Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für Sanierung, Erweiterung und ggfs. Neubau des Gebäudes Kurparkterrasse / Kleine Bühne nebst Großem Sprudel, Los 3 - Technische Ausrüstung Elektro
Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bad Neuenahr-Ahrweilervergeben
- Frist (abgelaufen)
- keine Frist angegeben
- Geschätzter Wert
- nicht angegeben
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, Dienstleistung
- Ort der Leistung
- Bad Neuenahr-Ahrweiler · Ahrweiler · Rheinland-Pfalz
- Veröffentlicht
- Laufzeit
- 01.03.2024 bis 31.12.2026
- Branche
- Ingenieurleistungen
- CPV
- 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros71314100 Dienstleistungen im Elektrobereich · 71318100 Dienstleistungen für Lichttechnik und Tageslichttechnik · 71323100 Planung von Stromversorgungssystemen · 71520000 Bauaufsicht · 71521000 Baustellenüberwachung
Beschreibung
Das Gebäude Kurparkterrasse / Kleine Bühne in der Stadt Bad Neuenahr, 1972 in massiver Bauweise erstellt, wurde durch die Flutkatastrophe 2021 in Keller und Erdgeschoss beschädigt. Die Gebäudesubstanz erscheint sanierbar. Zu planen ist daher vorzugsweise die Sanierung, ggfs. mit Erweiterung, ggfs. aber auch ein vollständiger Neubau. Das KG wurde bereits weitgehend entkernt, das EG nur temporär wiederhergerichtet. Das OG ist vom Flutereignis nicht betroffen und derzeit durch aufgestellte Container erweitert. Die Fassade ist gemäß dem Schadensgutachten vom 20.12.2021 mit einer Kerndämmung ausgeführt. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der Flutkatastrophe betroffene Bereiche zu sanieren sind. Das Bestandsgebäude liegt im Heilquellenschutzgebiet Zone IIIa. Die daraus resultierenden besonderen Anforderungen und Planungseinschränkungen sind zu beachten. Ebenfalls zu planen ist die Einbeziehung von Brunnenkammer und Brunnentechnik im Kellergeschoss. Eine PV-Anlage ist zu planen. Für das Gebäude Kurparkterrasse / Kleine Bühne sind basierend auf der Objektplanung und in Abstimmung mit der Tragwerksplanung, Brandschutzplanung, Bauphysiker, Energieberater folgende Planungsleistungen mit folgenden geschätzten anrechenbaren Kosten (netto) zu erbringen: KG Kosten geschätzt netto: 440 Elektrische Anlagen 429.000 EUR 450 Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen 163.000 EUR 460 Förderanlagen 95.000 EUR Das Aufweisen von Optimierungspotentialen und Nutzungsoptionen ist ausdrücklich gewünscht und Bestandteil der Leistung. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist die Instandsetzung des Bestandsgebäudes ökologisch verträglich, ökonomisch akzeptabel und sozio-kulturell zu planen. Dabei sollen über alle Leistungsphasen hinweg folgende Aspekte nach den anerkannten Regeln der Technik eingebunden werden: - Einbindung von Baustoffen und Produkten aus der Kreislaufwirtschaft - CO2 Reduzierung über den gesamten Lebenszyklus - Lebensdauer verlängernde Maßnahmen ermöglichen - Nachhaltiger Umgang mit dem Ende des Lebenszyklus im Sinne der Kreislaufwirtschaft Bezüglich der Leistungsbeschreibung orientiert sich die Auftraggeberin an den Vorgaben der HOAI 2021. Das Gebäude soll nach Möglichkeit als Effizienzgebäude 40 ertüchtigt werden. Die Maßnahme wird aus verschiedenen Fördermitteln öffentlich gefördert. Eine gesonderte Ausweisung der Kosten nach Förderwegen und Planalternativen ist erforderlich. Ausgeschrieben werden alle für die Fertigstellung der Maßnahme erforderlichen Planungs- und Bauüberwachungsleistungen ab der Leistungsphase 1, ggfs. unter Anrechnung erbrachter Leistungen aus Vorstudien. Bezüglich weiterer Einzelheiten wird verwiesen auf die Leistungsbeschreibung, die Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Zuschlag
Den Zuschlag erhielt Ingenieurbüro Okoniewski aus Chemnitz am 13.05.2024. 1 Angebote gingen ein.
- Los 1Ingenieurbüro Okoniewski, Chemnitz13.05.2024
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