Nichtoffener Planungswettbewerb nach RPW 2013-Ersatzneubau Multifunktionsgebäudekomplex Nord
LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH, Leipzig
- Frist (abgelaufen)
- keine Frist angegeben
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Ort der Leistung
- Leipzig · Sachsen
- Veröffentlicht
- CPV
- 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros · 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen · 71420000 Landschaftsgestaltung
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen Offizielle Bezeichnung: LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH Postanschrift: Salomonstraße 21 Postleitzahl / Ort: 04103 Leipzig Land: Deutschland NUTS-Code: DED51 Kontaktstelle(n): LESG Gesellschaft der Stadt Leipzig zur Erschließung, Entwicklung und Sanierung von Baugebieten mbH Telefon: +49 341/9927755 E-Mail: vergabestelle@lesg.de Internet-Adresse(n) Hauptadresse: (URL) https://www.lesg-leipzig.de I.2) Gemeinsame Beschaffung I.3) Kommunikation Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: (URL) https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-18698329888-3f1921540b370ea Weitere Auskünfte erteilt/erteilen die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: (URL) www.evergabe.de an die oben genannten Kontaktstellen I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers Andere: GmbH I.5) Haupttätigkeit(en) Andere Tätigkeit: Projektentwicklung Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Nichtoffener Planungswettbewerb nach RPW 2013-Ersatzneubau Multifunktionsgebäudekomplex Nord Referenznummer der Bekanntmachung: 107.03.02 II.1.2) CPV-Code Hauptteil 71000000-8 II.1.3) Art des Auftrags Dienstleistungen II.1.4) Kurze Beschreibung: Nichtoffener interdisziplinärer Planungswettbewerb nach RPW 2013 nach §71 Abs. 3 VgV Ersatzneubau Multifunktionsgebäudekomplex Kita Nordstrasse in 04105 Leipzig II.1.5) Geschätzter Gesamtwert II.1.6) Angaben zu den Losen Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein II.2) Beschreibung II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s) CPV-Code Hauptteil: 71200000-0 71420000-8 II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DED51 Hauptort der Ausführung: Nordstrasse in 04105 Leipzig II.2.4) Beschreibung der Beschaffung Objektplanung Gebäude und Freianlagenplanung Gegenstand des Wettbewerbes ist der Bau eines Multifunktionsgebäudekomplexes, welcher Raum für zwei Kindertagesstätten, einen Bereich für Hilfen zur Erziehung und Büroflächen für die Leipziger Stadtverwaltung schaffen soll. Auswahlverfahren Teilnahmewettbewerb: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden aus der Gesamtzahl der Bewerbungen maximal zehn interdisziplinäre Teams ausgewählt. Die Auswahl erfolgt anhand folgender Kriterien: Fristgerechte und vollständige Abgabe der Bewerbungsunterlagen bis zum 03.04.2023 12:00 Uhr über die Vergabeplattform evergabe Plattform (digital). Teilnahmeantrag mit Unterschrift. Liste und Präsentation der Referenzprojekte (vgl. Anlage 01 zum Teilnahmeantrag) Nachweis der interdisziplinären Zusammensetzung des sich bewerbenden Teams unter Einbeziehung der Fachrichtungen Architektur und Land-schafts- und Freiraumplanung durch Erklärung zur Zusammenarbeit von Bewerbern (vgl. Anlage 02 zum Teilnahmeantrag - Erklärung Bewerbergemeinschaft) bzw. Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe (vgl. Anlage 03 zum Teilnahmeantrag), unterschrieben. Für die Fachrichtungen Architektur und Landschafts-/Freiraumplanung ist die Berechtigung zur Führung der genannten Berufsbezeichnungen nachzuweisen, durch eine entsprechende Bescheinigung einer Architektenkammer der Bundesrepublik Deutschland bzw. ein vergleichbares Dokument aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (für jede/-n Projektverantwortliche/-n) Kopie Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug (falls vorhanden) Darstellung des vorgesehenen Projektteams unter