Tender Republic Ausschreibungen

Neubau Grundschule Hans-Beimler-Strasse inkl. Sporthalle - TGA Planung HLS

LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH, Leipzig

Frist (abgelaufen)
keine Frist angegeben
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Ort der Leistung
Leipzig · Sachsen
Veröffentlicht
CPV
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.

Beschreibung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen Offizielle Bezeichnung: LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH Postanschrift: Salomonstraße 21 Postleitzahl / Ort: 04103 Leipzig Land: Deutschland NUTS-Code: DE Kontaktstelle(n): LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH Telefon: +49 341/9927755 E-Mail: vergabestelle@lesg.de Internet-Adresse(n) Hauptadresse: (URL) https://www.lesg-leipzig.de I.2) Gemeinsame Beschaffung I.3) Kommunikation Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: (URL) https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-1840f4996e3-329611171da2b773 Weitere Auskünfte erteilt/erteilen die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: (URL) www.evergabe.de an die oben genannten Kontaktstellen I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers Andere: GmbH I.5) Haupttätigkeit(en) Andere Tätigkeit: Projektentwicklung Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Neubau Grundschule Hans-Beimler-Strasse inkl. Sporthalle - TGA Planung HLS Referenznummer der Bekanntmachung: 092.30.04 II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71000000-8 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Planung Technische Gebäudeausrüstung - HLS Anlagengruppen 1-3 und 8 Anlagengruppe 1 - Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen Anlagengruppe 2 - Wärmeversorgungsanlagen Anlagengruppe 3 - Lufttechnische Anlagen Anlagengruppe 8 - Gebäude- und Anlagenautomation II.1.5) Geschätzter Gesamtwert II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein II.2) Beschreibung II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) CPV-Code Hauptteil: 71300000-1 II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DED51 Hauptort der Ausführung: Hans-Beimler-Strasse 04159 Leipzig II.2.4) Beschreibung der Beschaffung TGA-Planung HLS Anlagengruppe 1 - Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen Anlagengruppe 2 - Wärmeversorgungsanlagen Anlagengruppe 3 - Lufttechnische Anlagen Anlagengruppe 8 - Gebäude- und Anlagenautomation Die Stadt Leipzig plant auf dem Grundstück Hans-Beimler-Straße, 04159 Leipzig, Flst 705/1 und 706/2, Gem. Möckern den Neubau einer vierzügigen Grundschule inkl. einer Dreifeld-Sporthalle sowie den erforderlichen Freiflächen und Freisportflächen entsprechend den Baustandards der Stadt Leipzig. Die Errichtung der Schule mit Dreifeld- Sporthalle ist Bestandteil einer städtebaulichen Neuordnung des Quartiers entsprechend dem in Aufstellung befindlichen B-Plans 449 (siehe Anlage 13). Der Schulstandort Hans-Beimler-Straße befindet sich im Stadtbezirk Nordwest in der geografischen Mitte des gemeinsamen Schulbezirkes NW 4. Die neue Grundschule soll eine Regelkapazität von 4 Zügen haben. Es werden zusätzlich die baulichen Voraussetzungen für 2 DaZ-Klassen und für eine temporäre Überbelegung von bis zu 20 % der Regelkapazität geschaffen. Bei einer Regelbelegung werden bis zu 448 Schülerrinnen und Schüler unterrichtet, im Falle der temporären Überbelegung bis zu 594. Der geplante Neubau dient als Ersatzneubau und Kapazitätserweiterung für die 39. Schule, Gustav-Kühn-Straße 1. Die Dreifeld-Sporthalle soll auf dem Baufeld so angeordnet werden, dass eine Zugänglichkeit von außen möglich ist, da eine Nutzung nicht nur als Schulsporthalle vorgesehen ist, sondern auch dem Vereinssport einschließlich Ligabetrieb zur Verfügung stehen soll. Daher ist die Sporthalle mit Tribünenbereich vorzusehen. Im Rahmen der Baumaßnahme ist die Unterbringung von 35 Stellplätzen (20 Stellplätze für das umliegende Quartier und 15 für die beschriebene Baumaßnahme an sich, baurechtlich erforderliche Stellplätze) städtebaulich mit zu denken und baulich vorzusehen als mögliches Mobilitätsgeschoss unterhalb der Sporthalle. Die Gebäude müssen barrierefrei gestaltet sein. Auf dem kommunalen Grundstück befindet sich derzeit ein Garagenhof mit 80 Einheiten. Dieser wird im Rahmen der Schulrealisierung abgebrochen werden. Details siehe Auslobung Eine HOAI-Leistung durch ein Architekturbüro ist noch nicht erfolgt. Die TGA-Planung richtet sich nach dem Entwurf des Architekturbüros Objektplanung, welches sich ebenfalls noch in der Ausschreibung befindet. Aufgrund der engen Terminschiene werden die Leistungen des Objektplaners sowie der Fachplaner parallel ausgeschrieben. Zum Termin der Einladung zur Angebotsabgabe werden die Entwurfsunterlagen beigefügt. Nähere Beschreibung siehe Auslobung zur 2. Verfahrensstufe. