Tender Republic Ausschreibungen

Orientierende abfalltechnische Untersuchung des möglichen Aushubs im Zuge des Ausbaus der Stadtstrecke Münster - Los 12

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Westdeutsche Kanäle, Rheine

Frist (abgelaufen)
keine Frist angegeben
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Verfahren
Beschränkte Ausschreibung
Ort der Leistung
nicht angegeben
Veröffentlicht
CPV
50000000 Reparatur- und Wartungsdienste51000000 Installation (außer Software) · 55000000 Dienstleistungen des Hotel- und Gaststättengewerbes und des Einzelhandels · 66000000 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen · 70000000 Immobiliendienste · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen · 75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung · 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft, Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht · 79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit

Beschreibung

Das Los 12 der Stadtstrecke Münster ist Bestandteil der Südstrecke des DEK, die im Bundesverkehrswegeplan von 1985, 1992 und 2003 zum Ausbau für den für den Verkehr mit modernen Großmotorschiffen und Schubverbänden als Vorhaben mit vordringlichem Bedarf enthalten ist. Daher soll das Los 12 zusammen mit dem Los 11 der Stadtstrecke Münster ausgebaut werden. Für diesen geplanten Ausbau liegt ein Planfeststellungsbeschluss (Az.: P-143.3/157) mit Datum vom 28.04.2008 vor. Für den Ausbau des Los 12 sind verschiedene Regelprofile vorgesehen. Abhängig vom Regelprofil ist bezogen auf den unteren Betriebswasserstand eine Wasserspiegelbreite von 42,00 m bis 55,00 m und eine Wassertiefe von 4,00 m geplant. Für den geplanten Ausbau wird Bodenmaterial in größerem Umfang entnommen werden müssen, wobei die Tiefe der Entnahme abhängig vom Regelprofil unterschiedlich ist. Das voraussichtlich anfallende Baggergut wurde bisher unter zugrunde Legung der LAGA - Mitteilung 20 den Einbauklassen zugeordnet. Da zwischenzeitlich die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) eingeführt wurde und Baggergut entsprechend dieser Verordnung zu bewerten ist, soll nun unter Beachtung der EBV die Bewertung des Bodenmaterials erfolgen. Dafür ist eine größere Anzahl von Aufschlussbohrungen erforderlich. Die entnommenen Bodenproben sind chemisch und geotechnisch zu untersuchen. Im Vorfeld wurde ein Untersuchungskonzept durch das Ingenieurbüro Geologik Wilbers & Oeder GmbH erstellt, dass alle dafür erforderlichen Leistungen enthält und Grundlage der durchzuführenden Leistungen ist. Ziel der Untersuchungen sind orientierende abfall- und geotechnische Kenntnisse zur Verwertung des Bodenmaterials. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen sollen in einem Gutachten zusammengefasst werden, welches auch die Schlussfolgerungen und möglichen Wiederverwendungsmöglichkeiten aufzeigt. U. a. sollen auch die abgeleiteten Homogenbereiche benannt und dargestellt werden.

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