Tender Republic Ausschreibungen

Neubau Grundschule Schimmelstraße Halle (Saale)

Stadt Halle (Saale), Halle (Saale)

Frist (abgelaufen)
keine Frist angegeben
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Ort der Leistung
Halle (Saale) · Sachsen-Anhalt
Veröffentlicht
CPV
71250000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros · 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

Beschreibung

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen Offizielle Bezeichnung: Stadt Halle (Saale) Postanschrift: Marktplatz 1 Postleitzahl / Ort: 06110 Halle (Saale) Land: Deutschland NUTS-Code: DEE02 Telefon: +49 3443284390 E-Mail: langguth@wenzel-drehmann-pem.de Fax: +49 3443284399 Internet-Adresse(n) Hauptadresse: (URL) www.halle.de I.2) Gemeinsame Beschaffung I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers Andere: Kommunaler Auftraggeber I.5) Haupttätigkeit(en) Allgemeine öffentliche Verwaltung Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Neubau Grundschule Schimmelstraße Halle (Saale) Referenznummer der Bekanntmachung: 248-TWP II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71300000-1 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen im Leistungsbereich § 51 HOAI (Tragwerksplanung) für das Vorhaben "Neubau einer 3-zügigen Grundschule einschl. Hort und Sporthalle in der Schimmel-straße Halle (Saale)" II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein II.1.7) Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) Wert: 235.722,68 EUR II.2) Beschreibung II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) CPV-Code Hauptteil: II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DEE02 Hauptort der Ausführung: Stadt Halle (Saale) II.2.4) Beschreibung der Beschaffung Gegenstand der Ausschreibung ist die Planung (§ 51 HOAI) für die Errichtung einer 3-zügigen Grundschule einschl. Hort und Sporthalle. Das ca. 1 ha große Grundstück Schimmelstraße 6 liegt zentrumsnah in der Stadt Halle (Saale), im östlichen Teil des gründerzeitlichen Innenstadtringes um die Altstadt. Durch die innerstädtische Lage des Grundstückes und die topografischen Gegebenheiten ist die Entwicklung des neuen Schulstandortes eine besondere Herausforderung. Ziel ist es die funktionalen und infrastrukturellen Anforderungen des Raumprogramms und die innerstädtische Lagesituation mit einer herausragenden Architektur/städtebaulichen Qualität zu verbinden. Bei der architektonischen Gestaltung sind hohe qualitative Anforderung entsprechend der Bedeutung des Schulneubaus als ein wichtiges öffentliches Gebäude sowie die in unmittelbarer Nähe liegenden Baudenkmale und hochwertigen Solitärbauten zu erfüllen. Formensprache, Materialität und Farbgebung sollen auf den Standort reagieren und dem Maßstab des Nutzers "Grundschulkind" angemessen sein. Mit dem Schulneubau soll eine Lernumgebung geschaffen werden, welche die Initiierung von Lernprozessen fördert. Baulich sollen die pädagogischen Anforderungen für eine Individualisierung und innere Differenzierung des Unterrichtsgeschehens, interaktives Lernen mit allen Sinnen, Teamentwicklung, Ganztagsangebote ermöglicht werden. Der Schulneubau soll als Lehr-, Lern- und Lebensort konzipiert und modellhaft barrierefrei für Körper- und Sinnesbeeinträchtigungen sein. Die Entrees zur Schule sind als Schnittstelle zum öffentlichen Raum attraktiv an den Straßenraum anzubinden. Grundschule und Hort sollen sich als ein Bildungshaus verstehen und ein gemeinsames ganztägiges Bildungsangebot synergetisch umsetzen. Dabei wird eine flexible Nutzung von Schul- und Hortbereich angestrebt. Es ist von 300 Schüler- /285 Hortplätzen auszugehen. Als BGF sind ca. 5.500 m² (Grundschule) und ca. 1.250 m² (Sporthalle) vorgesehen. Außenanlagen und Außensportanlagen umfassen eine Fläche von ca. 5.500 m². Für das Vorhaben steht ein Gesamtkostenbudget von ca. 18,6 Mio. € (brutto) für die KG 200 bis 700 (DIN 276) zur Verfügung. Für die Teilbaukosten der KG 300 stehen ca. 10,00 Mio. € brutto und für die KG 400 ca. 3,30 Mio. € brutto zur Verfügung. Dieser Budgetrahmen gilt als Kostenobergrenze, auf welche die Planungsleistungen auszurichten sind. Im Rahmen