Neubau Hochwasserrückhaltebecken Gonna - Baugrunduntersuchung
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, Halle (Saale)
- Frist (abgelaufen)
- keine Frist angegeben
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Bauleistung
- Ort der Leistung
- nicht angegeben
- Veröffentlicht
- Branche
- Bau
- CPV
- 45000000 Bauarbeiten43000000 Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen · 44000000 Baukonstruktionen und Baustoffe; Bauhilfsprodukte (elektrische Apparate ausgenommen) · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Beschreibung
Der Baubereich liegt im Gonnatal oberhalb der Ortslage Gonna, ca. 6 km nördlich von Sangerhausen im Landkreis Mansfeld-Südharz im Land Sachsen-Anhalt. Die geplante Sperrstelle liegt ca. bei Fluss-km 12,0 der Gonna. Der Rückhalteraum hat eine maximale Länge von ca. 300 m nach Oberwasser und endet unterhalb der Ortslage Obersdorf. In der Ortslage Gonna und in nördlichen Teilen Sangerhausens verursachen Hochwässer der Gonna regelmäßig z.T. erhebliche Schäden in angrenzenden Siedlungsgebieten und an der Infrastruktur. Durch den Vorhabensträger werden in diesem Zusammenhang Hochwasserschutzmaßnahmen zur Erhöhung der Hochwassersicherheit in den betroffenen Bereichen veranlasst, um einen Schutzgrad HQ100 in den Ortslagen zu gewährleisten. Grundlage für die Ermittlung von wirtschaftlichen Hochwasserschutzmaßnahmen an der Gonna ist der Hochwasserschutzplan, der neben wasserbaulichen Maßnahmen in den Ortslagen die Errichtung des Hochwasserrückhaltebeckens Gonna ausweist. Das Becken stellt einen zusätzlichen Rückhalt in der Fläche bereit, welcher in Kombination mit den weiteren vorgesehenen und zum Teil auch schon umgesetzten baulichen Maßnahmen an der Gonna den Schutzgrad HQ100 ermöglicht. Der mit dem HRB erzeugte Rückhalt oberhalb der Ortslage Gonna reduziert das HQ100 unterwasserseitig des HRB von 8,75 m³/s auf 6 m³/s. ....................................................................................... Ergänzende Baugrunduntersuchung (Ausführung Februar - März 2026) voraussichtlich auszuführende Leistungen: - 65 m Bohrung für Bodenerkundung nach DIN 4021 bis 20 m Tiefe ausführen, Bodenproben als Rotationskernbohrung mit Verrohrung. Innendurchmesser mindestens 140 mm - 8 Stck Standard-Penetration-Test - Probenahme - Fotodokumentation Bohrkerne - 4 Stck Rammsondierungen DPH bis 20 m Tiefe - Laboruntersuchungen - Gutachterliche Tätigkeiten, Zeichen- und Schreibarbeiten ....................................................................................... Fremdüberwachung Baugrund (Ausführung Oktober 2026 - Dezember 2027) voraussichtlich auszuführende Leistungen: - Teilnahme an den Bauberatungen sowie Beratungen mit dem AG nach Aufforderung - Überwachungstermine mit Kontrollen des Erdstoffeinbaus sowie die zugehörigen Probenahmen und Feldversuche als Vergleich zur Eignungsprüfung - Laborversuche als Vergleich zur Eignungsprüfung
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