namentlicher Nennung der Teammitglieder, einschließlich Angaben zur Berufserfahrung (vgl. Teilnahmeantrag und Anlagen zum Teilnahmeantrag). Beiblatt zur Berufshaftpflichtversicherung (vgl. Anlage 04 zum Teilnahmeantrag), ausgefüllt und unterschrieben. Eigenerklärung, ausgefüllt und unterschrieben (vgl. Anlage 05 zum Teilnahmeantrag) Kriterium 1 - technische Leistungsfähigkeit (60% Gewichtung) Kriterium 2 - wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (40% Gewichtung) Siehe Bewertungsmatrix Teilnahmeantrag: Das Formular für den Teilnahmeantrag ist als Teil der Verfahrensunterlagen über die evergabe Plattform abrufbar. Es ist zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen. Geforderte Nachweise/Erklärungen sind beizufügen. Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge führen zum Ausschluss der Bewerbung. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Baukostenannahme: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie (2019, inkl. 3 % Kostensteigerung) wurde auf Grundlage der DIN 276 und unter Berücksichtigung der Kostenkennwerte des BKI 2021 Mitte (mittlerer bis hoher Standard) eine Kostenermittlung durchgeführt. Dementsprechend wird ein Gesamtkostenrahmen für die Realisierung des Multifunktionskomplexes von ca. 20 Mio. EUR (brutto) angenommen. Darin enthalten sind folgende Kostengruppen brutto: ca. 11,5 Mio. EUR (KG 300 Gebäudekosten) ca. 3,3 Mio. EUR (KG 400 Haustechnik) ca. 690.000 EUR (KG 500 Außenanlagen) In Bezug auf die Neubauplanung sind im Wettbewerbsentwurf die anzuwendenden technischen Regelwerke mit ihren Anforderungen an den Brandschutz, das barrierefreie Bauen sowie die Vorgaben der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) einzuhalten. Außerdem sind die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) sowie die Baulichen Standards der Stadt Leipzig zu beachten. Wettbewerbsbetreuung: u/m/s Stadtstrategien Leibnitzstr. 15 04105 Leipzig Wettbewerbsbedingungen: Der Durchführung dieses Wettbewerbs liegt die Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2013 zugrunde, soweit in der Auslobung nichts ausdrücklich Anderes festgelegt ist. Die Auslobung ist für die Ausloberin, die Teilnehmer sowie alle anderen am Wettbewerb beteiligten verbindlich. Sie erkennen durch ihre Mitwirkung am Verfahren den Inhalt dieser Auslobung als verbindlich an. An der Vorbereitung und Auslobung dieses Wettbewerbs hat die Architektenkammer Sachsen beratend mitgewirkt. Die Registrierung bei der Architektenkammer Sachsen ist angefragt. Gegenstand des Wettbewerbs: Gegenstand des Wettbewerbes ist der Bau eines Multifunktionsgebäudekomplexes, welcher Raum für zwei Kindertagesstätten, einen Bereich für Hilfen zur Erziehung und Büroflächen für die Leipziger Stadtverwaltung schaffen soll. Das Wettbewerbsgebiet zeichnet sich durch seine zentrale Lage und gute Erschließung aus. Der Leipziger Zoo befindet sich in ca. 200m Entfernung, westlich des Wettbewerbsgebietes und die Leipziger Innenstadt ist in ca. 600m Entfernung Richtung Süden zu erreichen. Als Teil der gründerzeitlich geprägten Leipziger Nordvorstadt liegt das Wettbewerbsgebiet im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung für das Gebiet "Leipzig- Innenstadt" (vom 12.01.2002, geändert durch Beschluss-Nr.: RBV-2155/14 Erweiterung I]). Das Areal selbst umfasst die südliche Hälfte eines gründerzeitlichen Blockareals und erstreckt sich in Ost-West-Richtung von der Nordstraße bis zur Pfaffendorfer Straße. Die südliche Grenze wird von der Ernst- Pinkert-Straße markiert. Der nördliche Abschluss des Gründerzeitblocks wird durch eine geschlossene Blockrandbebauung mit grünem Innenhof gebildet. Auf dem zu beplanenden Grundstück steht zurzeit eine Kindertageeinrichtung "Kindertagesstätte am Zoo" aus dem Jahr 1969 mit südlich und westlich angrenzender Freifläche inkl. altem Baumbestand. Das Bestandsgebäude der Kindertagesstätte Nordstraße 43 wurde in monolithischer