Nicht offener einphasiger Interdisziplinärer Realisierungswettbewerb "Sportzentrum Jahnstraße in Eschweiler" nach RPW 2013 im Rahmen der VgV
Stadt Eschweiler, Eschweilervergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 797 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Nichtoffenes Verfahren, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Eschweiler · Städteregion Aachen · Nordrhein-Westfalen
- Veröffentlicht
- CPV
- 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros · 71220000 Architekturentwurf · 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen · 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros · 71310000 Technische Beratung und Konstruktionsberatung · 71311000 Beratung im Tief- und Hochbau · 71314000 Dienstleistungen im Energiebereich · 71314100 Dienstleistungen im Elektrobereich
Beschreibung
Die Flutkatastrophe im Jahr 2021 hat die Stadt Eschweiler besonderes stark getroffen. Das "Sportzentrum Jahnstraße", bestehend aus einem Schwimmbad mit angrenzender Sporthalle, ist bei der Katastrophe so stark geschädigt worden, dass im Rahmen des Wiederaufbaus eine Sanierung oder auch Teilsanierung als nicht mehr wirtschaftlich beurteilt wurde. Der Gebäudekomplex soll mit Beschluss des Rates der Stadt Eschweiler an gleicher Stelle, auf dem 7.000 qm Grundstück, neu errichtet werden. _______________________________________________________________________ Die Stadt Eschweiler wünscht sich zur Umsetzung eines Hallenbades mit 25 m-Schwimmerbecken (8 Bahnen) innovative und nachhaltige Lösungsvorschläge. Zudem soll in kleinerem Maßstab eine Variante mit einem 25 m- Schwimmerbecken mit 6 Bahnen dargestellt werden. _______________________________________________________________________ Im Rahmen von fünf Workshops sind Raumbedarfe ermittelt worden, die nun als detailliertes Raumprogramm mit rund 4.600 qm NUF vorliegen. _______________________________________________________________________ Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Wettbewerb mit 15 Teilnehmenden nach RPW 2013 mit anschließendem Verhandlungsverfahren (gem. § 14 Abs. 4 Pkt. 8 VgV) vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Generalplaner/Arbeitsgemeinschaften mit und ohne Subunternehmer aus Architekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen, Ingenieur*innen und/oder Beratende/r Ingenieur*innen (Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung und Bauphysik). Die Fachplanungsbüros für Brandschutz und Verkehrsplanung müssen erst im Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb benannt werden. Die Fachplanung Schwimmbadtechnik wird gesondert vergeben und ist nicht Bestandteil des Generalplanungsumfangs. _______________________________________________________________________ Alle teilnehmenden Büros haben ihre Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. _______________________________________________________________________ Die Zahl der Teilnehmenden wird auf 15 beschränkt. Neben vier zugeladenen Teilnehmenden werden weitere 11 Teilnehmende durch ein vorgeschaltetes Auswahlverfahren ermittelt. _______________________________________________________________________ Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung. Architekt*in, Innenarchitekt*in, Landschaftsarchitekt*in, Ingenieur*in und/oder Beratende/r Ingenieur*in (Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung, Bauphysik) befugt sind. Innenarchitekt*innen sind teilnahmeberechtigt, wenn sie über eine uneingeschränkte Bauvorlageberechtigung verfügen. Für Innenarchitekt*innen ohne uneingeschränkte Bauvorlageberechtigung (gem. 67 BauO NRW 2016), ist zwingend die Zusammenarbeit mit Architekt*innen notwendig. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn der satzungsmäßige Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Außerdem müssen die zu benennende bevollmächtigte Vertretung und der Verfassende der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt*in, Landschaftsarchitekt*in, Innenarchitekt*in, Ingenieur*in und/oder Beratende/r Ingenieur*in (Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung und Bauphysik) wer über ein Diplom bzw. Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht. Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die fachlichen Anforderungen und die Bewerbergemeinschaft insgesamt die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. _______________________________________________________________________ Im Anschluss an den Realisierungswettbewerb wird ein Verhandlungsverfahren nach VgV mit den Preisträger*innen durchgeführt. Dabei soll zunächst nur mit der/dem ersten Preisträger*in verhandelt werden.
Zuschlag
5 Zuschläge. 39 Angebote gingen ein.
- Los 11. Preis: a+r Generalplaner GmbH, Stuttgart mit Faktorgruen Landschaftsarchitekten, Freiburg, Stuttgart19.12.2024
- Los 12. Preis: Kadawittfeldarchitektur Kilian Kada, Gerhard Wittfeld, Aachen mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn, Aachen19.12.2024
- Los 13. Preis: slapa oberholz pszczulny I sop GmbH & Co. KG mit KRAFT.RAUM, Duüsseldorf, Düssseldorf19.12.2024
- Los 1Anerkennung: fischerarchitekten Partnerschaft mbB mit Scape Landschaftsarchitekten GmbH, Düsseldorf, Aachen19.12.2024
- Los 1Anerkennung:pbr Planungsbüro Rohling AG mit pbr freiraum GmbH, Hannover, Osnabrück19.12.2024