der Projektqualifizierung wird gegenwärtig ein Planungswettbewerb nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach VgV für die Planungsleistungen nach § 34 und § 39 HOAI durchgeführt. Durch den Wettbewerbsbeitrag sollen Ideen und optimierte Konzepte zur Umsetzung einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauweise sowie Gebäudetechnik gefunden werden. Dabei sind klima- und ressourcenschonende Lösungen, z.B. eine Ausführung in Holzbauweise sowie Verwendung von ökologischen und recycelten Baustoffen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte ausdrücklich erwünscht. Das Bewertungssystem nachhaltiges Bauen (BNB) des Bauens soll Berücksichtigung finden. Der AG überträgt dem AN mit Vertragsabschluss zunächst als Beauftragungsstufe 1 die Leistungsphasen 1 bis 4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung). Die Beauftragung der Beauftragungsstufe 2 (Leistungsphase 5 - Ausführungsplanung und Leistungsphase 6 - Vorbereitung der Vergabe) oder einzelner Leistungen oder Teilleistungen daraus bleibt dem AG als freie Option vorbehalten. Ein Anspruch des AN auf Beauftragung weiterer, über die erste Stufe hinausgehender Stufen oder Leistungsphasen oder (Teil-) Leistungen besteht nicht. Die Abgabe der abgeschlossenen Leistungsphase 3 ist für den 30.09.2022 avisiert. Die Fertigstellung der Schule muss zum Schuljahr 2025/26 erfolgen. Der Auftraggeber behält sich vor, in Anwendung von § 132 (2), (3) GWB dem im Ergebnis des Vergabeverfahrens beauftragten Bieter, ggf. weitere/ ergänzende Leistungen (Anlage 1 HOAI), die im Zusammenhang mit dem in Pkt. II.2.4 beschriebenen Vorhaben stehen, zu übertragen. Die Beauftragung weiterer Leistungen besteht als Option ohne Anspruch darauf. Die Planungsaufgabe und der Planungsumfang kann in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit der erforderlichen Finanzmitteln durch die Vergabestelle jederzeit räumlich, baulich oder zeitlich modifiziert und um weitere Maßnahmen ergänzt werden. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf Grundlage der Erstangebote im Sinne von § 17 (11) VgV zu vergeben. Weitergehende Informationen sind der Datei "Ergänzende verbindliche Inhalte zum Bekanntmachungstext" zu entnehmen. Die Vergabestelle erwartet, dass im Fall einer Beauftragung das angebotene Projektteam zur Sicherstellung der Terminplanung sofort und vollumfänglich zur Verfügung steht. Im Bedarfsfall ist zur Sicherstellung der Termineinhaltung eine Aufstockung der Teamstärke zu gewährleisten. II.2.5) Zuschlagskriterien Qualitätskriterium Name: Darstellung der projektbezogenen Anwendung / Verwertung der vorhandenen Erfahrungshintergründe im Bereich: "Planung und Realisierung von Neubau, umfassendem Umbau oder grundhafter Komplettsanierung von Gebäuden eines öffentlichen Auftraggebers mit Fertigstellung im Zeitraum 2018 - 2021", Gewichtung: 15,00 Name: Darstellung der projektbezogenen Anwendung / Verwertung der vorhandenen Erfahrungshintergründe im Bereich: "Planung und Realisierung von Neubau, umfassendem Umbau oder grundhafter Komplettsanierung eines Gebäudes der Kategorie Sportbauten (Hallenbauten) mit Fertigstellung im Zeitraum 2018 - 2021", Gewichtung: 15,00 Name: Darstellung der projektbezogenen Anwendung / Verwertung der vorhandenen Erfahrungshintergründe im Bereich: "Erstellung einer Baugrubenstatik unter Berücksichtigung der Einwirkung von Baulasten aus einer Grenzbebauung", Gewichtung: 15,00 Name: Darstellung der internen Organisation/ des Planungsablaufs, Gewichtung: 15,00 Name: Projektbezogene Qualitätssicherung in der Planungsphase (bis LPH 6), Gewichtung: 30,00 Preis Gewichtung: 10,00 II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Die Vergabe erfolgt stufenweise für Planungsleistungen nach § 51 HOAI für die LPH 1 bis 6. Geplante 1. Stufe der Beauftragung: - § 51 HOAI LPH 1 bis 4. Geplante 2. Stufe der Beauftragung: - § 51 HOAI LPH 5 und 6. Die stufenweise Beauftragung weiterer Projektstufen erfolgt in Abhängigkeit der Bestätigung des Planungsergebnisses der Entwurfsplanung sowie in Abhängigkeit der Verfügbarkeit der erforderlichen Finanzmittel. Ein Anspruch auf die Beauftragung der