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Prüfung, Einsatz und Koordination speziell ausgebildeter Borkenkäfer-Suchhunde im Forstrevier Immendingen zur Untersuchung der Befallserkennung unter realen Einsatzbedingungen

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-WürttembergFrist abgelaufen

Frist (abgelaufen)
vor 323 Tagen abgelaufen
Geschätzter Wert
nicht angegeben
Ort der Leistung
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Wonnhaldestr.4 · Baden-Württemberg
Veröffentlicht
CPV
50000000 Reparatur- und Wartungsdienste51000000 Installation (außer Software) · 55000000 Dienstleistungen des Hotel- und Gaststättengewerbes und des Einzelhandels · 66000000 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen · 70000000 Immobiliendienste · 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen · 75000000 Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung · 77000000 Dienstleistungen in Landwirtschaft, Forstwirtschft, Gartenbau, Aquakultur und Bienenzucht · 79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit

Beschreibung

Az. 446-1946-1-2025 Prüfung, Einsatz und Koordination speziell ausgebildeter Borkenkäfer-Suchhunde im Forstrevier Immendingen zur Untersuchung der Befallserkennung unter realen Einsatzbedingungen Bekanntmachung einer geplanten Vergabe Art der Ex-ante-Bekanntmachung Art der Ex-ante-Bekanntmachung: Binnenmarktrelevanz Ex-ante-Bekanntmachung vom 05.11.2025 Teilnahmefrist für Interessenbekundung bzw. Deadline: 17 .11.2025 Auftraggeber Bezeichnung Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg Postanschrift Wonnhaldestr.4 PLZ 79100 Ort Freiburg Kontaktstelle Abteilung "Waldschutz" Zu Händen von Frau Felicitas Sander Telefon +49 7614018-0 Fax +49 7614018322 E-Mail Vergabe.FVA-BW@forst.bwl.de Hauptadresse (URL): Ausschreibungen (fva-bw.de) Leistungsbeschreibung Art und Umfang der Leistung Modul A: Prüfung Ab dem 1. Januar 2026 werden an ein bis zwei Terminen 6-13 ausgebildete Borkenkäfer-Suchhunde auf ihre grundsätzliche Eignung geprüft. Dabei werden sowohl die Reaktion der Hunde auf Pheromone (verdünnt) am stehenden Baum getestet, sowie, ob befallene Stammstücke von nicht befallenen Stammstücken differenziert werden können. Die Prüfung wird im Forstrevier Immendingen durchgeführt und von dem Projektmitarbeitenden begleitet. Modul B: Untersuchung zur Befallserkennung Hier wird die Frage untersucht, wie gut Suchhunde Buchdruckerbefall erkennen können. Dabei ergibt sich aus der ermittelten Spezifität, Sensitivität und des Befallsstadiums ein ganzheitliches Bild über die Genauigkeit und Frühzeitigkeit der Erkennung im Vergleich zur herkömmlichen Kontrolle. Für die Untersuchungen werden mindestens fünf ausgebildete und geprüfte Suchhunde-Teams eingesetzt. Diese kontrollieren im Zeitraum vom 1. März bis 30. November 2026 monatlich geeignete Untersuchungsflächen (je 3–5 ha) im Forstrevier Immendingen. Insgesamt erfolgen neun Kontrollen, entsprechend einer Begehung pro Monat. Die Untersuchungsflächen werden auf Basis des Vorjahresbefalls definiert. Die Teams rotieren turnusmäßig zwischen den Flächen und markieren erkannte Käferbäume. Die Begehungen werden mittels GPS aufgezeichnet, um Suchmuster und Erkennungsverhalten nachvollziehen zu können. Jedem Team werden für den gesamten Untersuchungszeitraum Kalenderwochen zugeteilt. Innerhalb dieser Wochen sollen die Teams selbstständig den optimalen Tag für die Begehung wählen, abhängig von den aktuellen Witterungsbedingungen. Dieser essentielle Bestandteil des Versuchsaufbaus erfordert eine hohe zeitliche und räumliche Anpassungsfähigkeit und Flexibilität der Suchhunde-Teams. Modul C: Untersuchung zur Flächenleistung In diesem Modul wird untersucht, welche Flächenleistung Suchhunde-Teams bei der Kontrolle auf Buchdruckerbefall unter unterschiedlichen Bedingungen (z. B. Witterung, Bestandsstruktur, Befallsintensität) erzielen können. In Ergänzung zu Modul B dienen die Ergebnisse als Grundlage zur Einschätzung des praktischen Einsatzpotenzials von Suchhunden in der Forstwirtschaft. Ausgehend von bekannten Befallsflächen aus dem Vorjahr werden im Revier Immendingen drei geeignete Untersuchungsflächen mit einer Gesamtgröße von bis zu 60 ha ausgewählt. Diese Flächen werden von verschiedenen Suchhunde-Teams systematisch auf Buchdruckerbefall kontrolliert. Ziel ist es, die maximal an einem Arbeitstag realistisch und tierschutzgerecht überprüfbare Fläche pro Team zu bestimmen – unter Berücksichtigung von Pausen sowie des Wohlbefindens von Hund und Hundeführer. Ein Leistungsdruck, möglichst große Flächen zu bearbeiten, wird dabei ausdrücklich vermieden. Auch hier werden jedem Team für den gesamten Untersuchungszeitraum Kalenderwochen zugeteilt. Innerhalb dieser Wochen sollen die Teams selbstständig den optimalen Tag für die Begehung wählen, abhängig von den aktuellen Witterungsbedingungen. Dieser essentielle Bestandteil des Versuchsaufbaus erfordert eine hohe zeitliche und räumliche Anpassungsfähigkeit und Flexibilität der Suchhunde-Teams. Analog zu Modul B werden alle Kontrollgänge mittels GPS aufgezeichnet, um Suchmuster und Erkennungsleistungen im Detail nachvollziehen zu können. Zeitraum der Leistungserbringung: 01.01.2026-31.12.2026. Az. 446-1946-1-2025

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