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst pauschal nur für die Leistungsphasen 1-4 in Anlehnung HOAI als Festpreis. Der Auftraggeber behält sich vor die bauliche Umsetzung durch einen Generalunternehmer ausführen zu lassen. Mit Veröffentlichung dieser Ausschreibung auf evergabe, sind die Unterlagen zur 1. Verfahrensstufe hinterlegt und zum Download bereitgestellt. Die Unterlagen für die 2. Verfahrensstufe werden mit Einladung zur Angebotsabgabe auf evergabe integriert. II.2.5) Zuschlagskriterien Die nachstehenden Kriterien Preis II.2.6) Geschätzter Wert II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 01.02.2023 Ende: 18.12.2023 Dieser Auftrag kann verlängert werden: Ja Beschreibung der Verlängerungen: Der mögliche Gesamtumfang beläuft sich auf die Grundleistungen der LP 1-4 . LPH 5-9 optional Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst nur für Leistungsphase 1-4 HOAI pauschal als Festpreis. II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 6 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Auftraggeber will mit max. 6 Bewerbern die Vergabeverhandlung führen. Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Kriterien: Die im Teilnahmeantrag geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen müssen vorliegen. Sollten nach der formalen Wertung noch mehr als 6 Bewerber im Verfahren sein, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen wie folgt: wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Umsatz und Personal) mit max. 18 Punkten, technische Leistungsfähigkeit mit max. 55 Punkten. Dazu wertet der Auftraggeber nach einem Punktesystem ("Checkliste), dass der Bewerber mit dem Bewerbungsformblatt abrufen kann. Der Auftraggeber will mit max. 6 Bewerbern verhandeln. Bei Punktgleichheit entscheidet der höhere Wert der Technischen Leistungsfähigkeit. Besteht dann immer noch Punktgleichheit, entscheidet das Los. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Leistungsphasen 5-9 Ein Anspruch auf Beauftragung besteht nicht. II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: Nein II.2.14) Zusätzliche Angaben: Mindestbedingungen siehe Anlage 1 Hinweise zum Teilnahmeantrag Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1) Teilnahmebedingungen III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: Der Bewerber muss den Nachweis führen, dass er selbst und sein Personal über die notwendige berufliche Qualifikation verfügt. Für den Nachweis genügt beispielsweise die Kopie der Diplomurkunde oder einer anderen Urkunde des Studienabschlusses oder der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer durch Kopie des Mitgliedsnachweises mit der Mitgliedsnummer. Zusätzlich gilt jeweils spezifisch für die Kategorien: Der/die Projektleiter(in) und stellvertretende Projektleiter (in) müssen über die Qualifikation Ingenieur für Gebäudetechnik, Maschinenbau oder Versorgungstechnik bzw. ein äquivalenter Studienabschluss (MSc) mit einer Studiendauer von mind. 4 Jahren in einer der o.g. Fachrichtungen oder gleichwertig verfügen. Angaben zum Projektleiter: Vorlage Lebenslauf Benennung persönliche Referenz mit Projektbeschreibung, Person war mindestens für 3 aufeinanderfolgende Leistungsphasen verantwortlich Alle vorgenannten Personen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens über eine fünfjährige Berufserfahrung nach dem Studienabschluss verfügen. Notwendige Angaben zum Personal Name Berufsstand und akad. Grad Datum Studienabschluss Anzahl des fest angestellten Personals (incl. Büroinhaber) in allen Jahren 2019 bis 2021 jeweils mindestens 4 Ingenieure III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 3 Mio. € für Personenschäden und je 5 Mio € für Sach- und Vermögensschäden führen (z.B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bewerbergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich. Für Nachunternehmer ist kein Versicherungsnachweis