Bauweise errichtet. Der Baukörper, mit einer Grundfläche von 736 m2, verläuft parallel zur Ernst-Pinkert-Straße und ist mittig auf der östlichen Hälfte des insgesamt 4.689 m2 großen Grundstückes angeordnet. Das Bestandsgebäude der KiTa weist jedoch zahlreiche Mängel auf. Die Gebäudehülle, technische Anlagen sowie Sanitär- und Elektroinstallationen sind flächendeckend sanierungsbedürftig. Ebenso werden die heutigen Anforderungen an den Wärmeschutz, an die Energieeffizienz, an den Brandschutz, an den Schallschutz sowie an die Barrierefreiheit nicht erfüllt. Aus diesen Gründen ist der Abriss des Gebäudes geplant. Die KiTa-Nutzung wird zukünftig, nach einer Interimslösung, Teil des geplanten Multifunktionsgebäudekomplexes. Der geplante Realisierungswettbewerb soll qualitativ hochwertige architektonisch- städtebauliche sowie landschafts-/und freiraumplanerische Ansätze für die Umsetzung eines Multifunktionsgebäudekomplexes mit zwei Kindertagesstätten, einer Wohngruppe und Büroräumen für die Leipziger Stadtverwaltung sowie den dazugehörigen Freiräumen liefern. Mögliche Nutzungssynergien und eine mögliche spätere Umnutzung sind auszuloten bzw. mitzudenken. Für die Bearbeitung des Wettbewerbes ist ein Zeitraum von ca. 13 Wochen vorgesehen. Art des Wettbewerbs Das Verfahren wird als nicht offener Realisierungswettbewerb für interdisziplinäre Planungsteams der Fachrichtungen Architektur und Landschafts-/Freiraumplanung mit vorgeschaltetem EU-weit ausgeschriebenen Teilnahmewettbewerb und nachgelagertem VgV-Verfahren durchgeführt. Das Verfahren ist anonym - die Verfasser der Wettbewerbsarbeiten bleiben bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung anonym. Die Kommunikation und Wettbewerbssprache ist deutsch. Die Kommunikation mit den Wettbewerbsteilnehmern erfolgt per E-Mail. Preisgericht Die Wettbewerbsarbeiten werden durch ein von der Auslober/-in berufenes Preisgericht beurteilt. Das Preisgericht wurde in folgender Zusammensetzung (in alphabetischer Reihenfolge), vor der endgültigen Abfassung der Auslobung, gebildet. Änderungen vorbehalten Fachpreisrichter*innen (5) + Stellvertreter*in Prof. Jörg Springer, Springer Architekten, Berlin Judith Burgerova, 03 Arch. GmbH, München Canan Rohde-Can, Rohdecan Architekten GmbH, Dresden Carola Schäfers, Carola Schäfers Architekten BDA Dr. Carlo Becker, BGMR, Berlin Prof. Barbara Hutter, Hutterreimann Landschaftsarchitektur, Berlin Sebastian Pfeiffer, LESG Leipzig Uwe Steudten, LESG Leipzig (Vertretung) Thomas Dienberg, Baubürgermeister Stadt Leipzig Dr. Brigitta Ziegenbein, Leitung Stadtplanungsamt Sachpreisrichter*innen (4) + Stellvertreter*in Vicky Felthaus, Beigeordnete für Jugend, Schule und Demokratie, Stadt Leipzig Peter Hirschmann, Amt für Schule, Stadt Leipzig Frau Wichmann, Amt für Schule, Stadt Leipzig Heiner Neu, Stadtplanungsamt Leipzig Nora Gitter, Stadtplanungsamt Leipzig Vertreter/-in FA Stadtentwicklung + Bau Vertreter/-in Stadtbezirksbeirat Sachverständige: Vertreter/-in Kita-Leitung Kita Nordstraße Vertreter/-in Referat für Verwaltungsunterbringung Vertreter/-in Amt für Jugend und Familie (Trägerschaft HzE) Vertreter/-in Amt für Jugend und Familie (Trägerschaft Kita) Vertreter, Untere Bauaufsicht II Vertreter, LESG mbH Silke Weidner, Tanja Korzer IuImIsI STADTSTRATEGIEN (Vorprüfung) Zulassung und Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten: Zulassung Das Preisgericht lässt alle Wettbewerbsarbeiten zur Beurteilung zu, die fristgerecht eingegangen sind, den formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen, keinen absichtlichen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen, in wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen. Beurteilungskriterien Einbindung in den stadträumlichen/städtebaulichen Kontext Gestaltung und Qualität des architektonischen Ausdrucks, Gliederung und Maßstäblichkeit sowie Fassadengestaltung Gestaltung und Qualität der