Objektplanung Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen (Los 1), Fachplanung Tragwerksplanung (Los 2), SiGeKo-Leistungen (Los 3)) zur Wiederherstellung einer Straße
Stadt Altena (Westf.), Altenavergeben
- Frist (abgelaufen)
- vor 956 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Märkischer Kreis · Nordrhein-Westfalen
- Veröffentlicht
- Branche
- Architektur
- CPV
- 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen71317200 Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit · 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Beschreibung
Das gegenständlichen Verfahren betrifft (Planungs-)Leistungen der Maßnahme M14 – Grennigloher Weg Maßnahme 1. Diese bezieht sich auf den Straßenbereich „Grennigloher Weg“ im westlichen Teilgebiet der Stadt Altena. Die zu betrachtende Gesamtstrecke der Verkehrsstraße beträgt insgesamt etwa 500 m, die Breite beträgt im Durchschnitt etwa 2,20 m. Der Grennigloher Weg dient den Anliegern als einzige Zufahrtsstraße, weswegen hiervon Zuwegungen und Treppenanlagen zu den Grundstücken abgehen. Während des Hochwassers 2021 konnte der anliegende Grennigloher Bach das Wasser nicht fassen. Aufgrund dessen ist das überschüssige Wasser über den Grennigloher Weg und den Privatgrundstücken wild abgeführt worden. Hierbei wurde sowohl die Straße (Grennigloher Weg), als auch die zugehörigen Leitplanken, Umgrenzungen und Sicherungen (Hang, Einfassungen, Zaun) beschädigt. Die Straße weist infolge Abplatzungen und Unterspülungen auf. Stark betroffene Bereiche (z. B. Komplettabbruch der Straße) wurden im Sinne des Allgemeinwohls interimsmäßig instandgesetzt (Legiobausteine zur Sicherung des Hangs und der Straße) oder anderweitig gesichert (Absperrbänder). Ausspülungen bzw. Abplatzungen und weitere Beschädigungen an den Stützwänden werden aufgrund der Bewegungen und Setzungen regelmäßig vom örtlichen Baubetriebshof kontrolliert. Die Standsicherheit des Straßen- und Hangbereichs kann aufgrund des Schadens nicht dauerhaft gewährleistet werden. In den Böschungsbereichen fanden starke Ausspülungen und Unterspülungen statt, was zu Hangrutschungen und Geröllansammlung führte. Auch diese Bereiche befinden sich in einem bedenklichen Zustand und müssen gesichert werden. Das prioritäre Ziel ist die Planung der Verkehrsstraße und der anliegenden Bereiche unter Berücksichtigung des aktuellen, technischen Standes sowie der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06). Bei dem Grennigloher Weg handelt es sich um eine Anliegerstraße, welche in beide Richtungen befahrbar ist. Aufgrund des generellen stark beschädigten Zustandes, der beengten Straßenverhältnisse von etwa 2,20 m, des Begegnungsverkehrs und unter Beachtung der vorhandenen topographischen Verhältnisse sowie des geltenden Regelwerkes (Stand der Technik), wird eine Verbreiterung der Straße angestrebt. Bei der Variantenuntersuchung sind zwingend die Anschlüsse der Grundstückseinfahrten und angrenzenden Straßen/ Wege/ Treppenanlagen zu berücksichtigen, diese sind künftig beizubehalten und in die Planung zu integrieren. Des Weiteren sind die Schleppkurven und Belastungsklassen der Rettungs- und Einsatzfahrzeuge zu berücksichtigen. Die Machbarkeit zur Verbreiterung der Straße ist nachvollziehbar in der Variantenuntersuchung darzustellen. Die abgängigen Böschungen, Stützmauern und Einbauelemente sind in das Gesamtkonzept einzuarbeiten, sodass die notwendigen Stützfunktion ausreichend dimensioniert und betrachtet werden. Um nachfolgenden Hochwassern und Starkregenereignissen entgegenzuwirken, ist zudem ein zukunftsorientiertes Regenwasserkonzept zu integrieren und in der Variantenuntersuchung sinnvoll darzustellen. Hierbei kann es unter anderem zu einer generellen Umverlegung/ Neuverlegung der Versorgungsleitungen und Medienanschlüssen führen. Während der Planungsphase werden mindestens 3 Varianten zur realistischen Umsetzung des Straßenkörpers inklusive Nebenanlagen erarbeitet und mit den Planungsbeteiligten frühzeitig abgestimmt (AG, Behörden, Fachplanung, etc.). Ebenso sind die Eigentümer frühzeitig zu kontaktieren, um etwaige Hinweise oder Auflagen betrachten und einarbeiten zu können. Sobald eine Vorzugsvariante abgeleitet werden kann, sind die finalen Anpassungen und Abstimmungen im engen Kontakt mit den fachlich Beteiligten durchzuführen, um eine zielorientierte und konfliktarme Bauphase zu erzielen.
3 Lose
- Los 1Los 1 - Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen
Die Leistungen betreffend die Ingenieurbauwerke sowie die Verkehrsanlagen setzen sich aus den Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 und ausgewählten Besonderen Leistungen nach § 43 bzw. § 47 der HOAI zusammen. Die Ingenieurbauwerke beziehen sich auf die Stützwände der Verkehrsstraße sowie auf die entwässerungstechnische Einrichtung (Regenwasser). Aufgrund der angestrebten Verbreiterung des …
ohne Wert - Los 2Los 2 – Fachplanung Tragwerksplanung
Bei der Tragwerksplanung wird die Grundlagenermittlung aus Los 1 (Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen) analysiert und anhand der Belange zur Standsicherheit, der Gebrauchsfähigkeit und der Wirtschaftlichkeit in statisch-konstruktiver Hinsicht bewertet. Darauf aufbauend wird bei der Erstellung des Planungskonzeptes unter Berücksichtigung jeglicher vorkommenden Parameter mitgewirkt und wichtige …
Zuschlag: Thome & Müller Ingenieure GmbH, Erfurt
ohne Wert - Los 3Los 3 – Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo)
Die Leistungen des SiGeKo orientieren sich an dem Leistungsbild „Koordination nach BaustellV“ gem. Ziff. 3 der AHO Schriftenreihe Nr. 15 (Leistungen nach der Baustellenverordnung, Stand Juni 2022, 3. Auflage). Leistungen während der Planung der Ausführung (gem. Ziff. 3.1 der AHO Schriftenreihe Nr. 15): • Regelleistungen • Regelleistungen im Bedarfsfall o b) Erstellen einer Baustellenordnung • …
Zuschlag: AGS Weckermann & Partner, Olfen
ohne Wert
Zuschlag
2 Zuschläge, Stand 29.08.2024.
- Los 3AGS Weckermann & Partner, Olfen30.07.2024
- Los 2Thome & Müller Ingenieure GmbH, Erfurt30.07.2024
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