erforderlich. Besteht momentan eine Berufshaftpflicht mit einer geringeren Deckungssumme, muss eine Bereitschaftserklärung beigefügt werden, dass im Auftragsfall die Deckungssummen wie gefordert angepasst werden. Möglicherweise geforderte Mindeststandards:Anzahl des fest angestellten Personals (incl. Büroinhaber) in allen Jahren 2019 bis 2021 jeweils mindestens 4 Ingenieure III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: keine Ausschlussgründe nach § 123f GWB Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens eine Abfrage beim Wettbewerbsregister für eine entsprechende Auskunft zu tätigen. Für Nachunternehmer sind keine Eigenerklärungen erforderlich. falls zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung Bewerbergemeinschaften müssen eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters und der Verpflichtung zur gesamtschuldnerischen Haftung vorlegen. Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung (beide Kategorien): Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen. Das gilt bei Bewerbergemeinschaften nur für den bevollmächtigten Vertreter. Für Nachunternehmer ist kein Nachweis erforderlich. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Vergabeverhandlung entsprechende Erklärungen nachzufordern. Möglicherweise geforderte Mindeststandards:Es sollen insgesamt drei vergleichbare Referenzprojekte, die nach dem 01.01.2011 in Betrieb genommen wurden, benannt werden. Des Weiteren müssen die eingereichten Referenzen durch das sich bewerbende Büro erbracht worden sein. Weiteres siehe Teilnahmeantrag und Anlage 1 Hinweise zu den Teilnahmebedingungen. Geforderte Mindeststandard: Ein Referenzprojekt des bewerbenden Büros muss einem öffentlichen Auftraggeber zu zuordnen sein, dass nach dem 01.01.2011 in Betrieb genommen wurde. Mindestanforderung an eine Referenz, welche kummulativ folgende Merkmale beinhalten sollte: Öffentlicher Auftraggeber Neubau eines öffentlichen Gebäudes min. LPH 2-4 erbracht. Baukosten KG 400 für die HLS Anlagengruppen 1-3, 8 mindestens 1,1 Mio € netto Sollten die Mindestanforderungen nicht erfüllt sein, wird der Teilnahmeantrag nicht gewertet. III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen III.2) Bedingungen für den Auftrag III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: siehe III.1.1 III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren. III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind Abschnitt IV: Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs IV.1.5) Angaben zur Verhandlung IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: Nein IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge Tag und Ortszeit: 01.12.2022 12:00 Uhr IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber Tag: 12.12.2022 IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können DE IV.2.6) Bindefrist des Angebots Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.03.2023 Abschnitt VI: Weitere Angaben VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: Nein VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen VI.3) Zusätzliche Angaben: Die Verfahrensabwicklung inclusive Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform www.evergabe-sachsen.de. Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die Bewerber bitte an die Technische Hotline 0351 41093-1422 Die Auskünfte sind kostenlos. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, DS Leipzig Postanschrift: Braustraße 2 Postleitzahl / Ort: 04107 Leipzig Land: Deutschland VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Postanschrift: Postleitzahl / Ort: VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber verweist auf § 160 GWB: (1)Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2)Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3)Der Antrag ist unzulässig, soweit 1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Offizielle Bezeichnung: Postanschrift: Postleitzahl / Ort: VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 25.10.2022 Komplettleistung Hochbau (Neubau),Klimatechnik-/ Lüftungstechnik,Ausführungsplanung (Hochbau),Ausführungsplanung (Tiefbau/ Straßenbau),Ausführungsplanung (Technische Ausrüstung),Bauleitung/ Bauaufsicht,Tragwerksplanung,Beratung/ Gutachten/ Studie (Bau),Beratung/ Gutachten/ Studie (Technik),Beratung/ Gutachten/ Studie (Verkehr),Projektmanagement/ Kostenkontrolle (Bauwesen)