optionalen Leistungsphasen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Planungsaufgabe und den Planungsumfang in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit der erforderlichen Finanzmitteln durch die Vergabestelle jederzeit räumlich, baulich oder zeitlich modifiziert (vergrößern/verkleinern) und um weitere Maßnahmen zu ergänzen. Der Auftraggeber behält sich vor, in Anwendung von § 132 (2), (3) GWB den nach diesem Verfahren beauftragten Bieter, ggf. weitere/ ergänzende Leistungen, die im Zusammenhang mit dem in Pkt. II.1.4/ II.2.4/ II.2.7 beschriebenen Vorhaben stehen, zu übertragen. Die Beauftragung weiterer Leistungen besteht als Option ohne Anspruch darauf. II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: Nein II.2.14) Zusätzliche Angaben: Das voraussichtliche Gesamthonorar inklusive der in Pkt. II.2.11 beschriebenen Leistungsoptionen beträgt 280.509,99 € brutto. Zunächst werden gem. Beschreibung Pkt. II.2.11 nur die Leistungsphasen 1 bis 4, einschl. der diesbezüglichen besonderen Leistungen, mit einer Auftragssumme von 162.695,79 € brutto beauftragt. Nach Bestätigung des Planungsergebnisses können die restlichen Leistungsphasen beauftragt werden. Abschnitt IV: Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: Ja IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 223-587405 IV.2.8) Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems IV.2.9) Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation Abschnitt V: Auftragsvergabe Auftrags-Nr. 1 - Bezeichnung des Auftrags: Neubau Grundschule Schimmelstraße Halle (Saale) Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja V.2) Auftragsvergabe V.2.1) Tag des Vertragsabschlusses 30.03.2022 V.2.2) Angaben zu den Angeboten Anzahl der eingegangenen Angebote: 4 Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 3 Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0 Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0 Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4 Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: Nein V.2.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde Offizielle Bezeichnung: ahw Ingenieure GmbH Postanschrift: Gildenstraße 2h Postleitzahl / Ort: 48157 Münster Land: Deutschland NUTS-Code: DEA33 Telefon: +49 251-14134-0 Fax.: +49 251-14134-50 E-Mail: vgvahw@ahw-ing.com Der Auftragnehmer ist ein KMU: Ja V.2.4) Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.) Gesamtwert des Auftrags/Loses: 235.722,68 EUR V.2.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen Abschnitt VI: Weitere Angaben VI.3) Zusätzliche Angaben: VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2 Postleitzahl / Ort: 06112 Halle (Saale) Land: Deutschland Telefon: +49 3455140 Fax.: +49 3455141115 VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Postanschrift: Postleitzahl / Ort: VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Erkannte Vergabeverstöße sind gemäß § 160 Nr. GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen. Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB bei Ablehung einer Rüge durch die Vergabestelle: spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggegebers, einer Vergaberüge des Unternehmens, welches eine Verletzung seiner Rechte nach den §§ 97 ff GWB geltend macht, nicht abzuhelfen zu wollen. VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Offizielle Bezeichnung: Stadt Halle (Saale), Fachbereich Recht, Abt. Vergabe, z.H. Herr Dr. Brümmer Postanschrift: Marktplatz 1 Postleitzahl / Ort: 06108 Halle (Saale) Land: Deutschland Telefon: +49 3452214400 Fax.: +49 3452214447 E-Mail: thomas.bruemmer@halle.de Internet-Adresse: (URL) www.halle.de VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 28.04.2022 Komplettleistung Hochbau (Neubau),Ausführungsplanung (Hochbau),Ausführungsplanung (Tiefbau/ Straßenbau),Ausführungsplanung (Technische Ausrüstung),Bauleitung/ Bauaufsicht,Tragwerksplanung,Landschaftsbauplanung,Beratung/ Gutachten/ Studie (Bau),Beratung/ Gutachten/ Studie (Technik),Beratung/ Gutachten/ Studie (Verkehr),Projektmanagement/ Kostenkontrolle (Bauwesen)

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