle (Bauwesen)