Außenanlagen Erfüllung des Raumprogramms Funktionalität der Gebäudelösung (Zuordnung und Synergien von Nutzungen), Erschließung und Flexibilität Nutzerkomfort und Gesundheit, Atmosphäre Wirtschaftlichkeit Ressourcen und Energie Realisierbarkeit/Genehmigungsfähigkeit Rückfragen Kolloquium während des Wettbewerbs: Rückfragen Kolloquium mit Vor-Ort-Besichtigung KW 20./ 21. Termin wird noch bekannt gegeben II.2.5) Zuschlagskriterien Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt II.2.6) Geschätzter Wert II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems Beginn: 04.12.2023 Ende: 30.04.2025 Dieser Auftrag kann verlängert werden: Nein II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 6 Höchstzahl: 10 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Der Auftraggeber will mit mindestens 6 und maximal 10 Bewerbern den Planungswettbewerb durchführen. Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Ein Verstoß gegen diese Vorgabe führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Kriterium 1 - technische Leistungsfähigkeit (60% Gewichtung) Nachweis der gestalterisch-konzeptionellen Qualifikation sowie der Planungserfahrung des sich bewerbenden Teams durch max. drei vergleichbare Projekte (durchschnittliche Planungsanforderungen, Honorarzone III bzw. Honorarzone II). Für die Fachrichtung Hochbau muss mindestens ein Projekt eine geplante und/oder umgesetzte Kindertagestätte (bis mind. LP 4) sein. Zwei weitere Referenzprojekte können geplante und nichtrealisierte Projekte aus den Bereichen Wohnungsbau oder Öffentliche Bauten (mind. bis LP 4) sein. Eine Referenz muss ein geplantes und/oder umgesetztes Projekt der Landschafts- und Freiraumplanung zeigen. Die Referenzen sind mit den Bezeichnungen Referenz R/1 bis R/3 zu kennzeichnen und sollten folgende Angaben enthalten (siehe. Anlage 01 zum Teilnahmeantrag): Zusätzlich zu den Angaben im Teilnahmeantrag sind die einzelnen Referenzen (pro Referenz max. drei DIN A4-Seiten) durch weitere Informationen zu untersetzen (in Form von Text, Fotos, Zeichnungen, z. B. Grundrisse). Die Referenzprojekte sollten nicht älter als 10 Jahre sein und die Projekterfahrung in Bezug auf: die Planungsaufgabe Kindergarten bzw. vergleichbare Bauaufgaben der Honorarzo-ne III inkl. klimagerechten und ressourcenschonenden Lösungsansätzen sowie Aufgaben im Bereich Landschaftsarchitektur/ Landschaftsplanung einschließlich ökologischer Anforderungen nachweisen. Die Bewertung erfolgt quantitativ auf Basis folgender Kriterien für jedes Referenzprojekt. Für ein geplantes Projekt (bis mind. LP 4) wird 1 Punkt vergeben. Ein gebautes Projekt erzielt 2 Punkte. 3 Punkte können erreicht werden, wenn es sich bei der Referenz um ein öffentliches, gebautes Gebäude handelt (vgl. Bewertungskriterien siehe Anlage 07 zum Teilnahmeantrag). Darstellung von Wettbewerbserfolgen: Preise bzw. Anerkennungen in Realisierungs-wettbewerben / Gutachterverfahren o. ä. mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Die Bewertung erfolgt nach dem Grad der Prämierung (Preise, Anerkennung, vgl. Bewertungskriterien siehe Anlage 07 zum Teilnahmeantrag). Kriterium 2 - wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (40% Gewichtung) Nachweis der Leistungsfähigkeit des sich bewerbenden Teams anhand des ver-fügbaren Fachpersonals in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäfts-jahren (2020/ 2021/ 2022). Es wird eine Mindestanzahl von 6 Mitarbeiter/-innen erwartet (vgl. Eigenerklärung). Es muss mind. 1 Mitarbeiter/-in ggf. durch die Kooperation mit einem/einer Landschafts-/ Freiraumplaner/-in nachgewiesen werden. Mindestens vier Mitarbeiter/-innen müssen nachgewiesene Architekt/-innen sein (vgl. Teilnahmeantrag). Die Bildung einer Bewerbergemeinschaft oder eine Eignungsleihe (vgl. Teilnahmeantrag und Anlagen zum Teilnahmeantrag) ist ggf. erforderlich. Zur Gewährleistung von Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit wird das Auswahlverfahren dokumentiert. Die Bewertung der Nachweise und Referenzen erfolgt nach Punktesystem und Wichtung. Die Kriterien dienen der Differenzierung des Teilnehmer/-innenkreises bei einer großen Teilnehmendenzahl. Ausgewählt werden die Teams mit der höchsten Punktezahl im Ranking. Bei gleicher Punktezahl erfolgt die Auswahl durch Losentscheid. Es werden drei Nachrückerteams bestimmt. II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Leistungsphasen 5-9 Ein Anspruch auf Beauftragung besteht nicht. II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: Nein II.2.14) Zusätzliche Angaben: Prämierung der Wettbewerbsarbeiten: Die Wettbewerbssumme beträgt insgesamt 80.000 EUR inkl. aller Nebenkosten und der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Den ausgewählten Teilnehmern wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 3.500 EUR gezahlt. Für den Wettbewerb sind folgende Preisgelder vorgesehen: 1. Preis (50 %) 22.500,00 EUR 2. Preis (30 %) 13.500,00 EUR 3. Preis (20%) 9.000,00 EUR Bei einer geringeren Anzahl der abgegeben Wettbewerbsarbeiten vergrößert sich die Preisgeldsumme pro Preisträger. Das Preisgericht kann einstimmig unter Beibehaltung der Gesamtsumme eine andere Verteilung der Preisgelder beschließen. Darüber hinaus erfolgt keine weitere Kostenerstattung. Maßgebliche Rechtsgrundlagen Die Wettbewerbsarbeiten sind unter Beachtung aller bau- und planungsrechtlichen Vorschriften und einschlägigen Gesetze, Normen und Regelwerke der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen sowie dem Stand der Technik anzufertigen. Abschluss des Wettbewerbs Bekanntmachung des Ergebnisses Nach einer fachlichen Vorprüfung findet voraussichtlich am 13. September 2023 die Preisgerichtssitzung statt. Die Wettbewerbsteilnehmer werden zeitnah nach Beendigung der Preisgerichtssitzung über das Ergebnis informiert. Die Wettbewerbsteilnehmer/-innen können Verstöße gegen das in der Auslobung festgelegte Verfahren oder das Preisgerichtsverfahren gegenüber dem Auslober rügen. Die Rüge muss innerhalb von 10 Tagen nach Zugang des jeweiligen Preisgerichtsprotokolls beim Auslober eingehen. Der Auslober trifft seine Feststellungen im Benehmen mit dem zuständigen Wettbewerbsausschuss. Einsprüche gegen die vom Preisgericht beschlossene Rangfolge sind nicht möglich. Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten findet im Anschluss an die Preisgerichtssitzung statt. Ausstellungsort und Öffnungszeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben. Mit Veröffentlichung dieser Ausschreibung auf evergabe, sind die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb hinterlegt und zum Download bereitgestellt. In dieser 2. Version der Ausschreibung erfolgte eine Änderung im Teilnahmeantragsformular. Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1) Teilnahmebedingungen III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche/-r zur Führung der Berufsbezeichnung (Architekt/-in, Stadtplaner/-in, Landschaftsarchitekt/-in, Landschafts-/Freiraumplaner/-in) befugt ist. Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als (Architekt/-in, Stadtplaner/-in, Landschaftsarchitekt/-in, Landschafts-/Freiraumplaner/-in, Ingenieur/-in) wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richt-linie 2013/55/EU entspricht. III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: keine Ausschlussgründe nach § 123 +124 GWB Der Bewerber muss eine Eigenerklärung abgeben, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften kann die Eigenerklärung vom bevollmächtigten Vertreter für die gesamte Bewerbergemeinschaft abgegeben werden. