Ost-West-Achse Bereich "Bestandstunnel" – Los 13: Lean Construction (Lean Management)
Kölner Verkehrs-Betriebe AG, KölnFrist abgelaufen
- Frist (abgelaufen)
- vor 624 Tagen abgelaufen
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Köln (Stadt) · Nordrhein-Westfalen
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 01.03.2025 bis 31.12.2033
- Für KMU geeignet
- keine Angabe des Auftraggebers
- Branche
- Architektur
- CPV
- 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen71311000 Beratung im Tief- und Hochbau · 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
Die Vergabeunterlagen liegen auf der Plattform des Auftraggebers.
Beschreibung
Die Neugestaltung der Ost-West-Achse ist ein zentrales Projekt. Der Einsatz von Langzügen (ca. 90 m statt bisher 60 m; d. h. Erhöhung des Platzangebots um 50 %) auf der Ost-West-Achse bedarf einer Anpassung zahlreicher bestehender Haltestellen. Für das hier vorliegende Projekt sind diese vier unterirdischen Haltestellen im rechtsrheinischen Stadtgebiet relevant: • Deutz Technische Hochschule [DZB] • Kalk Post [KPO] • Kalk Kapelle [KKP] • Fuldaer Straße [FDS] Die übergeordneten Projektziele für alle Haltestellen sind: • Brandschutztechnische Ertüchtigung, inklusive Schaffung von zusätzlichen Zugängen (basierend auf den Brandschutzkonzepten in Folge einer erhöhten Fahrgastzahl) • Schaffung einer Barrierefreiheit • Schaffung einer Attraktivierung Das Projekt OWA 4rrh befindet sich zurzeit in Projektvorbereitung (LPH 0). Die Planungsleistungen werden in Einzelvergabe ausgeschrieben. Die Vergabe der Planerleistungen soll im Januar 2025 abgeschlossen sein, sodass mit der Planung der vier Haltestellen begonnen werden kann. Als vorbereitende Maßnahme zur Bestandsaufnahme wurden bereits die Abhangdecken in allen Haltestellen auf Grundlage eines ersten Schadstoffgutachtens demontiert. Für den Mobilitätshub an der Fuldaer Str. wurde bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Mit den Ergebnissen ist im 4. Quartal 2024 zu rechnen. Die Machbarkeitsstudie gilt als Planungsgrundleistung. Maßnahmen, wie Baugrundgutachten, Schadstoffuntersuchung im Boden, Kampfmitteluntersuchung und Schadstoffgutachten in den Haltestellen werden bereits parallel vom Auftraggeber beauftragt. Der Baustart soll 2028 stattfinden. Die Inbetriebnahme der umgebauten Haltestellen soll spätestens 2033 zum Einsatz der Langzüge auf der gesamten Ost-West-Achse erfolgen. Das Projekt wird mit Lean Management und Lean Construction unter Implementierung des Last Planner® Systems (LPS) durchgeführt. Der Auftragnehmer/die Auftragnehmerin willigt ein, produktiv in dem System mitzuarbeiten. Die Teilnahme ist verpflichtend und einzupreisen. Das System hat das Ziel, für alle Projektbeteiligten die größtmögliche Wertschöpfung zu erzielen. Dies wird durch eine kollaborative und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Auftraggeber- und Auftragnehmerseite sowie einem stabilen und optimaleren Ablaufprozess in der Planung und Ausführung mittels einer gemeinschaftlichen Projektplanung nach dem „Pull-Prinzip” erreicht. Die Erhöhung der Transparenz durch das Lean System verbessert die Ressourcenplanung und erhöht die Verbindlichkeit innerhalb des Projektteams. Der Auftragnehmer/die Auftragnehmerin hat die Verpflichtung, die von ihm gegebenen Zusagen einzuhalten und gemeinschaftlich im Projektteam den Planungsablauf zu erstellen und zu verbessern. Durch Lean Management und Construction wer-den die Planungs- und Ausführungsprozesse, sowie die Vorhersagbarkeit, Kontinuität und Prozessstabilität erhöht. Planungs-, Vergabe- und Ausführungsphase werden besser miteinander verknüpft. Der Lean Manager arbeitet eng mit dem AG-Team zusammen und unterstützt dieses. Das Team des AGs übernimmt die Funktion des Projektmanagements. Der AG behält es sich vor, zu einem späteren Zeitpunkt externe Projektsteuerer als Unterstützung zu involvieren. Zusätzlich wird das Kernteam von den eigenen Fachabteilungen des AGs, sowie von der Verwaltung der Stadt Köln unterstützt. Die Aufgabe des Lean Managers ist Lean Construction (Lean Management) in Form des Last Planner Systems® zu implementieren und im laufenden Projekt anzuwenden und so maßgeblich zum Projekterfolg beizutragen. Der Lean Manager leitet die Lean Sitzungen, bereitet diese vor und dokumentiert sie. Durch den beauftragten Lean Manager wird das Projekt strukturierter und schlanker durchgeführt. Verschwendungen werden minimiert und durch die eingebrachte Verbindlichkeit von Zusagen werden diese stärker eingehalten und die Terminplanung verlässlicher. Der Auftraggeber bezweckt durch die Beauftragung von Lean Construction (Lean Management) die Einhaltung des Zeitplans und des Inbetriebnahmetermins in 2033. Des Weiteren sollen Kostensteigerungen und Nachtragsforderungen im Vergleich zu ähnlichen Projekten ohne Lean Construction (Lean Management) deutlich reduziert werden. Die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten soll insgesamt stark verbessert werden, sodass auch dies zur erforderlichen Produktionsstabilität und zum Projekterfolg beiträgt. Der Lean Manager ist dafür verantwortlich, alle Aufgaben aus der Leistungsbeschreibung zu erfüllen. Der Lean Manager überzeugt zu jedem Zeitpunkt mit einem professionellen und verbindlichen Auf-treten gegenüber allen Projektbeteiligten und Stakeholdern. Der stellvertretende Lean Manager unterstützt den Lean Manager bei seinen Aufgaben. Der stellvertretende Lean Manager ist jederzeit in der Lage, den Lean Manager im Abwesenheitsfall (Urlaub, Krankheit, etc.) in seinen Aufgaben vertreten zu können, ohne dass das Projekt davon negativ beeinflusst wird.
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