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens eine Abfrage beim Wettbewerbsregister für eine entsprechende Auskunft zu tätigen. Der Bewerber muss den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 3 Mio. € für Personenschäden und 5 Mio € für Sach- und Vermögensschäden führen (z.B. durch Vorlage der Kopie der Versicherungsurkunde). Bei Bewerbergemeinschaften ist das für jedes Mitglied erforderlich. Besteht momentan eine Berufshaftpflicht mit einer geringeren Deckungssumme, muss eine Bereitschaftserklärung beigefügt werden, dass im Auftragsfall die Deckungssummen wie gefordert angepasst werden. Möglicherweise geforderte Mindeststandards:Es wird eine Mindestanzahl von 6 Mitarbeiter/-innen erwartet (vgl. Eigenerklärung). Es muss mind. 1 Mitarbeiter/-in ggf. durch die Kooperation mit einem/einer Landschafts-/Freiraumplaner/-in nachgewiesen werden. Mindestens vier Mitarbeiter/-innen müssen nach-gewiesene Architekt/-innen sein. Nachweis der mindestens 5-jährigen Berufserfahrung des Bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft durch Kopie des Studiennachweises III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente: Benennung von 3 vergleichbaren Referenzobjekten, welche nicht älter als 10 Jahre sein sollten. siehe II2.9 und III 1.1 Möglicherweise geforderte Mindeststandards:Mindeststandart: Mindestanforderung an die Referenzen Für die Fachrichtung Hochbau muss mindestens ein Projekt eine geplante und/oder umgesetzte Kindertagestätte (bis mind. LP 4) sein. Eine Referenz muss ein geplantes und/oder umgesetztes Projekt der Landschafts- und Freiraumplanung zeigen. Sollten die Mindestanforderungen nicht erfüllt sein, wird der Teilnahmeantrag nicht gewertet. Ein Anspruch auf Teilnahme am Planungswettbewerb besteht nicht. III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen III.2) Bedingungen für den Auftrag III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: siehe III.1.1 III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: falls zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung Eine Bewerbergemeinschaft muss eine Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters vorlegen. Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften müssen zwar keine spezielle Rechtsform aufweisen. Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort. Sie muss sich jedoch im Fall einer Zuschlagserteilung als gesamtschuldnerisch haftende Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit bevollmächtigtem Vertreter organisieren. III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind Abschnitt IV: Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs IV.1.5) Angaben zur Verhandlung Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA) Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: Nein IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge Tag und Ortszeit: 03.04.2023 12:00 Uhr IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber Tag: 24.04.2023 IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können DE IV.2.6) Bindefrist des Angebots Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.01.2024 Abschnitt VI: Weitere Angaben VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: Nein VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen VI.3) Zusätzliche Angaben: Die Verfahrensabwicklung des Teilnahmewettbewerbs erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform www.evergabe-sachsen.de. Für Rückfragen bezüglich Nutzung der Vergabeplattform wenden sich die Bewerber bitte an die Technische Hotline 0351 41093-1422 Die Auskünfte sind kostenlos. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, DS Leipzig Postanschrift: Braustraße 2 Postleitzahl / Ort: 04107 Leipzig Land: Deutschland VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Offizielle Bezeichnung: Postanschrift: Postleitzahl / Ort: VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Auftraggeber verweist auf § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Offizielle Bezeichnung: Postanschrift: Postleitzahl / Ort: VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 17.03.2023 Ausführungsplanung (Hochbau),Ausführungsplanung (Technische Ausrüstung),Landschaftsbauplanung,Planung (Innenräume/ Inneneinrichtung)